Miami

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Geschichtsbewusstsein und Stolz auf das Erreiche kennzeichen das Selbstbewusstsein eines jeden Miamians.

Miami ist eine kubanische Stadt in den USA, die sich von Havanna nur dadurch unterscheidet, dass die Gebäude jünger und hässlicher sind. Beides wiederrum versucht man durch das Aufhängen von US-Flaggen zu kaschieren, hier sind erhebliche Fortschritte zu verzeichen. Ansonsten ist Miami bekannt für seinen Strand, Hitze, Drogenschmuggel und Morde – also genau so, wie man es aus Miami Vice kennt. Dies verschafft der Stadt aber den Vorteil, dass ihre Bewohner – unüblich für Florida – im Durchschnitt jünger als achtzig Jahre sind.


Geschichte[Bearbeiten]

Miamis Geschichte ist kurz. Aber großartig. Die großartigste Geschichte von allem. Sie begann mit den Spaniern. Sie kamen zwar vorbei, fanden das Gebiet furchtbar, benannten die Bucht nach dem heimischen Golf von Biskaya und zogen dann wieder ab.

So richtig gegründet wurde Miami in den 1950er Jahren. Im Süden Floridas, wo sich in endlosen Sümpfen der Everglades Mücken ein Wettstreit mit Alligatoren lieferten, siedelten sich immer mehr Kubaner ein, weil sie von Castros Revolution beim Rumtrinken und Geschäftmachen gestört wurden. Wo vorher nur gute weiße Amerikaner ihren Winterurlaub verbrachten, machten sich nun mehr und mehr Latinos breit. Kubaner, das sind – anders als Mexikaner – gute Latinos, weil sie angeblich vor dem bösen Kommunisten Castro geflohen sind. Deswegen sieht man es ihnen auch nach, dass sie nicht nur den Drogen-, sondern auch den Wertpapierhandel kontrollieren. Miami entwickelt als zweites Havanna, nur mit weniger Geschichte und wenigern Kubanern, aber dafür mit mehr Kokaindealern.

Downtown Miami 1950.

Es kam zur Herausbildung zweier Kubas, die an die Situation Koreas erinnert – nur geographisch umgekehrt: Ein kommunistisches Südkuba mit Hauptstadt Havanna und ein kapitalistisches Nordkuba, auch Südflorida genannt. Wie es sich bei einer guten kommunistisch-kapitalistischen Nachbarschaft kam es früher oder später dazu, dass die Kommunisten mit der Atomrakete anrücken – die Kubakrise war ausgebrochen. Doch das Problem wurde in Washington und Moskau gelöst, während man in Miami Rum trank und Frauen auf den Bikini kuckte. Die Bürgermeister importiert Miami immer noch aus Havanna, nur die Exilkubaner nähern sich immer mehr dem Durschnittsalter des normalen Floridaeinwohners an.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Zwei Wirtschaftszweige haben Tradition in Miami - Drogenschmuggel und Tourismus. Ein Zusammenhang ist vollkommen ausgeschlossen. Die Kurriere, die das zauberhafte Zeug (Spitzname Magic City!) aus Kolumbien abholen, sind schließlich keine Touristen, sondern Geschäftsreisende. Miami wirbt offen mit seinem Status als historisch gewachsene Drogenhauptstadt der USA und bezeichnet abwechselt als Gateway to America und Capital of Latin America. Angesichts seines ganzjährig tollen Klimas, seiner hohen Zahl an historischen Gebäuden (und so nah beieinandern, man kann alle drei in 5 Minuten sehen!) und der hervorragenden Englischkenntnisse seiner Bewohner hat es Miami auch nicht nötig, mit Drogen um Touristen zu werben. Warum auch immer, die Promis kommen jedes Jahr nach Miami.


Architektur[Bearbeiten]

Downtown Miami 2017. Rechts der Freedom Tower.

Miami, das ist Glamour, Reichtum und Schönheit. Zumindest die braungebrannten Schönheiten, die jeden Winter vor den ersten Schneeflocken in New York oder Boston fliehen, strahlen das aus. Ihr Glanz bringt den belanglosesten Beton zum Scheinen und verleiht dem gesichtslosesten Glasturm Gesicht. Sie müssen nur ein Selfie davor machen. Und spätestens mit dem weißen Pulver sieht die Stadt einfach nur großartig aus!


Natur[Bearbeiten]

Palmen. Erzeugen vor allem bei gewöhnlichen Deutschen sofort Urlaubsstimmung, unabhängig von der Umgebung.

Sonstige Natur. War mal, gibt's nicht mehr.

Donald Trump mag Miami gerne, da sie sehr effektiv darin sind, Sümpfe trockenzulegen (mit Ausnahme des Drogensumpfes). So werden für das Wachsen der Agglomeration Miami kontinuierlich die nahenden Everglades ausgetrocknet. Aber diese sind, wie jeder weiß, eh nur Brutland für Mücken, und die stören sowohl den rumtrinkenden Exilkubaner, deren Zigarrenrauch nicht mehr reicht, um die Mistviecher zu vertreiben, als auch den bauchgestählten Beachboy, dessen Astralkörper durch Moskitostiche verschandelt zu werden droht. Dementsprechend sprechen sich 100 % der Bewohner Miamis für für die Trockenlegung der Everglades aus. Die einzigen wirkungsvollen Naturschützer in Miami sind einige handverlesene Modedesigner, die sich für den Arterhalt der letzten Krokodile an der Küste einsetzen – woraus sollen sie denn sonst ihre Krokohandtaschen herstellen?


Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Freedom Tower: schön angestrichenes Türmchen in der Innenstadt, wohl bekannteste Flüchtlichtsunterkunft der USA und erstes Gebäude in Miami, das sich die Kubaner unter den Nagel gerissen haben. Deswegen warscheinlich auch immer schön angestrichen.
Miami River: vor allem dann, wenn eine Yacht mal wieder eine Seekuh zusammengefahren hat.
Miami Beach: Nicht der Strand von Miami (das wäre ja zu einfach), sondern eine Insel vor der Stadt. Angeblich kommen die Leute alle, um das weltweit am besten erhaltene Ensemble an Art-Déco-Bauten in South Beach zu betrachten, aber eigentlich hoffen sie nur darauf, irgendwelche US-Celebrities im Bikini vorbeilaufen zu sehen.