Elfmeter

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Ein Elfmeter ist eine Sache, die David Beckham nicht kann. John Terry auch nicht.Zlatan Ibrahimović und Sejad Salihović dafür schon, aber die sind ja bekanntlich keine Engländer. Man erhält ihn, wenn man im gegnerischen Strafraum (Wohnzimmer des Torwarts) hinfällt oder noch besser, sich fallen lässt und der Schiri (Idiot) auf den Punkt in der Mitte des Strafraumes zeigt (Nabel der Welt). Der Strafstoß wird aus 10,968 m Entfernung geschossen. Klingt komisch, ist aber so.

Genau genommen ist EIN ELF-METER grammatisch falsch.

Außerdem bezeichnet Elfmeterschießen eine Disziplin im Skifahren, wo durchtrainierte Läufer innerhalb von 1h 27min 42sec elf Meter laufen und eine Pistole abfeuern müssen. Es ergibt einen tollen Spezialeffekt, wenn man dabei die Fernsehkamera trifft. Ursprünglich kommt der Sport aus dem Mittelalter wobei ein Pfeil 11 Meter weit geschossen werden musste, wobei aber nur auf 10m genau gewertet wird. Diese harte Prüfung diente, um zu prüfen, ob ein König tauglich ist.

Technik und Vorgehensweise

Es ist sehr schwer, einen guten Elfmeter zu schießen: Man muss den Ball (rundes Ding) so in die Fresse des Torwarts schießen, dass er ihm die Nase bricht, danach an die Latte prallt (Lattenbruch), von dort wieder auf dem Rücken des Torwarts aufkommt (Rückenbruch) und von dort ins Tor fliegt.

Da dies jedoch sehr schwierig ist, sollte man am besten auf den Torwart schießen. Dann hat man auch keinen nervenden Hüpfer mehr vor sich und kann den Ball einfach ins Tor kicken. Allerdings ist das Schießen auf den Torwart mittlerweile verboten, da Tierschützer entdeckt haben, dass es sich bei einigen Exemplaren um eine seltene, vom Aussterben bedrohte Berggorillaart handelt, dem sog. Gorillus oliver kahnus.

Da die Entfernung zum Tor ziemlich kurz ist, müssen sich Schütze und Torwart deshalb für eine Richtung entscheiden, am besten nicht für dieselbe. Zur Einführung des Elfmeters 1902 konnte der Torwart sich noch frei bewegen, so rannten sie oft brüllend auf den Spieler los, weshalb sie heute in seinem Gehege bleiben muss. Ca. 70 % der Elfer werden verwandelt. Im Elfmeterschießen schießen Torwärter auch gerne mal selbst, was eine sehr hohe Trefferquote hat. Jedoch mögen die meisten Trainer dies nicht, wenn der Torwart ins eigene leere Tor schießt.

Kurioses

Geopolitisch gibt es Elfmeter-Großmächte und Elfmeter-Kleinstaaten. Zu den ausgewiesenen Kleinstaaten gehört ironischerweise auch das Mutterland des Fußballs: England. Die BBC gab unlängst mehrere Millionen Pfund aus um in einer großangelegten Studie diesem Misterium auf den Grund zu gehen. Das erschütternde Ergebnis dabei: Schuld ist die Schulsportart Nummer 1 Rugby! Immer wenn ein englischer Nationalspieler zum Elfmeterpunkt schreitet, zieht sein ganzes Leben vor seinem geistigen Auge vorbei. Dabei wird er stehts vom Pfiff des Schiedsrichters aus seinen Gedanken gerissen und bleibt unvollendet beim Schulleben hängen, wo der Rugbyball folgerichtig über die Stange geknallt wird um einen Punkt zu erzielen. Seitdem sich diese Erkenntnis verbreitet hat werden gescheiterte Nationalsspieler in England auch nicht mehr des Landes verwiesen, außer wenn sie eine Frau haben, die etwas von Mode versteht, siehe David Beckham.

Die Nationalmannschaft der Schweiz ist durch jahrelanges Training besonders versiert darin, Elfmeter unhaltbar zu verwandeln. Jede Fußballnation (besonders England) fürchtet sich vor einem Elfmeterschießen mit der Schweiz und versucht dieses vorzeitig zu verhindern, was ihnen aber bisher nicht gelang und deshalb die Schweiz jede WM gewann.

Die Nation, die während des Spiels die durchschnittlich meisten Elfmeter erhält, ist die Nation der Italiener, passenderweise auch Schwalbenkönige genannt. Italien schießt zwei Drittel seiner Tore durch Elfmeter, die restlichen 33% sind Abseitstore oder Eigentore.

Die Holländer stecken aufgrund ihrer leicht gefährlichen Spielweise mit Abstand die meisten Elfer ein. Die meisten Gegner losen daher schonmal ihren Elfmeterschützen aus, wenn der Ball in die Nähe des holländischen Strafraums gerät.