2 x 2 Silberauszeichnungen von Misses Kennedy und Sebus

Hyperdidaktische Pseudodemenz

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Die Hyperdidaktische Pseudodemenz ist anerkannte Berufskrankheit sowohl bei Schülern bzw. Studierenden als auch Lehrpersonen. Sie äußert sich darin, dass die Betroffenen aufgrund übermäßigen Lernstoffkonsums bzw. dessen Vermittlung nicht mehr in der Lage sind, am Alltagsgeschehen in angemessener Weise teilzunehmen.


Abgrenzung[Bearbeiten]

Bei einer Pseudodemenz handelt es sich nicht um eine eigentliche Demenz, d.h. die Betroffenen erscheinen nur, als seien sie dement. In Wirklichkeit sind sie nur blöd.

Die Hyperdiaktische Pseudodemenz ist das Gegenteil der schweren juvenilen Demenz.

Leitsymptome[Bearbeiten]

  • Zeitverwirrtheit: Die Betroffenen sind nicht mehr in der Lage, ihre Zeit sinnvoll einzuteilen. Es wird von Fällen berichtet, in denen Betroffene mit dem schwammigen Hinweis auf binomische Formeln meinen, keine Zeit zu haben.
  • Sprachstörungen: Die Betroffenen reden ständig über irrelevante Themen, die ihnen von Lehrpersonen vermittelt worden sind bzw. die vermittelt werden müssten, die aber niemanden interessieren (inkontinentia didaktica).
  • Verlust der Urteilsfähigkeit (insbesondere bei Lehrpersonen): Die Betroffenen sind der Meinung, dass das, was sie sagen, wichtig ist.

Die Symptome sind nur dann pathologisch, wenn sie unter dem Einfluss von Drogenfreiheit auftreten.

Risikofaktoren[Bearbeiten]

Ein eindeutiger Risikofaktor war bis in die 1980er Jahre juveniles Alter. In diesem Personenkreis waren über 40% der Betroffenen nicht in der Lage, die geistige Aufnahmefähigkeit angemessen zu zügeln. Seit den 1980er Jahren ist dieses Problem jedoch kaum mehr zu beobachten, da demenzpolitisch relevante Ausgleichsfaktoren wie Playstation oder private Fernsehsender umfassend Platz gegriffen haben.

Ein weiterer Risikofaktor ist der Besuch gewisser Lehranstalten, insbesondere solcher, die über eine Sekundarstufe (von lat. sekundär = (sinngemäß) 2. Wahl) verfügen. Es handelt sich um sog. weiterführende („demenzprogressive“) Lehranstalten.


Therapieansätze[Bearbeiten]

Die normale und gesellschaftlich anerkannte Therapie ist der Grundwehrdienst (Schule der Nation). Hier endet alles Lernen und beginnt das Leben. Das Vorhandensein nennenswerter didaktischer Faktoren ist nahezu ausgeschlossen.

Als erfolgversprechender Therapieansatz wird in älterer Literatur auch Bewegung (sog. „Sport“) genannt. Hiervon ist jedoch wegen der Nebenwirkungen (Gefahr der Abmagerung bis hin zur Normalleibigkeit; Suchtpotential oder Wahnvorstellungen hinsichtlich etwaiger gesundheitsfördernder Wirkungen) ausdrücklich abzuraten.

Das Absetzen der Milchschnitte hingegen scheint keinerlei therapeutischen Effekt zu haben.