Blaulichtgeilheit

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Die Blaulichtgeilheit ist ein in Hilfsorganisationen wie DRK, ASB, Johanniter, Malteser, DLRG, THW oder Feuerwehr weit verbreitetes psychologisches Phänomen.

Allgemeine Verhaltensmerkmale[Bearbeiten]

Gute Sichtbarkeit der Mitgliederschaft[Bearbeiten]

Haupterkennungsmerkmal ist ein geschicktes Arrangement von Dienstoberbekleidung bei guter Erkennbarkeit des Logos der Hilfsorganisation über der Rückenlehne von Autositzen oder das Ablegen des signifikanten Helmes auf der Hutablage. Die Betroffenen gehen in Dienstbekleidung zum Einkaufen bzw. tragen Dienstbekleidungseinzelteile privat.

Benutzung des Dienstfahrzeuges[Bearbeiten]

Ebenso favorisiert ist das Zweckentfremden von Dienst- bzw. Einsatzfahrzeugen für Privatzwecke. Auch wird häufig ein mit Signaleinrichtungen zur Inanspruchnahme des Sonderwegerechtes ausgestattetes Fahrzeug zur Nahrungsbeschaffung am Drive-In Schalter diverser Schnellrestaurantketten benutzt.

Funkfetisch[Bearbeiten]

Ebenso gern wird das offene Tragen des Funkmeldeempfängers favorisiert. Manch einer hat das Gerät derartig manipuliert, das es permament im Heimatkanal auf Empfang geschaltet zur allgemeinen Unterhaltung und/oder Belustigung der wartenden Menge vor der Kassenschlange beim örtlichen Discounter dient. Beim "Aufgehen" des Funkmeldeempfängers, dem Dröhnen einer Sirene oder sonstigen, zur Übermittlung von Alarmierungen geeigneten Geräten und Anlagen geraten sie in eine orgastische, einer sexuellen Erregung gleichkommenden Verzückung.

Schilderfetisch[Bearbeiten]

Alarmfahrten mit privaten Kraftfahrzeugen zur Stützpunkt werden mit an der Windschutzscheibe befestigten Saugnapfschildern im Wortlaut wie "DRK im Einsatz" durchgeführt, erhoffen sie sich doch, einem möglichen Bußgeldverfahren nach dem Auslösen einer Radarfalle zu entrinnen.

Ändern von Gesetzen exclusiv für Minister[Bearbeiten]

In der rumreichen Zeit der blau-schwarzen Ära Österreichs ist es Hr. Minister Hubert Gorbach fast gelungen eine Änderung des Gesetzes für Minister durchzusetzen. Das Blaulicht für Fahrzeuge, in denen Minister unterwegs sind um so dem zähschleppenden Strassenverkehr zu entkommen. Die Blaulichtgeilheit des damaligen Ministers für Verkehr konnte sich leider nicht durchsetzen, obwohl sie farblich durchaus dessen Parteilinie entsprach.

Verhalten am Einsatzort[Bearbeiten]

Patienten am Unfallort werden gleich hordenweise bedrängt und belagert, insbesondere dann, wenn es sich um weibliche Patienten im gebärfähigen Alter handelt. Die Meinung professioneller Mithelfer (Rettungsassistenten, Berufsfeuerwehr) wird oftmals versucht, mit Lautstärke zu übertünchen. Immer öfters ist auch zu beobachten, dass bei zurückbleibender Aufmerksamkeit dem Blaulichtgeilen gegenüber, er nervös bis unruhig wird, oder binnen einer Millisekunde haarsträubende Geschichten zum besten gibt um weiterhin im Mittelpunkt zu stehen. Meist scheitert dieser Versuch erfolglos nach kritischen Blicken von Dienstranghöheren.