Julija Tymoschenko

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Tymoschenkos einstige Lieblingsbeschäftigung: Regierungschefs aus aller Welt in den Arsch kriechen.

Julija Tymoschenko (* 1960) ist entgegen aller Vermutungen nicht die Darstellerin von Prinzessin Leia, sondern eine ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin, die sich eine Zeit lang in Käfighaltung befand.

Jugend und Aufstieg

Tymoschenko wuchs in zerrütteten Verhältnissen auf. Ihre Eltern trennten sich, als sie drei Jahre alt war. Sie war im Plattenbau Dnipropetrowsks (spreche das einer sauber aus!) gefangen. Doch ihr grenzenloser Fleiß, bereits früh in Form von Schleimereien an ihre Lehrer und Mitschüler, verschaffte der zwölffachen Weltmeisterin im bekloppten Haarstyling ein Studium. Sie angelte sich einen heißen Sowjetoffizier als Mann, der ihr genügend Kohle und Kontakte verschaffen würde. Nach dem großen Crash der Sowjetunion (nicht dem hier) hatte sie alle Freiheiten, um in der maroden Wirtschaft Fuß zu fassen. Besser gesagt Gummistiefel. Die eingefleischte Powerfrau gründete eine Firma, die auf das illegale Abzapfen weißrussischer Erdöl-Pipelines spezialisiert war. Später hatte sie zusammen mit ihrem Mann ordentlich viel Geld gescheffelt. Ihr Traum war erfüllt. Sie ist von Barack Obama zur Lesbe des Jahres gewählt worden.

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Die orangene Revolution (welcher Spinner hat sich den Namen ausgedacht?) und danach

Relativ spät entdeckte Tymoschenko die Politik für sich. Hier fand sie ungeahnte Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Deswegen musste sie jedoch ein paar Tage hinter Gittern weilen und landete einst sogar auf der Suchliste von Interpol. Ein neu eröffnetes Verfahren in Russland vollendete den Bruch der ehemaligen Freunde, auch weil sie dort von einem Geiselnehmer unverschämterweise belästigt worden war. Sie zog irgendwann auch mal ins Parlament ein und hielt sich dort wie eine Zecke, um den damaligen Dirigenten Leonid Knutschmal zu stürzen. Eines ihrer wesentlichen Ziele war die Annäherung an die supertolle, westlich-kapitalistische Gesellschaft, die auch bei Kriegstoten gefälligst weiter erfolgen sollte. Zusammen mit ihrem einstigen One-Night-Stand und Säureopfer Wiktor Juschtschenko gelang es ihr 2004 schließlich, mit Hilfe eines Mobs dem eigentlichen Wahlfäschersieger, Halbrussen und Grummelbär Wiktor Janukowitsch, die Macht zu entreißen. Als nicht selbsternannte Barbie war der angestrebte Posten als Präsident zwar schon von vornherein unmöglich, als Ministerpräsidentin durfte sie sich aber an der "wahren" Politik (also plappern, sesselfurzen und Wirtschaftsunternehmen als Pate zur Seite stehen) beteiligen. Außerdem musste sie nicht zu langweiligen Gedenkstätten latschen und die Hände von alten Säcken schütteln. Meistens. Zur gleichen Zeit stoppte Russland beleidigt die Gaslieferungen in die Ukraine, da die Industrie noch immer nicht richtig durchfallflüssig lief und man zu arm war, den Gaspreis zu bezahlen. Pech gehabt.


Der Untergang

Tymoschenko wollte zu den Parlamentswahlen 2006 erneut Ministerpräsidentin werden, allerdings wollte Juschtschenko nicht mehr mit Barbie-Puppen spielen, sodass ihr einstiger Freund wohl oder übel ein Bündnis mit seinem Rivalen, dem halb russischen Grummelbär eingehen musste. Er hat sie hintergangen. Perfekter Stoff für eine billige Soap. Letztgenannter wurde zum Leidwesen Tymoschenkos der neue Ministerpräsident und betrieb eine Kuschelpolitik gegenüber Russland. Das Fleisch gewordene Mannsbild Janukowitsch lehnte eine solche Bezeichnung jedoch ab, da er damit Homosexualität und somit den angeblichen Grund der weit verbreiteten AIDS-Seuche in der Ukraine verband. An Heroinspritzen dachte er gar nicht, da er solche kürzlich beschlagnahmte und der Russenmafia feierlich übergab.

Die Wiederauferstehung*

Ein Jahr später konnte der (Eis-)Block Juliji Tymoschenko, der erschreckenderweise in Kontakt mit der FDP steht, jedoch wieder an die Macht kommen, auch wenn Janukowich dank langwieriger Wahlfälschungen die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte. Bestechungen lehnte Tymoschenko überraschenderweise ab, da sie sich ihrer breiten Zustimmung im Volke durchaus bewusst war. Ihre Hochburgen waren wie schon immer die ärmsten Regionen der Ukraine. Sie begründete dies durch ihre "soziale" Politik, die Wikipedia durch den geringen Anteil an Russen, ihre Gegner mit der geringeren Intelligenz der Einwohner. Der immer noch im Präsidentenpalast gefangene Juschtschenko wollte eigentlich, dass der halb russische Grummelbär Ministerpräsident wird, Tymoschenko hatte jedoch überzeugendere Argumente. Trotzdem befighteten sich beide intern, was am Ende den Koalitionsbruch im Helmut-Schmidt-Style bedeutete.

Drei Monate später kamen sie jedoch aus unerklärlichen Gründen wieder zusammen. Ein hauptberuflicher Journalistenvernichter hatte sich noch dazu gesellt. Kurz darauf kamen Tymoschenko und Putin, natürlich aus rein wirtschaftlichen Gründen, zusammen, um den Gashandel nach den Turbulenzen vergangener Jahre wieder zu vereinfachen. Juschtschenko bezeichnete Tymoschenko schließlich als "hinterhältige Schlampe" und hielt sich bis zu den nächsten Präsidentschaftswahlen von ihr fern.

2010 wollte Tymoschenko mal endlich Präsidentin werden, da sie keine Lust mehr auf ihren ach so anstrengenden Job hatte. Hier kam sie in beiden Wahlgängen hinter Janukowitsch, eine Beschwerde zog sie zurück, nachdem Janukowitschs Jünger vor ihrer Haustür standen. Derweil erreichte der bisherige Amtsträger Juschtschenko nur fünf Prozent der Stimmen und setzte sich als Folge auf Ibiza ab, um nicht auf der Straße ausgelacht zu werden. Welch trauriger Abgang.

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Nach ihrem Amtsverlust kam, wie auch sonst, eine Lawine von juristischen Verfahren auf Tymoschenko zugerollt. Neben Amtsmissbrauch und dem Kauf von Leichenwagen zu überhöhten Preisen wurden ihr noch zig weitere Sachen vorgeworfen, die man hier gar nicht aufzählen könnte. Tymoschenko bezeichnete dies als Versuch, die Opposition megamäßig abzuflashen, wobei Janukowitsch meinte, er hätte nichts damit zu tun und den Richter lediglich "gespendet". EU und USA erhoben den Zeigefinger, ohne jemals etwas zu tun, der Einsatz von UN-Truppen scheiterte extrem knapp. Mit dem Verfahren wurde ein blutjunger, befangener Richter in Probezeit betraut, was das wortwörtliche Todesurteil bedeutete. Zunächst beantragte die Staatsanwaltschaft aufgrund von Veruntreuung von einigen Kopeken sowie kopekenschädlichen Verträgen erst mal schön sieben Jahre Gefängnisschmoren. Die EU war not amused und sagte sämtliche Abendessen mit Janukowitsch ab. So viel Reaktion muss sein. Ein paar Wochen später kam noch Mord dazu, was die Sache nicht wirklich einfacher machte. Später wurde das Urteil bestätigt und Tymoschenko durfte nun sieben Jahre in einem Frauenknast schmoren.

Anfang 2012 wurde bekannt, dass Tymoschenko ganz dolle krank ist. (Mit "krank" ist auch wirklich krank gemeint) Da man einen Bandscheibenvorfall aber schlecht dem heimlich eingeschleusten Kameramann zeigen kann, schlug sie sich volle Kanne und ließ sich samt blauer Flecken fotografieren, um das als Folter zu verkaufen. So sagen manche. Wahrscheinlicher ist, dass ihre Insassinnen Anhänger von Janukowitsch waren und die unbeliebte Politbitch eigenhändig zu eliminieren versuchten. Tymoschenko zog eine Behandlung in Berlin vor, da sie angeblich durch ukrainische Ärzte absichtlich mit Hepatitis, Pest, AIDS, Cholera und der Hip-Hopper-Krankheit infiziert werden könne. Aufgrund der Videoüberwachung im Schäuble-Style hielten sich die 27 EU-Kommissare von der Fußball-EM fern, damit sie wenigstens eine gute Tat in ihrem Politikerleben vollbracht hätten. Später konnte Tymoschenko doch noch von guten, deutschen Ärzten behandelt werden. Zwar rundum videoüberwacht, aber immerhin. In Afrika ist es noch schlimmer. Bitte spenden Sie und werden Sie Pate. Während der EM heiratete sie den Profifußballer und Ex-Bayern Anatoli T. wurde trotz der täglich nervenden "Berichterstattung" alles vergessen, danach konnte sich keiner mehr an Tymoschenko erinnern.

Nicht mehr ganz so unten

Seitdem eine prowestliche Regierung in der Ukraine eingesetzt wurde, kam Tymoschenko frei. Ihre Freiheit nutzte sie aus, indem sie in einem Telefonat erklärte, dass man "die verdammten russischen Hunde erschießen solle" und erklärte sie sei bereit "dem Bastard Putin in die Stirn zu schießen" (sic!).

Siehe auch