Kabelsalat
Aus Stupidedia
Kabelsalat, der (lat: insalata-mista electronica)
Bei dem Wort Kabelsalat handelt es sich um eine Abkürzung von Kabeljausalat. Dieser Salat war bis zum Aussterben 1888 ein Armeleuteessen, das eventuell mit dem rot eingefärbten Heringssalat einer großen deutschen Discounterkette vergleichbar ist. Das Rezept ist seit damals von Familie zu Familie stets unterschiedlich, ähnlich wie bei den heute noch weit verbreiteten Buletten. In der Zeit der großen Hungersnot und mit dem Aussterben im Jahre 1888 musste die Hauptgrundlage dieses Salatrepzeptes, der Kabeljau jedoch notgedrungen zunehmend durch preisgünstigere aber auch nährstoffärmere Ersatzzutaten, welche den damaligen Umständen entsprechen vorwiegend aus den derzeit noch so weit verbreiteten Elektronikfachmärkten stammten, substituiert werden.
Allein das Technische Museum Stockholm verfügt heute noch über einen historischen Kabelsalat aus dieser Zeit, der an jedem zweiten Mittwoch in den Sommermonaten (Juli-August) zwischen 13.00 und 15.00 besichtigt werden kann. (siehe Bild)
Auch heute noch gilt die Zubereitung eines schmackhaften Kabelsalates in Fachkreisen übrigens als ganz besondere Herausforderung, bei der nicht selten sogar renomierte Sterneköche an die Grenzen ihres Könnens stoßen.
[bearbeiten] Anekdoten rund um den Kabelsalat
Es wird berichtet, dass der italienische Entdecker der Steckdose Allessandro Volta trotz seines Adelstitels ein großer Verehrer des Kabelsalates war, und diesen nach dem Familienrezept von Mama Volta jeden Freitag zubereitete. An diesem Tag war das Schweinefleischessen durch den Babst verboten worden.
In Österreich war der Kabeljau allerorts eine gut verfügbare Eiweißgrundlage, der der beliebten Brotzeit den Namen Kabeljause verlieh, wobei sich die erste Silbe im Laufe der Sprachentwicklung des Österreichischen rudimentär zurückbildete.
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