Varusschlacht

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Die Varusschlacht ist ein historisches Ereignis, dessen Ende ausnahmsweise nur von den Verlierern schriftlich erfasst wurde. Diese schrieben 200 Jahre nach dem Ereignis, dass ein gewisser Römer namens Varus in einem Kampf auf feindlichen germanischen Gebiet eine ganze Armee verlor und ihr glorreich folgte, in dem er sich in sein Schwert stürzte. Die Germanen, dumme tumbe Mörder, die weder über Kleidung noch über eine Sprache verfügten, seien in wilden Horden über die armen Römer hergefallen, wahrscheinlich um sie als Nahrung zu erlegen. Dies ist bis heute die gültige Lehrmeinung.

Ein Fund ändert die Geschichte

Varus-Keller.jpg

Ein Günstling der Wirtschaftswunderzeit baut Anfang der 60er Jahre mit Hilfe von jeder Menge Geld für die Bauunternehmer und für das Bauamt eine Villa in ein Exmoor am Rande Bielefelds. So war dafür gesorgt, dass über 4. Jahrzehnte kein behördlicher Vertreter auch nur einen Fuß auf das Grundstück setzte.

Dass änderte sich erst nach dem Tod des Besitzer und dem darauf folgenden Erbschaftskrieg. Beamte wurden bestellt, um den Wert des Hauses und seiner Innereien für eine Versteigerung zu schätzen. Was sie dabei im Keller des Hauses fanden, zog ihnen vor Überraschung glatt die Schuhe aus. Sie fanden im über 1km² großen Keller des Anwesens die komplette Varusschlacht, mit allen Opfern und sogar in einem etwas entfernteren Abschnitt eine schriftliche Aufzeichnung der Sieger. Dieser bedeutende Fund war von dem Besitzer der Villa in einem nur ihm zugänglichen Museum untergebracht. Nach dem Experten die Authentizität der Objekte bestätigt hatten, wurde diese bahnbrechenden, neuen Erkenntnisse am 1. April 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt. Vielleicht lag es an dem Datum, das es zu keinem Echo kam.

Die tatsächliche Varusschlacht

Vorgeschichte

Varus

Varus war bekannter maßen ein Liebhaber germanischer Besitztümer. Das betraf hauptsächlich Frauen und Gold. Nach dem er die römischen Provinzen auf der westlichen Seite des Rheins komplett ausgeplündert hatte, verlangte es ihn nach den Reichtümern des Ostens. Also beschloss er mit einer Armee mal eben rüber zu gehen, um mal eine kleine Bestandsaufnahme zu machen.
Er rüstete seine kleine Armee (10.000 Mann) mit vielen Ochsen gezogenen Karren aus, um die erwartete Beute besser transportieren zu können. Doch bevor es richtig los ging, richtete er noch ein großes Fest für alle aus. Auf besagtem Fest teilte er jedem, der es hören wollte, den ganzen Plan seines Feldzuges bis ins Detail mit. Unter seinen Gästen war auch ein unbedeutender Waffenschmied namens Armenius.

Armenius

Hier soll jetzt nicht die Bedeutung von Armenius in den kommenden Ereignissen heruntergespielt werden, aber Armenius Dienste waren in der Römischen Armee nicht sonderlich gefragt. Er hatte sich auf den Bau von schwerem Kriegsgerät spezialisiert. Nur dass das römische Herr keine Gegner hatte, die man aus unbezwingbaren Festungen à la Minas Tirith heraussprengen musste, oder dass man von so vielen Gegnern angegriffen wurde, dass man versuchen musste, die Reihen mechanisch zu lichten. Deshalb war Armenius nach heutigen Maßstäben reif für Hartz 4.

Als er nun auf besagtem Fest in alle Einzelheiten eingeweiht wurde, sah er seine Stunde gekommen, es seinem Arbeitgeber mal so richtig heim zu zahlen. Nebenbei rechnete er sich auch ein Leben in unermesslichem Reichtum aus, was ja auch nicht zu verachten ist.

Beutemachen für Anfänger

Es ist wirklich keine große Kunst, mit einer ausreichend großen Armee in einem Land wie Deutschland, wo sich die Nachbarn in den Dörfern auch heute noch mit dem Arsch nicht freiwillig anschauen, eines nach dem anderen zu überfallen und von allem Wertvollen zu befreien. Varus war damit nur der Erste. Das mit Karl dem Großen, Wallenstein und Erich Honecker kam erst viel später.

Dabei ist die Tatik eigentlich recht simpel:

  • Armeelindwurm in Bewegung setzen
  • Dorf anpeilen
  • Vom Vortrupp überrollen lassen
  • Vom Haupttrupp alle Bewohner massakrieren
  • Mit der Nachhut die Beute einsammeln.

Das funktioniert immer. Nach 4 Monaten kreuz- und querplündern waren alle Ochsenkarren bis zum bersten gefüllt und es wurde Zeit zur Heimreise.

Fallenstellen für Anfänger

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Während Varus in den noch nicht östlichen Provinzen des Römischen Reiches in Germanien seiner Lieblingsbeschäftigung nach ging, war Armenius nicht faul gewesen. Genau über die Reiseroute des Feldherrn informiert, baute er kurz vor dem Ende seine Falle auf. Und damit der auch ja hineintappte, benutze er den ältesten Trick der Welt, ein Schild, der einem eine Abkürzung zeigt.

(Man beachte die Form des Schildes! Dieses Schild kommt auch heute noch zum Einsatz, Hauptsächlich auf Autobahnen. Damit lenkt der Staat Autofahrer in die von ihm gewollte Richtung. Und wenn der Autofahrer dann bei einem Umweg von mehreren 100 km endlich bemerkt, das er reingelegt wurde, hat er dem Staat schon unbemerkt zig Euro in Form von Mineralölsteuer, Erneuerbare-Energie-Steuer und Mehrwertsteuer geschenkt.)