Befreiungstheologie

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Befreiungstheologie ist die authentische Form des Christentums. Im Gegensatz zu anderen Kirchen ist sie der Auffassung, Liebe sei nicht nur ein theoretischer Sachverhalt, sondern ein praktischer Auftrag.

Der Umstand, dass die Befreiungstheologie so ziemlich alleine dasteht und doch noch immer existiert, kann als unzweifelhafter Beleg dessen angesehen werden, dass die Befreiungstheologen und -innen der unmittelbaren Sendung von Jesus Christoph folgen, während der vermeintlich Gesendete Peter einem Irrtum aufgelaufen war. In der einschlägigen Bibelstelle, auf der vermeintlich der Katholizismus beruht (Du bist der Fels, auf dem ich meine Kirche erbaue...), sprach Jesus tatsächlich von einem stabilen Felsen, auf dem er eine kleine Kapelle erbauen lassen wollte. Peter verstand das allerdings falsch und kam Jesu Auftrag nicht nach.

Gegenpositionen[Bearbeiten]

Jede Instanz der Macht ist von ihrer Natur her gegen die Befreiungstheologie ausgerichtet. Im Wesentlichen kann man die Gegner in drei Stränge aufteilen, die jedoch auch zusammenfallen: Faschismus, Kapitalismus/Imperialismus, Katholizismus.

Faschismus[Bearbeiten]

Der Faschismus sieht in den Thesen der Befreiungstheologie sein heiliges Recht verletzt, andere nach Belieben zu foltern, verschwinden zu lassen oder einfach zu töten. Für eine ordentliche Ordnung der Welt sei es einfach notwendig, dass ein Diktator sein Land ruiniert und sein Volk in Angst und Schrecken verfolgt und zuweilen foltert, so die schlüssige Argumentation der faschistischen Staatsmänner.

Kapitalismus/Imperialismus[Bearbeiten]

Namentlich der Kapitalismus und Imperialismus der USA sieht sich entsetzt dem frechen und unziemlichen Ansinnen der Befreiungstheologie gegenübergestellt, das Land und Freiheit (tierra y libertad) für sein Volk fordert, das nach allgemein gültigem Recht (das Recht des Stärkeren, das Recht des Ausbeuters, das Recht des Kapitals) den Vereinigten Staaten zusteht.

Katholizismus[Bearbeiten]

Der »Apostolische Stuhl« zeigte sich wiederholt bestürzt über die »zutiefst unchristlichen Ideen« der Befreiungstheologie. Die Bevölkerung werde mit Propaganda infiltriert, die sie glauben mache, ihr Leben könne durch Nahrung, Ausbildung, Trinkwasser oder Gesundheit verbessert werden. Wenn dem Leben die Verbindung mit der katholischen Kirche fehlt, fehle ihr auch ihr wichtigstes Zentrum. Überdies sei der Papst der einzige, der weiß, wie man eine Verbindung zu Gott herstellen kann (angeblich sei es vor 35 Jahren einem Papst auch wirklich gelungen).

Zitate[Bearbeiten]

  • »Die Welt gehört allen, aber nicht allen im gleichen Maße. Gottes göttlicher Plan besagt, dass wir akzeptieren müssen, dass Menschen Menschen abschlachten. Nur das Gebet kann diesen Umstand ändern« (Papst Benedikt XVI.)
  • »Die Typen [Bewohner der dritten Welt, Anm.] begreifen das einfach nicht. Wenn, äh, wenn heute nicht sie haben, werden sie später mal, wenn, äh, nachdem sie gestorben sind, im Himmel haben. Wie das dicke Buch [die Bibel, Anm.] sagt: die Reichen werden die letzten sein, oder so. Das heißt ja, Wir opfern Uns mit diesem Lebensstil für die Armen auf, die sollen nicht so, äh, so ein Theater machen!« (Derselbe)