Schwarze Khmer

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Die Strategie der schwarzen Khmer: Überrumpeln, einkesseln und massakrieren (schwarze Flächen und Pfeile). Völlig isoliert und ausmanövriert, haben die Verteidiger Kambodschas (rosa Pfeile) keine Chance

Die schwarzen Khmer sind die Steigerungsform des Kommunionismus, welcher widerum als die Steigerungsform des Kommunismus gilt.

Ursprünge

Die Antarier, das sind geheimnissvolle, kosmische Blödmänner, die von Politik keine Ahnung haben, schickten die völlig richtige politische Gruppierung, um ihren Hundert-Jahres-Plan zu erfüllen und bis dahin die Erde von der Menschheit zu befreien und vielleicht sogar ein paar Leute nur so zum Spaß für Experimente auf ihre Heimatplaneten zu bringen. Kambodscha galt als erstes Testland. Dort verwirklichte man aber vorerst die harmlosere Version und schickte nur die roten Khmer, wohlwissend, dass dies nur die Vorboten des eigentlichen Horrors werden sollten. Diese roten Khmer wurden aber nach wenigen Jahren von den Vietnamesen weggefegt und in die Wälder verbannt, was ihre Schöpfer viele viele Jahre lang nicht kümmerte. Inspiriert durch den Unterschied zwischen roten und schwarzen Hautkrebsen wurden aber, als es den Außerirdischen mal wieder langweilig wurde, schließlich die schwarzen Khmer geschaffen. Eine andere Theorie besagt, dass sich der Hass des Opferlamms derart steigerte, dass sich das Tier gänzlich schwarz färbte. Jedenfalls existiert das Gerücht, dass das Opferlamm einen großen, um nicht zu sagen, gigantischen schwarzen Bruder hat, welcher der eigentliche Anführer der schwarzen Khmer sein soll.

Ideologie der schwarzen Khmer

Bevor die Menschheit vernichtet wird, muss sie primitiver gemacht werden, um einen Grund für die Vernichtung zu haben. Daher hatten die schwarzen Khmer folgende Prioritäten:

Hast du eine Brille? Kannst du lesen oder schreiben? Bist du ein Stadtmensch? Arbeitest du woanders, als in der Landwirtschaft? Nein? Hat dieser schwarzer Khmer keinen Grund, dich abzuschlachten? Macht nichts. Er findet immer einen. Ganz sicher.

Die schwarzen Khmer werden auch von den radikalsten Kommunionisten, geschweige von den einfachen Kommunisten, gemieden und als brutale Barbaren beschrieben, die jedoch den wahren Kommunionismus an der Anzahl getöteter Brillenträger bemessen. Die Brillen werden als Trophäen benutzt und je mehr ein schwarzer Khmer davon hat, desto höher ist sein Rang. Allerdings müssen alle Brillen exakt so zerbrochen sein, dass man durch diese nichts mehr sehen kann, aber gleichzeitig sich noch genug Glas darauf befindet.

Befindet sich nämlich nicht genug Glas darauf, wird der Besitzer der Trophäe wegen Schwindel zu Tode gefoltert, weil er keine echte Brille erbeutet und nur geschwindelt hat. Ist die Brille jedoch in zu gutem Zustand, wird der Besitzer selbst als Brillenträger verdächtigt und ebenfalls umgebracht.

Gut ist es nur dann, wenn die Brille eben einen optimalem Zustand hat, denn dann wird der Besitzer hingerichtet, weil er für einen schwarzen Khmer zu intelligent ist und für gebildet, also bürgerlich, oder sogar für einen westlichen Spion gehalten wird. Also Hände weg von allen Brillen!

Neben Brillenträgern gibt es soviele Gruppen, die sonst noch ermordet werden, dass ihr Aufzählen hier jeden Rahmen sprengen würde. Daher muss man nach Menschen suchen, die von schwarzen Khmern (normalerweise) nicht umgebracht werden. Das sind:

  • Bruder Nummer 1 persönlich
  • Alle, die einen Lotto-Sechser haben
  • Alle, die sonst irgendwie verdammt viel Glück haben und übersehen oder vergessen werden

Die drei genannten Gruppen sind zahlmässig sehr klein. Deutlich grösser sind jene Gruppen, die zumindest nicht sofort umgebracht werden. Das sind:

  • Alle, die irgendeinen Nutzen haben (auch nicht immer)
  • Ranghohe Funktionäre werden erst alle paar Monate aufs Neue gesäubert
  • Eine kleine Anzahl schönster junger Frauen der Welt ist vor ihrem Tod noch der Sexsklaverei für die Machtelite der schwarzen Khmer vorbehalten
  • Geflohene werden erst nach der sicheren Erringung der Weltherrschaft der schwarzen Khmer zusammen mit allen anderen Menschen vernichtet (sofern sie das Wunder vollbringen, die Kontrollzonen, die sich entlang aller Dorfgrenzen befinden, zu umgehen und schließlich die berüchtigste 50-Kilometer-Militärsperre an der Landesgrenze zu überwinden)

Die Kinderarmee

Ein abgebildeter schwarzer Khmer in Lebensgröße. Das Gesicht zeigt deutliche Homo-erectus-Merkmale. Im Hintergrund: Eine Karte mit seinen Eroberungszügen.

Spezialeinheiten der schwarzen Khmer streiften durch die dritte Welt (also durch Länder, wo sich die Opfer am wenigsten wehren können) und raubten ihren Müttern Säuglinge, um diese vom Anfang an zu drillen. Nicht einmal jedes zehnte dieser Kinder überlebte die Erziehung der schwarzen Khmer und lernte jede Form von Schmerz, Folter und Leid solange kennen, bis es gar keine derselben mehr empfinden konnte.

Die Kinderarmee der schwarzen Khmer, die SSS (superlative Schreckensschergen), wurde bald so gefürchtet, dass viele Einwohner der in ihrer Marschrichtung befindlichen Gebiete Selbstmord begingen. In der sogenannten Blutnacht ermordete die SSS schließlich alle anderen schwarzen Khmer und stellte sich selber an die Spitze dieser Bewegung.

Der Todesmut der SSS war legendär. Selbst, wenn diese Kinder auf dem Schlachtfeld schwer verletzt wurden, feuerten sie unerbittlich weiter auf ihre Feinde, ohne den Schmerz zu bemerken. So eroberte bereits ihre erste Generation weite Teile des Dschungels von Kambodscha.

Die "zweite Generation"

Als die Mitglieder der SSS nun erwachsen wurden, begannen sie sich zu vermehren. Doch die schwarzen Khmer waren nur Männer, die sich alleine nicht vermehren können. Zu diesem Zweck wurden Frauen aus der Zivilbevölkerung entführt und auf brutalste Weise als Gebärmaschinen missbraucht. Man war entschlossen, eine noch brutalere Generation zu drillen. Dieses Mal wurden die Babys von Anfang an ihren Müttern entrissen und erfuhren nie in ihrem Leben irgendwelche Zuneigung. Sie wurden geboren, alles zu hassen und brachten sich gegenseitig bei, Menschenfleisch zu essen.

Nach vielen weiteren "Generationen"...

...wurde der Hass schließlich in der Gene verankert und die brutalste Armee der Welt geschaffen. Ihre Zahl machte inzwischen um die 500 000 Mann aus. Sie wurden außerdem von den Mordkoreanern, ab und zu von den Chinesen und natürlich auch von Bush mit teuren Waffen beliefert. Das verschaffte ihnen eine eindeutige Übermacht. Bald eroberten sie auch die Hauptstadt Phnom Penh, die sie sofort in Phantom Ken umbenannten.

Schreckensherrschaft

Eine Mordwaffe der schwarzen Khmer

Die Umbenennung der Hauptstadt war eigentlich eine Farce, ganz einfach deshalb, weil sie sofort nach ihrer Einnahme von der Landkarte ausradiert wurde. Sie auch in Wirklichkeit auszuradieren war um einiges schwieriger. Doch die schwarzen Khmer gingen sofort an die Arbeit. Sie riegelten die Stadt mit einem Belagerungsring ein. Jeder, der zu fliehen versuchte, fliel in einen Graben, wo der Hungertod auf ihn wartete. Dann wurde ein Bezirk nach dem anderen liquidiert: Die schwarzen Khmer trieben die Stadtbewohner in die Häuser und zündeten eines nach dem anderen an. Den anderen Städten erging es ganz ähnlich. Die schlimmste Foltermethode wurde auf den feeling fields erprobt, wo der Psychoterror grenzenlos war. Nach einem Jahr waren bereits eine Million Menschen verhungert.

Trotzdem verkündeten die schwarzen Khmer überall fröhlich, dass das kommunionistische Paradies und eine Welt ohne Ausbeutung, Gewalt und Tyrannei bevorstünde und man nur vorübergehend die Klassen auf etwas gröbere Weise beseitigen müsse.

Privateigentum, Geld, Brillen, Schulen, Papier, Schreibgeräte, Bücher, Banken, Krankenhäuser, Städte, Strom, Fabriken, Dienstleistungen, Steine, Kohle, Glas, Sex, Verhütungsmittel und sonst noch fast alles Andere wurde verboten. Alle Bewohner Kambodschas wurden gleichmässig auf die Fläche des Landes durch Zwangsumsiedlungen verteilt. Das gesamte Volk wurde zu Bauern gemacht, die mit kollektivem Land, in Gemeinschaften, etwa in der Größe von Dörfern, organisiert waren. Gearbeitet wurde bis zu 18 Stunden täglich. Diejenigen, die von den schwarzen Khmern nicht direkt umgebracht wurden, mussten diese nun mit Nahrungsmitteln versorgen und sich dabei zu Tode arbeiten. Die Kinder wurden von den Eltern getrennt. Die Frauen von den Männern. Niemand, außer den schwarzen Khmern selbst natürlich, durfte sich vermehren. Auf Dauer sollte also das ganze Volk aussterben.

Der wilde Osten in der Gewalt der schwarzen Khmer

Die schwarzen Khmer eroberten viele asiatische Länder oder installierten Satellitenstaaten. Sie lähmen Menschen mit ihrem Stachel und verschleppen sie in ihre Nester. Dort werden sie bei lebendigem Leibe von den Larven der schwarzen Khmer aufgefressen.

Zitate

  • "Ihr könnt mit uns nicht verhandeln, ihr könnt mit uns keinen Frieden schließen, ihr könnt nicht kapitulieren. Euch steht nur der Tod bevor." (Die offizielle Erklärung der schwarzen Khmer an den Rest des Universums)
  • "Sie besetzen so massenhaft den untersten Kreis der Hölle, dass sogar ich bald in den Himmel kommen werde" (Hitolf Adler)
  • "Die schwarzen Khmer sind unsere Freunde" (Bush)