Innenelektronendurcheinanderwirbelung

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Die Innenelektronendurcheinanderwirbelung (EIDT) wurde rein zufällig im Jahre 1967 vom damals noch unbekannten Hirnforscher Dr. Bernhard Cerveau entdeckt, der auch eigentlich Zeitungsjunge gewesen war, zu dem Zeitpunkt der Entdeckung jedoch arbeitslos, da er sich mit 32 Jahren langsam zu alt für einen Zeitungsjungen fühlte und seine Zeit sowieso lieber damit verbrachte Schwäne im Park zu füttern und Buchstaben, bevorzugt Großbuchstaben, aus Todesanzeigen auszuschneiden und diese dann in Sprichwortform auf Elefantenpapier zusammenzukleben, weil er fand, dem Tod dieser Menschen so wenigstens einen letzten Sinn verleihen zu können. Weitere Zeitvertreibe waren Zappeln oder das komplette Gegenteil, nämlich einfach nur "abzuhängen", wie er es nannte, dabei Pfeife zu rauchen und währenddessen laut dem Keyboardbeat Nummer 53 seines Casiokeyboards zu lauschen.

Entdeckung

Jedenfalls saß Cerveau, wie er es häufiger tat, auf einer Parkbank vor dem damals bekannten Restaurant "zum hohlen Zahn"- wo er meist dessen Besucher um Kleingeld und Essensreste anbettelte und dabei Zeitung las, während er sich über jeden Artikel aufregte, in dem der damalige Bundeskanzler Kiesinger erwähnt wurde, als er plötzlich eine Frau und einen Mann aus dem hohlen Zahn kommen sah.

Eigentlich wollte er sie um ein paar Mark bitten, den Gedanken jedoch direkt wieder fallen lassend, da sie ihm zu betrunken erschienen. Er beobachtete wundersamerweise, wie sich der Mann von der Frau mit einer freundschaftlichen Umarmung verabschieden wollte, dabei jedoch auf einmal sehr plötzlich und vor allem sehr schwankend und mit leuchtenden Augen der Frau einen Kuss gab.

Daraufhin fuhr die Frau mit dem Rad der Nacht entgegen. Wieder wunderte sich Cerveau. Dieses mal darüber, dass der junge Mann die Frau um diese Uhrzeit nicht nach Hause gebracht hatte. Dies alles entbehrte jeglichen gesunden Menschenverstands. Somit musste etwas geschehen sein, was er sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht erklären konnte. Euphorisiert durch Illusionen, billigen Fusel und mit zwei Mark in der Tasche nahm er sich also vor, Hirnforscher zu werden und zu untersuchen, wie es zu einer solchen Wendung kommen konnte und somit zu erfahren, was mit dem Mann geschehen war.

Gesagt, getan. Endlich kam ihm sein Hobby als Buchstabenausschneider zu Gute. Er klebte die Flugzettel zur Bestellung seiner Testpersonen alle selbst zusammen und fand im Zuge seiner "interior electron- Studie", wie sie später bezeichnet werden sollte, heraus, dass es ein Phänomen gibt, das er als Innenelektronendurcheinanderwirbelung bezeichnete, auch electrones internes desordre tourbillonant, wie es seine Mutter mit französischen Wurzeln vor sich hinzunuscheln pflegte oder kurz EIDT.

Auftreten

EIDT tritt immer nach besonders schönen und lustigen Stunden auf, die Menschen zu zweit erleben. Dieses Phänomen wurde jedoch nur bei bestimmten Typen von Menschen beobachtet: Die weibliche Versuchsperson muss sehr sympathisch, intelligent, humorvoll und hübsch sein, wobei blaue Augen, ein süßes Lächeln, das kleine Grübchen formt und wundervolle lange Haare sowie ein exzellenter Musikgeschmack zur Verstärkung des EIDTs beitragen. Die männliche Versuchsperson, meist die Person bei der EIDT als erstes zu beobachten ist, ist in Cerveaus Studien, bis auf die Eigenschaften der Bescheidenheit, Genialität und einer Vorliebe für Wassereis nicht genauer beschrieben.

Beschreibung

Trat diese Konstellation auf, so hat Cerveau, mit Hilfe von aufwändig geklauten kleinen Elektronenkameras, die er durch die Nase der Probanten einführte, beobachtet, wie sich im Hirn befindliche Elektronen, von denen bis dato noch niemand jemand etwas gewusst hatte, wie eine Art Wirbelsturm zu bewegen beginnen, was zu einem regelrechten Chaos im Kopf und zum Verlust des letzten Fünkchens Verstand führt.

Besonders wichtig ist, dass wenn sich diese beiden Personen nicht innerhalb von zwei Wochen wiedersehen, der vom EIDT betroffene Mensch einen qualvollen Tod erleidet! Behandelbar ist diese Elektronendurcheinanderwirbelung übrigens nicht. Man kann sie nur eindämmen und kontrollieren, in dem man der betroffenen Person viel Zuneigung (und Bier) entgegenbringt und diese des Öfteren trifft, um etwas mit ihr zu unternehmen.