Säufer
Aus Stupidedia, der Enzyklopädie ohne Sinn!
Säufer der, ist eine menschliche Boje und Vorreiter im Kampf gegen Alkoholismus. Nach einer Trunkenheitstour, legt sich der Säufer flach auf ein angesteuertes Gewässer auf, um nachfolgenden Trinkern, Auskunft über den Gehalt, der jeweils unter ihm befindlichen Flüssigkeit, zu geben, sowie den Bestand des Weltalkoholpegels in Biereinheiten anzuzeigen. Man unterscheidet die Gruppe der Säufer in Privatsäufer und in der Öffentlichkeit arbeitende Betriebssäufer. Im niederbayrischen Österreich wird „oa Säufer“ auch als „ein Seifer" bzw. als "ein Seifenspender“ verstanden. Er ist damit das Pendant von „lila“.Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Saufbeginn
Der Säufer als solches, ist der König unter den Trinkern. Schon zu frühen Lebzeiten verleiht man ihnen eine urtypische Fahne, allerdings ohne Familienwappen, die sie jedoch stets als Zeichen ihrer Wertschätzung und Dankbarkeit mit sich und Rum tragen. Wenn es in den Landen heimisch dunkelt, und in den Kneipen heimlich hellt, erwacht das Säufertier aus seinem Nest. Mit seinen winzigen Äugelchen, aber mutiger Kampfbegier, stößt es einen muffligen Atem aus, der vom daneben ruhenden Wirt sofort verstanden, als eine Order für Biernektar gilt. Nicht verwunderlich ist, dass der Säufer neben dem Wirt aufwacht. Wirte nämlich, als rohe Menschen stigmatisiert, halten sich gerne ihre Schluckspechte an der kurzer Leine. Sie domestizieren ihre süppelnden Erhalter aber gerade eben nur soweit, dass sie nicht als Haustiere anerkannt werden müssen. So entgehen sie raffiniert, wie Alkohol, den strengen Auflagen der Gewerbeaufsicht und ihren Hygienebedingungen.
[Bearbeiten] Saufzeit
Hat der gerade erwachte Säufer erstmalig am Tag konsumiert, leuchtet seine Nase rot auf. Er ist online. Ab sofort wird er versuchen, den Weltalkoholbestand zu tilgen. Damit ist er einer der fortschrittlichsten und effektivsten Vertreter im Kampf gegen Alkohol. Ein durchschnittlicher Säufer verbrennt pro Tag bis zu 12 Liter Alkohol. Das sind knapp 45 Biereinheiten (BE). Die föderative Arbeit, der sich ein Baccusbruder tagtäglich stellt, wird dadurch erschwert, dass er sein Amt auf freiwilliger Basis ausübt, und er keinen Lohn erhält. Um diesen sozialen Missstand in Eigenregie zu kompensieren, frönen die Säufer, nach getaner Arbeit, einem Bad in Flüssen und Seen. Hier kommt ihnen ihr erlerntes Potential zu gute. Je nachdem wie weit sich ihr Bauch aus dem Wasser erhebt, haben sie so und soviel Liter Spiritus getrunken. Daran vermögen ihnen folgende Säufer erkennen, wie viel Weltalkoholbestand noch übrig ist, und wie vielen Anteilen sie sich folgend selbst widmen müssen. Der im Wasser liegende Saufanweiser verharrt jedoch noch weiter so lange in seiner urtypischen Position, bis sein angearbeiteter Alkoholpegel, auf das Niveau eines Wochenendtrinkers, herabgesunken ist. Bei diesem für ihn "wässrigen" Blutgehalt, droht er dann, innerhalb kürzester Zeit, in den reissenden Flüssen, unterzugehen. Er krakselt an Land, wartet auf eine "Volle Haubitze" die ihn im Wasser ersetzt, und schwenkt daraufhin heim zu seinem Weib.
[Bearbeiten] Soziales Verhalten
Nun hat es der saufende Trinker nicht leicht. Durch seine, während seiner Arbeit steigende Unfähigkeit, sich verbal zu artikulieren, kommunizieren die „Nassen Brüder“ durch Schläge und Schamlosigkeit. Auch zuhause kann er sich nicht bei der häuslichen Arbeit beteiligen. Denn auch hier wird das Wort „Roomservice“, arbeitsgetreu, mit „u“ statt „o“ und „o“ geschrieben. Dabei geht er soweit, dass er sein Haar in den unterschiedlichsten Tinkturen tränkt, nur um sein tägliches Vernichtungspensum auf Gedeih und Verderb zu steigern. Dieses dreckige Haar saugt er dann auf seinem Weg zur Arbeitsstelle aus, um fortwährend jedem Tageszeitpunkt, zuverlässig seinem Ruf als „Fass ohne Boden“, im Kampf gegen Konsum, gerecht zu werden.[Bearbeiten] Vorkommen
„Es kann ja mal Vorkommen“ ist ein besonders beliebter Wahlspruch unter Säufern.
[Bearbeiten] Unterscheidung Privat – Öffentlich
Der Privatsäufer liegt nach getaner Arbeit, zur Warnung und Information Folgender, lieber Backbords auf Flüssen, erkennbar an seinen roten Badehosen; während hingegen der Öffentlichkeitsarbeiter der Trinkerfront, die Steuerbordseite bevorzugt, logischer Weise in grünen Badehosen. Hier schwingen noch die assoziativen Begrifflichkeiten mit hinein, die sie zu ihrer Seitenwahl tendieren lassen. (Back= Häusliches Backen= Privatsäufer sowie Steuer= Steuereintreiber= Öffentlich handelnder Säufer)
[Bearbeiten] Deutsch Österreich Paradoxon
Ein Manko allerdings besitzt die blütenreine Weste aller Säufer leider, trotz ihrer vorbildlichen Aufgaben. Sie sind nicht reinlich. Das entdeckte im 17. Jahrhundert König Ludwig der XVI als er erstmals Seife unter dem Volk verteilen lies. Nach seiner Aufspürung wurde dann auch das Deutsch-Östereichische Paradoxon nach ihm benannt; das so genannte: „Deutsch-Österreich-Paradoxon“. Anlass ist die Zweideutigkeit des Wortes: „Säufer“. In Deutschland als „Stinkhals“ verschrien, ist der Säufer in Österreich als: „Seifenquell“ bekannt. Diese Dialektik konnte wahrlich nur zwei Brüderstaaten entkeimen und ist, um so witziger, dennoch ein weltweit vorfindbarer Fakt von These und Antithese.
[Bearbeiten] Informatives
- Säufer werden mit Dienstantritt, durch den Bundespräsidenten, mit dem deutschen Verdienstkreuz 15 prozentiger Klasse ausgezeichnet
- Kleine Mädchen finden: "Trinkbolde sind kleine süsse Knuffelmonster"
- Säufer bekämpfen offen die Gruppe der „Anonymen Alkoholiker“, da sie hinter ihr, eine der letzten Bastionen industrieller Alkoholkonsumierung ahnen
- Oberster Geheimrat der Säuferbosse ist der stets vertilgende Edmund Stoiber
- Ein Säufer vermag Nuancen von weniger als 0,003% Alkoholunterschied in Gläsern wahrzunehmen
- Säufer vererben ihre Ämter oft an ihre Kinder, oder zumindest die Fähigkeiten, die sie beiKneipenschlägereien erworben haben
- Säuferfrauen bekommen, aufgrund der Geldverzehrenden, freiwilligen Arbeit ihrer Männer, kein Haushaltsgeld
- Hätten Schweine Federn, würden Schwaben sie als „Säu’ fe’r“ titulieren
- Der Säufer gehört zu den ehrenvollen Trägern der Wanderbiere, der höchsten Auszeichnung unter Alkoholikern
Auch Lesezeichen können sozial sein:









