Handyspiel

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Neues Spiel - neuer Tarif!

Ein Handyspiel ist eine hinterhältige Methode dieser Mafia, nach Möglichkeit die gesamte Weltbevölkerung in den finanziellen Ruin oder Selbstmord zu treiben. Eine von der UNO bereits beseitigte Bedrohung dieser Art ist Flappy Bird.

Rechtliches

Dieser Artikel beabsichtigt nicht die Herunterredung, Herabwürdigung oder Abratung von für Mobiltelefone verfügbare Spiele und die damit verbundene Profitminderung der diesbezüglichen Unternehmen und sollte auch keinesfalls so ausgelegt werden. Dem Urheber ist sehr wohl bewusst, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Mit dieser Info hat er aber ein für alle Mal klargestellt, dass das alles aus Versehen passiert ist und sich somit rechtlich vor eventuellen Schadensersatzklagen abgesichert. Wenn Sie jetzt denken: „Was soll der Scheiß?“, dann sage ich ihnen: Willkommen in der Welt der Gerichte! Anwälte und Richter denken nämlich nicht menschlich logisch, sondern rein juristisch. Und da liegen Welten dazwischen.

Spielprinzip

In fachwissenschaftlichen Kreisen gelten Handyspiele als das Bindeglied zwischen Zocken und Daddeln. Dem Opfer wird eingeimpft, sein einziges Lebensziel bestünde darin, eine hohe Erfahrungsstufe zu erreichen oder in der Bestenliste ganz oben zu stehen. Dass das in seinem Leben überhaupt keinen Vorteil hat, außer vor anderen Typen anzugeben, kapieren die wenigsten.

Begriffserklärungen

Bestenliste

Eine Bestenliste ist mit der Tour de France vergleichbar. Bei einem Handyspiel, dass mindestens 10.000.000 Mal weltweit gespielt wird (also bei so ziemlich allen Handyspielen) haben die 200 Besten Spieler der Bestenliste gecheatet.

Erneut spielen

Man kann beliebig oft sterben und immer von Neuem anfangen. Damit will die Mafia erreichen, dass man diese Logik auf die Realität überträgt und so die Selbstmordrate steigt. Dabei hatten sie bereits Erfolge, denn immer wieder klettern Jugendliche als Mutprobe auf Züge oder tun Ähnliches, was sie manchmal das Leben kostet.

Privatsphäre

Das ist in der Zockersprache ein Fremdwort. Alle heruntergeladenen Spiele erfassen jeden Aspekt deines Lebens. Es gibt sogar Vorschriften, dass extra darauf hingewiesen werden muss. Das wird es auch, aber den meisten Menschen scheint ihre Privatsphäre wohl egal zu sein. Sie ignorieren diese Warnungen einfach.

Support

Die Hersteller von Handyspielen nehmen den Support sehr ernst. Per E-Mail kann man sich zu jeglichen Belangen Hilfe holen. Leider trifft man dort manchmal auf eine der folgenden Schwierigkeiten:

  • Die Nachricht landet im Spam-Ordner und wird gar nicht erst gelesen (7%).
  • Die E-Mail wird gelesen, aber nur für die unternehmenseigene Statistik verwendet. Hier erhält man einen Überblick darüber, welche Psychoterrormethoden bisher am wirksamsten waren (91,4%).
  • Man erhält eine Antwort, in der der Hersteller betont, dass man für solcherlei Belange nicht zuständig sei. Man solle sich bitte an eine Institution zur Unterstützung von Spielsüchtigen, einen möglichst teuren Psychiater, das Bundesministerium für Reaktorsicherheit oder die Bundesanstalt für seltsame Interpretationen wenden. Wenn all das nicht hilft, kann man sich ja immer noch ein neues Handy kaufen. (1,3%).
  • Man erhält eine ernst gemeinte Antwort, die wirklich hilfreich sein soll, es aber überhaupt nicht ist (0,3%). Das liegt daran, dass die Typen aus der Support-Abteilung allesamt bestenfalls Hauptschulabbrecher ist. Man selber hätte sich besser helfen können als der Verfasser dieser E-Mail. Dort stehen Dinge wie:
  1. Versuchen Sie mal, das Handy neu zu starten.“ – Alle Smartphonebesitzer haben ihr Handy entweder an oder befördern es per Tastendruck in den Standby, so dass sie vergessen haben, wie das überhaupt geht.
  2. Das Spiel hat sich anscheinend einfach aufgehängten. Löschen Sie alle Daten und starten Sie es erneut.“ – Die Typen kapieren offenbar nicht, dass damit alles, was man im Spiel erreicht hat, verloren geht. Diese Aufforderung bedeutet sinngemäß das hier: „Sie kommen in ihrem Job einfach nicht voran. Kündigen Sie und bewerben Sie sich erneut.
  3. Es tut uns sehr leid, aber in dieser Sache können wir ihnen nicht weiterhelfen. Besuchen Sie doch bei Gelegenheit mal electronic-arts.com, um sich über die neuesten Spielehits zu informieren.“ – Schwer zu übersehen, dass diese Meldung maschinell erstellt wurde.

Privatsphäre

Keine einzige dieser Berechtigungen ist notwendig für ein ganz normales Handyspiel wie dieses.

Das ist in der Zockersprache ein Fremdwort. Mit der Installation eines Handyspiels kennt der Hersteller jedes dreckige Detail deines Lebens. (Ohne erfährt er es zwar auch von Google, muss aber sehr viel Geld dafür bezahlen.) Dieses Bild stellt das durchschnittliche Maß an Privatsphäre dar: gar keine.
Schon auf Geräten der ersten Handy-Generationen war das Nervenspiel Snake vorinstalliert. Die Informationen zu den Bewegungen, die der Spieler durch die virtuelle Schlange tätigte wurden an die Netzanbieter gesendet, welche diese dann analysierten und die Ergebnisse im Anschluss daran nutzten um einen zwar teuren, aber auf den Verbraucher zugeschnittenen Tarif auszuarbeiten.

Suchtprävention

Es ist sehr einfach, sich vor Handyspielen gänzlich zu schützen. In Portalen zur Suchtprävention wird auch klar verständlich deutlich gemäht, wie so etwas möglich ist. Am einfachsten ist es, einfach kein Smartphone zu haben. Da das jedoch oft mit einem Außenseiterstatus und "Kann ich das auch mal spielen"-Attacken einhergeht, findet diese Methode so gut wie keine Anerkennung.

Es ist jedoch auch möglich, sich statt eines iPhones einen iPod touch zu holen. Sicher, man kann auf dem iPod touch immer noch die gleichen Spiele spielen wie auf dem iPhone, aber streng genommen sind es keine Handyspiele mehr. Somit betrachten die Institutionen ihren Auftrag, von der Handyspielsucht zu befreien, als erledigt. Leider werden diese Anleitungen aber vollständig von Apple zensiert, weil man für 28 % der Investition die gleiche Leistung bekommt.