1 x 1 Silberauszeichnung von Klugscheißer

Segen

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Der Segen führt, hier deutlich zu sehen, zu starker Unterdrückung, gerne auch bei Farbigen.

Der Segen (nicht zu verwechseln mit sägen und schon gar nicht mir Särgen) ist das religiöse Pendant zu Brandzeichen. Jeder, der einen Segen erhält, ist so für immer gebrandmarkt und wird als solcher im Gemeinderegister gelistet. Früher wurde fast jeder gesegnet, neuerdings nicht mehr ganz jeder, da es ist leider keine Pflicht mehr ist, Mitglied der katholischen Kirche zu sein - Gott ist eben bescheidener geworden.

Was ändert sich mit einen Segen

Wie bei den Rinderbrandzeichen, soll eine Besitzverhältnis aufgezeigt werden. Man wird Untertan der (heiligen?) Kirche. Wenn man gesegnet wurde, ist man dies eigentlich für immer, heutzutage hat man aber durch diverse Eingriffe die Möglichkeit den Segen juristisch zu entfernen, doch bleibt meist eine psychische, manchmal auch eine körperliche Narbe erhalten. Positive Seiten muss der Segen natürlich auch haben, denn ist man als Gesegneter für jeden Christen etwas besonderes. Man kommt schneller durch den TÜV und selbst in der Politik geht die Karriere so, flotter.(Vergleiche:Christlich "Demokratische" Union)

Möglichkeiten Gesegnet zu werden

Der Froschpapst segnet seine Quappen.
Eine chinesische Papstkarikatur segnet aus dem Hinterhalt drei arglose Rumgammler.

Um gesegnet zu werden, muss man sich bei Gott, bzw. seinen Vertreter auf Erden oder gar des Vertreters Vertreter, beliebt machen. Sei es durch eine Spende, wegen elterlichen Kontakten oder einer gut gemeinten Tat - natürlich nur wenn diese für seinen christlichen Nächsten war.
Je nach Alter hat man dann verschiedene Möglichkeiten gesegnet zu werden. Als Säugling bietet es sich an getauft zu werden. Das ist auch recht schmerzfrei, man wird bloß in ein brodelndes Wasserbad gesteckt - es gibt viel Geschrei, dann ist aber auch gut. Was hingegen ein wenig leidlicher ausfällt, ist die Aschermittwoch-Segnung; man kriegt glühende Kohle in Form eines Kreuzes an die Stirn gestreut. Die einzig schlimmere Segnung, hat dann auch eine leicht letale Nebenwirkung. Synonym dafür ist die letzte Segnung, bzw. Ölung. Diesen Segen kann ein jeder aller sozialen Schichten bekommen, vorausgesetzt, er stellt sich für den Priester kurz tot. Die Wiederbelebung ist aber dann unmöglich...

Literatur