Bornholm

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Karte Bornholms (rot umkreist, wobei der Kreis für die russische Seeblockade steht)

Bornholm (Hauptort: Regenrønne) ist ein Stück Felsen in der Ostsee, das zu Dänemark gehört. Zusammen mit seinen Nebeninseln Krystiånsø, Frædåriksø, Græsholm und Kåfføflekkholm bildet es die östlichste Gemeinde und den offiziellen Arsch der Welt Dänemarks.

Geographie und Naturräume

Wikipedia.PNG
Die selbsternannten Experten von Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.
Trostlose Klippen und spitze Steine: Bornholm von seiner schönsten Seite

Die geringe Größe Bornholms ist auf viele Faktoren zurückzuführen: In der letzten Eiszeit wurde die Insel von Gletschermassen zu einem beträchtlichen Teil abgetragen; anhaltender Wind, Sturmfluten und Eiseskälte erledigen den Rest. Experten gehen davon aus, dass Bornholm spätestens in 2000 Jahren komplett verschwunden sein wird.

Landschaft

Die Landschaft Bornholms ist sehr zerklüftet: Die Insel durchziehen tiefe Täler wie das Døvredal (südwestlich von Påradysbåkkærne) oder das Ækkødalen, in dessen Nähe auch die mit 25 Metern höchste Erhebung der Insel, der Ryttørknægten, liegt. Ebenso uninteressant, aber immer noch die aufregendste Attraktion der Insel sind die überall anzutreffenden Felsen- und Steilklippen - ihre höchste Höhe erreichen sie mit 1,65 m an den Hællygdømms-Klippen. Aufgrund der Strände, die ausschließlich aus äußerst spitzem Geröll bestehen, ist ein Strandurlaub auf Bornholm nicht möglich.

Geologie

Für Geologen ist Bornholm ein wahres Paradies: Im Norden und in der Mitte gibt es ein vielfältiges Spektrum an präkambrischen Gneisen und Graniten, darunter Spezialitäten wie der Svånæke-Granit an der Nordostspitze oder gar der dunkle Rønnø-Granit, den man in kleinen Arealen im Süden der Insel findet. Dort herrschen sonst eher Verwitterungsreste und Sedimentgesteine jüngeren Datums vor, so wird der Südosten von paläozoischen Schiefern, genauer gesagt von marinen Sedimentgesteinen gebildet, während der Südwesten aus mesozoischen Lehmen und Sandsteinen besteht, die bei Næxø und Åkørkeby ins Grundgestein übergehen. Kalkstein tritt zwar nur selten, aber dafür in Form des Årnåger-Kalks aus der Oberen Kreidezeit im Süden der Insel auf - eine absolute Sensation für Geologen. Alle anderen dürften sich schon beim Lesen diese Abschnitts zu Tode gelangweilt haben.

Flora

Ab und zu wächst auch eine verkümmerte kleine Pflanze in einer Felsspalte, in Tälern in der Inselmitte kann auch der ein oder andere Baum angetroffen werden.

Klima und Reisetipps

Wie bereits in den vorhergehenden Abschnitten angeklungen sein mag, ist Bornholm nicht für Touristen zu empfehlen - eine Ansicht, die durch das Klimadiagramm der Wetterstation Såndvig (rechts) nur unterstützt wird:

Klimadiagramm.png

Für alle, die Klimadiagramme in Erdkunde noch nicht besprochen haben oder es bereits wieder vergessen haben, hier die Auswertung: Es ist scheiße kalt und permanent am Regnen.

Geschichte

Bis heute der Höhepunkt Bornholmer Architketur

Lange Zeit passierte nichts, Bornholm kam am Ende der Eiszeit nur langsam wieder unter den Gletschern hervor. Dann, etwa 4000 v.Chr., erreichten Menschen die Insel. Sie hinterließen ein paar Hünengräber und andere Arten von Steinen (z.B. Ægeby, Trødeskoven und der Gålgebakken östlich Væstermåry), dann starben sie aufgrund des unwirtlichen Kilmas wieder aus.

Erst im Mittelalter wurde Bornholm vom dänischen König Harald Bluetooth (eigentlich Håråld Blytøt) erobert. Zwischenzeitlich wurde die Insel auch von Schweden und dem Lübecker Marzipanimperium beherrscht, aber niemand wollte sich unnötig lange mit diesem lebensfeindlichen Eiland herumschlagen, sodass es bald wieder an Dänemark zurückfiel. Die Invasion der Nazis im 2. Weltkrieg wurde von den Bewohnern Bornholms (im Gegensatz zum Rest Europas) freudig aufgenommen, da so nach vielen Jahrhunderten erstmals wieder der Genpool aufgefrischt werden konnte. Bei der Befreiung wurde Bornholm von den Alliierten vergessen, und als die dänische Regierung 2016 erstmals wieder eine Expedition auf die Insel schickte, hatten sich Wehrmachtssoldaten und Ureinwohner schon bis zur Unkenntlichkeit miteinander vermischt.



Verwaltung

Als ein Stupidedia-Beauftragter 2009 für die Recherche dieses Artikels persönlich nach Bornholm fuhr, zeichnete sich ein handfester Skandal ab: Jahrelang hatte die Wikipedia eine frei erfundene Karte der Verwaltungsbezirke (hier links zu sehen) in ihrem Artikel stehen. Obwohl diese Karte voll mit offensichtlich ausgedachten Namen und Grenzen war, bemerkte niemand die Fehlinformation. Die dänischen Behörden strukturierten sogar die regionale Verwaltung völlig um, um auf den schlechten Scherz aufmerksam zu machen und ihn aus der Welt zu räumen, doch der Wissensmonopolist Wikipedia unterdrückt bis heute alle unliebsamen Informationen. Die Stupidedia nimmt hiermit als erste Plattform die Gefahr auf sich und präsentiert zum ersten Mal die richtige Karte der Bezirke Bornholms:

Falsch! Von Wikipedia bewusst verbreitete Fehlinformation!
Richtig! So sieht es auf Bornholm wirklich aus - viel glaubwürdiger, oder?


Anmerkung: Die verschiedenen Farben dienen nur dem ästhetischen Anspruch und haben keine tiefere Bedeutung.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdikeiten im eigentlichen Sinne (also etwas, dass würdig ist, gesehen zu werden) gibt es auf Bornholm nicht. Aus rechtlichen Gründen folgen trotzdem ein paar Besonderheiten, die auf der Insel zu finden sind:

Bornholmer Kunstmuseum

Das 1993 erbaute und 2003 modernisierte Bornholmer Kunstmuseum ist architektonisch wie inhaltlich unspektakulär. Auf eine Ortsbeschreibung wird verzichtet, da sowieso niemand freiwillig dorthin gehen würde. Die Dauerausstellung umfasst Ölgemälde dänischer und vor allem Bornholmer Künstler des 19. Jahrhunderts bis zu Skulpturen der Gegenwartskunst; auch dänische Designstudenten (z.B. Georg Jensen) werden dort gefangen gehalten. Von einer Betrachtung wird abgeraten, da sie schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen kann, die Symptome reichen von plötzlichen Schlafanfällen bis zu Übelkeit und Augenkrebs. Die Wechselausstellung bietet Künstlern der Gegenwart eine großzügige Ausstellungsfläche, die durch die bodentiefen Fenster mit Blick auf die Ostsee eine durch Naturlicht verstärkte Hässlichkeit der Objekte begünstigt. Im hinteren Teil des Gebäudes gelangt man durch diese optische Geisterbahn über einen 30 Meter langen Steg zu einer Suizidplattform, von der man entweder auf die Klippen oder direkt ins Meer springen kann. Ein besonderes Merkmal des Museums ist ein Rinnsal, das direkt durch das Gebäude geleitet wird und seinen Ursprung in den defekten Museumstoiletten hat.

Rundkirchen

Die Satanskirche Østerlårs Kirke im Hochsommer

Überall auf Bornholm sind die sogenannten Rundkirchen zu finden, die von der Satansverehrung der Bornholmer zeugen, die erst durch gewaltsame Missionierung um 1920 beendet wurde. Obwohl alle Rundkirchen christlich geweiht wurden, erinnern bis heute z.B die schwarz-rote Färbung, Teufelsbildnisse und umgedrehte Kreuze an ihre Ursprünge. Laut neuesten Forschungen von Aiman Abdallah sollen sie entweder von den Templern, den Freimaurern oder den Illuminaten erbaut worden sein.

Infrastruktur und Verkehr

Nachdem die Bewohner sich lange dagegen gewehrt hatten, wurden 2005 auf Bornholm offiziell Elektrizität und fließendes Wasser erlaubt, die Einführung konnte aber bis heute erfolgreich verhindert werden - im Gegensatz zu Schriftstücken, die seit 2001 nach Bornholm gebracht werden dürfen. Hier ging die Entwicklung sogar so weit, dass bis heute ca. 100 Bornholmer trotz gesellschaftlicher Ächtung lesen gelernt haben.

Es gibt eine unregelmäßige Fährverbindung zu einem Industriehafen in Ystad, Schweden (Fahrtdauer 5 Stunden), außerdem kann man z.B. von Murkan, einer türkischen Siedlung auf Rügen (rund 11 ½ Stunden) oder von Swinemünde (Świnoujście, polnisch besetztes Pommern; Ankunft ungewiss) aus Boote nach Bornholm mieten - das Personal weigert sich aber aus verständlichen Gründen, mit dorthin zu fahren.

Und sonst so?

  • Weil er sonst exakt auf der Bornholmer Hafenstadt Gydhjæm liegen würde, wurde der 15. Längengrad, nach dem die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) berechnet wird, um einige Hundert Meter verschoben. Ebenfalls musste eine Delle in den 55. Breitengrad gemacht werden, damit er nicht über Bornholm läuft.
  • Die tödliche Infektionskrankheit Morbus Bornholm wurde nach der Insel benannt, weil sie zu einem genauso grauenhaften und schmerzvollen Tod führt wie ein Aufenhalt auf Bornholm.
  • Mindestens 99,999% aller Filme (und Bücher) spielen nicht auf Bornholm.