Quantenphysik

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Das Universum und seine schlechten Charaktereigenschaften

Quantenphysik (physikalisch "Kann es doch nicht") setzt sich aus den beiden Wörtern "Quanten" und "Physik" zusammen und beschreibt im Allgemeinen eine Abart der Physik, die sich mit den schlechten Charaktereigenschaften und Angewohnheiten des Universums und seinem ebenso unangenehmem, absurdem sowie widersprüchlichem Inhalt beschäftigt. Ebenso sonderbar wie die Quantenphysik sind auch Diejenigen, die sich intensiv mit ihr beschäftigen und versuchen, sie zu verstehen, was bis jetzt weder Jemandem gelungen noch nicht gelungen ist.
Die Quantenphysik beschäftigt sich mit Dingen, die man nicht sehen, und stellt Theorien auf, die man nicht verstehen kann. Doch genau diese Geheimnistuerei macht sie für viele Wissenschaftler, Physiker und Laien so attraktiv und begehrenswert.

Quantenphysik

Geschichte

Schon 1789 vermutete der der französische Physiker Guillaume de Chaiselongue (dt. Wilhelm von Scheißlang) nach einer 26-stündigen Zwangswanderung auf der Flucht vor der Revolution von Paris nach Mannheim beim Ausziehen seiner Schuhe, dass es einen Zusammenhang zwischen der Länge eines Fußes und der Emission von Teilchen desselben geben müsse: "Je größer der Quanten, desto stärker der Geruch!" Dieses Urteil kam zustande, nachdem er und zahlreiche andere von der Flucht Betroffene vor dem notwendigen Schlaf die Schuhe gelockert hatten und daraufhin etliche Mitglieder seiner Gruppe, v. a. Frauen und Kinder, in eine schockähnlichen, die Gesichtszüge verändernden Zustand gerieten. Vergleichsriechungen ergaben einen direkten Zusammenhang mit der Länge des Fußes. Chaiselongue, dessen Geruch hier führend war, wollte seine Kenntnisse nach dem Eintreffen in Mannheim daraufhin in einer "Physik des Quantens" (Physique quantique) fortschreiben, geriet mit den einheimischen Kurpfälzern jedoch über die Frage, was ein Teilchen sei, so in Streit, dass er beschloss, die neue Wissenschaft hier nicht weiterzuführen. Er verstarb später fast unbekannt und, wie es Schiller und Mozart zuvor in dieser Stadt schon ergangen war, vollkommen verkannt.

Teilchen

Teilchen sind kleine, süße Gebäckstückchen aus gelockertem Teig, meist mit Zuckerguss und Obst belegt. Als Beispiel sind hier kleine Kuchen oder Torten genannt ebenso wie kleine Plätzchen. Teilchen sind typische Kuchenstücke, die jeden Tag beim Bäcker angeboten werden. Ein Teilchen hat die Luftigkeit und Fülle von Hefegebäck und ist dabei knusprig und zart, vielschichtig aufgeplustert und köstlich nach Marmelade duftend. Es gibt unterschiedliche Teilchen:

Puddingteilchen

Diese sind meist sehr süß und schmecken nach Vanille. In der Quantenphysik hat man sie wissenschaftstheoretisch Protonnen genannt, damit ihre Tarnung nicht auffliegt einerseits, andererseits neigen sie bei deren Verzehr dazu den Menschen um Tonnen schwerer zu machen (deswegen Pro- Tonnen), sodann man den Puddingteilchen die Schuld am steigenden Übergewicht der Bevölkerung gegeben hat. Mancherlei Organisation hat die Eigenschaft der Protonnen bereits entdeckt und kämpft aktiv gegen diese kleinen Biester. Wo das allgemeine Volk bis dato nur sogenannte Kalorien kannte (kleine Männchen, die Abends die Kleidung enger machen), hat es nun die "Protonnen" in ihren Jargon aufgenommen.

Rosinenschnecken

Rosinenschnecken ähneln den Puddingteilchen nur so weit, wie ihre Rosinen es zulassen. Der wissenschaftliche Begriff für Rosinenschnecken ist Ekeltron, und im Gegensatz zum Puddingteilchen schmeckt das Ekeltron seinem Namen nach eher bitter und salzig. Ekeltronen und Protonnen ergänzen sich jedoch wie Wasser und Feuer, sodann sich ihr Geschmack, verzehrt man sie zusammen und in gleicher Menge, neutralisiert. Ekeltronen werden von diversen Organisationen in Massen produziert und gegen die Bekämpfung der Protonnen in der Bevölkerung verwendet, bislang jedoch nur mit mäßigem Erfolg.

Berliner

Berliner und Amerikaner

Berliner sind leckere Bällchen, meist mit Pudding- oder Marmeladenfüllung und oft liebevoll mit Zucker bestäubt. Berliner werden häufig mit Menschen aus der Stadt Berlin verwechselt. Berliner werden im Quantenjargon als Phonenonen bezeichnet und beschreiben kleine Knotenpunkte, die sich im Telefonnetz erstrecken und das Kommunizieren unter den Menschen erst möglich machen (darum auch Phonenonen, vom engl. "phone" Telefon). Skeptiker vermuten jedoch, wie so oft, eine böse und ungerechte Verschwörung gegen die Bevölkerung von Deutschland, sehen sie in den Phonenonen verborgene Möglichkeiten der Kommunikationsüberwachung. Auch zu dieser Problematik gibt es Organisationen, die gegen die Phonenonen und für Datenschutz und Telefonfreiheit kämpfen.

Amerikaner

Wie so oft haben die Wissenschaftler auch für diesen Leckerbissen einen passenden Begriff definiert: Antiteilchen. Ein Antiteilchen ist ein Teilchen, welches sich ganz anders und auch ganz unnatürlich gegenüber den normalen Teilchen verhält. Auch passieren einem Antiteilchen häufiger Missgeschicke als einem Protonn oder einem Ekeltron zum Beispiel. Beim frühsten Zusammenprall beider Fronten haben sich wie vermutet die normalen Teilchen durchgesetzt, wohingegen die Antiteilchen in einen anderen Teil des Universums verbannt wurden, wo sie sich eine neue Welt aufgebaut haben, diese seit neusten Erkenntnissen aber auch schon wieder zerstören. Häufig werden Amerikaner mit eben jenen Amis verwechselt, die am anderen Ende der Welt leben (von Europa aus gesehen). Doch wo so viele Regeln vorherrschen, finden sich auch immer wieder Ausnahmen: Die Amerikaner sind eben jene Amis und diese sind eben genannte Antiteilchen. Von einem Zusammentreffen zwischen normalen, europäischen Teilchen und Antiteilchen ist in höchstem Maße abzuraten.

Quantenphysik für Feinschmecker

Quanten(ein)topf

Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei um ein sehr originelles Rezept für einen einmaligen Eintopf, der eine 15-Köpfige Familie für mehr als 460 Jahre ernähren kann Für einen Quanteneintopf wird benötigt:

Quanteneintopf der Oma Physik
  1. Zwei Unterkritische Uran-235-Massen (Im Bad unter dem Toilettensitz)
  2. Konventioneller Sprengstoff (In jeder Haushaltsküche zu finden)
  3. Hochexplosive Linsen (Gewöhnliche Linsen mit dreifachem Furz-Effekt)
  4. Komprimierter Plutoniumkern (In jedem Baumarkt bei "Außerirdisches Gestein und sonstige Baumaterialien" zu finden)

Man nehme einen langen, zylinderförmigen Behälter mit abgerundeten Enden, der sich dicht verschließen lässt, und bringe die Uran-235-Massen an einem Ende an, trenne beide jedoch durch eine kleine Wand voneinander. Nun füge man den konventionellen Sprengstoff an das andere Ende an und befestige die hochexplosive Linsen an den Rändern des Topfes. Den Plutoniumkern platziere man zwischen den Uran Massen und dem Sprengstoff. Nun verschließe man alles Luftdicht. Bei Bedarf Flugzeug mieten und Behälter über Wunschort (z.B. Garten) aus einer Höhe von 2430 Metern fallen lassen, warten, fertig. Anstehender Müll und Eintopfreste wie zum Beispiel die radioaktive Strahlung und der zerwühlte Gartenboden lassen sich durch einfaches Aufräumen oder Spülen jedoch nicht beseitigen, dazu sind mindestens weitere 300 Jahre Wartezeit notwendig.

Werner Heisenberg und der heiße Suppentopf (auch Potentialtopf)

"...Es war einmal ein großer Suppentopf auf einem noch größeren Herd in einer viel zu großen Küche. In diesem Suppentopf befand sich ein köstlich riechendes Gebräu, welches alle Menschen anzog, die sich in der Nähe befanden und eine einigermaßen gut funktionierende Nase hatten. Neben dem Topf lag ein Zettel, auf dem der Name der Suppe verzeichnet war. Jedoch war die Schrift so unleserlich und klein gehalten, dass die meisten sich noch nicht einmal mühten, sie überhaupt zu lesen. So also standen denn schon bald viele hungrige Mäuler in der Küche und suchten sich schnell Suppenteller und Löffel zusammen, um gemeinsam ein Mahl einzunehmen.

Was keiner wusste: In der Suppe befanden sich Teilchen! Teilchen sind ganz besondere Bestandteile von Suppen: Wenn man sie nicht beobachtet, tun sie das, was ihnen gefällt, doch wenn man einfach irgendwohin schaut, befindet sie sich dort ebenfalls. Auch haben Teilchen Hobbys und viel Spaß, wenn sie zusammen sein können. Sie schwimmen und kullern im großen Suppentopf herum und lassen sich von allen Seiten schön heiß und lecker kochen. Auch schließen sie schnell Verwandtschaften oder suchen sich Freunde, mit denen sie dann in Grüppchen um die Wette kochen und ebenfalls viel Spaß haben können. Dieses ihr geliebtes Heißbad genossen sie auch ungestört, bis die Suppe nicht nur Geschmack, sondern auch Geruch entwickelte. Denn dann sollte ihr Frieden gestört werden, allen voran von Werner Heisenberg, dem Kerl mit dem unersättlichen Appetit.

Als die Teilchen also vom baldigen Vorhaben der Hungernden erfuhren (denn Teilchen können alles sehen, hören und riechen), beschlossen sie etwas dagegen zu unternehmen. Intelligent wie sie waren sprachen sie sich mit ihren Brüdern und Freunden ab. Sodann machten sich alle an die Ausführung des Plans: die Suppe wurde bald ungewöhnlich heiß, sodass man sich einem Löffel bedienen musste, die Brühe matt und somit undurchsichtig und die Teilchen selbst entschlossen sich willkürlicher und unberechenbarer zu werden. Auch aktivierten sie einen komplizierten biologischen Prozess, den auch schon Jesus Christian benutzt hatte: Dem Ewigkeitseffekt; die Suppe wurde unerschöpflich, sogar im Teller.
Nun also saßen die Hungernden da und versuchten die Suppe zu genießen: Sie tranken das heiße, unappetitlich wirkende Zeug und wurden weder satt noch konnten sie von dieser köstlich duftenden Speise ablassen. Und durch den Ewigkeitseffekt schien die Suppe schier kein Ende mehr zu nehmen.

Dieses Paradox gab ihnen jedoch zu denken auf. Aus Interesse fingen sie an, in ihren Tellern herum zu stochern um die einzelnen Bestandteile, die sie darin teilweise schon gesehen hatten, heraus zu holen. Da sie nicht genau wussten, was in der Suppe drin war, benannten sie jene Bestandteile einfach als "Fleischbällchen", "Karotten" und "Buchstaben". Doch Erfolg hatten sie bei ihrem herum picken auch nicht.

Jedes Mal entwischten die heiß begehrten Teilchen, indem sie sich einfach nicht mit dem Löffel heraus holen ließen. Aus Frustration fingen manche Essende an, ihren Suppeninhalt einfach an zu starren im Wissen, dass er sich ihnen irgendwann von selbst mitteilen würde. Doch die Brühe blieb undurchdringlich wie eh und je und mancher meinte, den bösen Blick der Suppe erhascht zu haben.
Jahre strichen dahin, manche Hungernde haben sich von der Suppe abgewandt und sind zum Dönerstand oder in ein Restaurant gegangen, andere wiederum sitzen immer noch da und haben dieselben Probleme wie vorher: Die Suppe ist zu heiß, um rein zu greifen, die Brühe zu unklar, um durch zu blicken, die Teilchen zu glitschig, um sie heraus zu fischen, und der Hunger zu groß, um die Hoffnung aufzugeben.

Und wenn auch sie nicht verhungert sind, dann löffeln, starren und grübeln sie noch heute."

Mancher aufmerksame Leser wird sich fragen, was dieser Werner jetzt eigentlich mit der ganzen Geschichte zu tun hatte. Nun, Werner war so ziemlich der erste, der an seinem Hunger gestorben ist.

Quantenphysik heute

Die Quantenphysik hat sich in den letzten Jahrzehnten prächtig entwickelt und viele Antworten auf Fragen gefunden, die keinen interessierten. Jedoch kam auf jede neue Antwort nochmals ein Dutzend Fragen auf, sodass die Quantenphysik ein Feld voller Fragen im Quadrat ist; sprich: Sie wissen nichts und forschen trotzdem weiter.
Im Folgenden ein kleiner Überblick über die momentanen Forschungsgebiete der modernen Quantenphysik:

Siehe auch