Torschützenkönig

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Ein Torschützkönig schießt auf ungeschützte Tore.

Als Torschützenkönig bezeichnet man eine Person, die es schafft, die meisten Tore abzuschießen. Normalerweise bekommt der Torschützenkönig am Ende einer Saison einen Preis, der zwischen einem Lolli und einer Villa variieren kann. Der Begriff kann in vielen Lebensbereichen verwendet werden, ist jedoch fälschlicherweise meistens mit dem Fußball-Sport assoziiert.

Ursprung[Bearbeiten]

Der Ursprung des Torschützenkönigs liegt im Militär. Um die Zielsicherheit der Soldaten festzustellen und zu trainieren, wurden früher Holztore aufgestellt. Der Soldat mit den meisten Treffern wurde Torschützenkönig und bekam einen Tag frei. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten, wurde in verschiedene Kaliber unterschieden: Ein Scharfschütze beispielsweise konnte bis zu 100 Kugeln in einem Tor versenken, während einem Panzerschützen nur ein Treffer pro Tor gelang. Dieses Konzept hatte so viel Erfolg, dass es sich in alle Länder ausbreitete und nun viele verschiedene Berufsgruppen einen Torschützenkönig ermitteln. Ein paar dieser Bereiche sind im Folgenden nachzulesen.

Fussball[Bearbeiten]

Der bekannteste Bereich ist der Fussball. Eigentlich sollte derjenige, der in einer Saison am meisten Pfosten oder Latte abschoss, einen Preis erhalten. Dies führte jedoch dazu, dass einige Torhüter die ganze Zeit versuchten, den eigenen Pfosten abzuschießen, um so einen Preis zu ergattern. Sieger wurde meist der Torhüter der Mannschaft, die am Ende der Saison auf dem 18.Platz landete. Das lag zum einen daran, dass die dazugehörigen Torwärte am meisten den Ball hatten und zum anderen gingen einige Schüsse fehl und landeten im eigenen Tor. Daraufhin entschied die FIFA, dass nur noch die Treffer an Pfosten und Latte des gegnerischen Tores zählten, womit nie wieder ein Torwart den Preis bekommen sollte. Allerdings gab es einige Stürmer, die nun keine Saisontore mehr schossen, weil sie versuchten, die Pfosten abzuschießen, anstatt ins Netz zu treffen. Legendär ist eine Szene von Mario Gomez, der aus drei Metern vor dem gegnerischen Tor versuchte, die Latte zu treffen, dabei aber komplett versagte. Nicht viel besser machte es Nelson Valdez, der sich weigerte, Tore zu schießen, allerdings verfehlte er meist auch das Aluminium. Als dann die Spiele regelmäßig 0:0 ausgingen, entschied man sich, denjenigen zum Torschützenkönig zu machen, der am meisten ins gegnerische Tor traf, wie es heute noch üblich ist. Rekordhalter ist Hans Sarpei mit zehn Titeln.

Weitere Bereiche[Bearbeiten]

  • Bus gegen Wände, Säulen etc. fahren (letzter Sieger Franck Ribery)
  • Den Preis im "Tor-Schutz" bekam eine Produktionsfirma, die es schaffte, Planen zu entwickeln, die z.B. Gartentore vor Hagel und anderen Unwettern schützen.