Bandit

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Ein Bandit (pl. Banditen) ist des öfteren jemand, der von unserer Gesellschaft als "böser Mensch" bezeichnet wird.
Ein Bandit stiehlt zum Beispiel eine Vase. Oder er zerstört eine Vase, indem er sie an eine Wand wirft. Er könnte auch zwei Vasen zerstören, wenn er die erste Vase gegen eine andere Vase wirft. Fortgeschrittene Banditen werfen Vasen nicht auf Vasen, sondern auf Menschen. Gerissene, wirtschaftlich informierte und interessierte Banditen nehmen Flaschen und verkaufen sie als Vasen. Verrückte Banditen sprechen mit Vasen usw.

Formen von Banditen

Wie man erkennen kann, ist es möglich, verschiedene Typen von Banditen zu kategorisieren. In Fachkreisen ist folgende Form üblich:

  • jungfräulicher Bandit Hat nichts mit dem Geschlechtsakt zu tun, dieser Typ hat lediglich noch nie etwas unrechtes getan, möchte aber sehr, sehr gerne.
  • Anfänger-Bandit Hat sein erstes Mal hinter sich, ist aber noch ungeübt.
  • Pussy-Bandit Hat schon etliche Vergehen begangen. Allerdings läuft ihm bei richtigen Verbrechen der Schweiß von der Stirn wie in der finnischen Sauna. Stiehlt kleinen Kindern Zuckerl oder bietet alten Damen an, sie über die Straße zu begleiten, und macht es dann doch nicht.
  • Bandit Klassischer Kleinkrimineller. Bricht in Kleingeschäften ein, stiehlt, räubt, plündert, verspottet, spricht unflätig, kauft gefälschte Markenware und tut so als wäre sie echt, betrügt, schlägt, tritt, sticht, schändet, mordet, usw...
  • geübter Bandit Ebenfalls ein klassischer Bandit, der jedoch alle oben genannte Vergehen mit nicht nachvollziehbarer Freude macht und stets mit Enthusiasmus zur Sache geht. Außerdem betrügt dieser Typ weniger fortgeschrittene Banditen systematisch um selbst daraus Vorteile zu ziehen. Wie unverschämt.
  • Big Bandit (BB) Begeht Verbrechen ohne Pulserhöhung und manchmal mit verbundenen Augen in der Nähe von Polizeistationen. Ein Überbandit. Organisiert weniger routinierte Banditen die für ihn weitere Verbrechen begehen, um gestreut an mehreren Orten gleichzeitig präsent sein zu können.

Auftreten

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Banditen wie sie im Buche stehen sind oft von mittlerer Größe, oder größer. Nur selten kleiner. Auf jeden Fall sehen sie böse aus, und wenn nicht böse, dann zumindest dreckig (sofern sie kein "Big Bandit" sind, weil die wissen genau, dass man sie so erkennt und waschen sich deshalb, um gedeckt agieren zu können). Oft tragen Sie kleine Waffen, üblicherweise Messer, Flammenwerfer oder Leoparden.
Die meisten Banditen sind natürlich schwarz, oder weiß. Oft in süditalienischen Akzent getaucht, sprechen Banditen meist ihre Muttersprache. Zu dick sind Banditen bis mittleren Ranges praktisch nie, da das Fett die Flucht erschwert.
Jedoch egal ob dick, dünn, schwarz, weiß, grün, groß, klein, Kaugummi oder nackt, immer ist ein Merkmal besonders wichtig: die schwarze oder dunkle Kleidung. In Form von Mänteln, Hauben, Kapuzensweatern, Handschuhen, Wollpullovern, Jeans, Stoffhosen oder Jogginghosen, egal um was es sich handelt dient die schwarze Farbe dem Selbstschutz und ermöglicht außerdem das Einswerden mit dem schützenden Dunkel der Nacht.

Präsenz in der Öffentlichkeit

Manche behaupten, heutzutage ist man nirgends mehr vor Banditen sicher. Das ist richtig. Praktisch gibt es, bis auf einige stärker benachteiligte Gebiete, überall Banditen, sogar hier, in der Stupidedia.
Große Banditenhorden gibt es vor allem in: Sizilien, China, Russland, den USA, Ghettos in Großstädten (wie Harlem in New York, dem 10. Bezirk in Wien, dem Mühlweg in St. Pölten oder der Untertiefenbrunner Hauptstraße in Obertiefenbrunn (?) ), in Kannibalenstämmen in Afrika und komischerweise auf Piratenschiffen.
Die Big Banditen hingegen, bevorzugen noblere, weniger dreckige Orte, von wo aus sie Ihre Schandtaten begehen. Das sind dann oft noble Appartments in Wolkenkratzern, Villen am Stadtrand sowie Parlamente.

Medienpräsenz

Banditen sind für die moderne Unterhaltungsbranche unverzichtbar. Sie erhalten die Spannung, nehmen die Antipathie des Publikums auf sich, versinnbildlichen das Böse und sind oft der Auslöser und die Haupthandlung einer Geschichte selbst.
Besonderen Wert haben Banditen in Western, in denen, nebenbei bemerkt, die Erscheinung der Banditen sowie deren äußerliche Differenzierung zu den Helden ihren Höhepunkt erreicht. In schwarzem Jackett, schwarzen Hosen und Dreitagebart setzen sie sich ihren, ganz, ganz wichtigen, schwarzen Hut auf, und versuchen dem hell gekleideten, glatt rasierten, charmanten und stets überlegenen, dies jedoch nicht preisgebenden Helden das Leben schwer zu machen. So gegen Ende des Films wird der Bandit natürlich in die Flucht geschlagen, aber am Leben gelassen, weil der Held eben ein Held ist, wie der Name schon sagt.

Schreibweise und Rechtschreibung

"Ende gut - Alles gut!"

Das Wort "Bandit" beginnt mit einem großen B, gefolgt von den Buchstaben a, n, d, i und t. In anderen Sprachen lautet das Wort anders und wird sogar anders geschrieben. Wahnsinn. "Bandit" zu schreiben ist für Banditen aber oft gar nicht leicht, da sie oft auf Grund ihrer zeitraubenden Karriere die Schule schon vor deren Beginn abbrechen, so ähnlich wie Models oder Ärzte.

Zitate

  • "Ich bin kein lieber Junge, ich bin ein Bandit!" - Charlie, der Bandit.
  • "Und als der Prinz die Prinzessin gerettet hatte, fasste er den B-aaa-n-dit." - Lehrer bei einem Diktat.
  • "The dictator read the article but he didn't like it. So he band'it." - Erzähler