Haarspray

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Als Haarspray bezeichnet man eine in Dosen abgefüllte, klebrig wirkende Substanz, die dafür sorgen soll, dass die Frisur genau so bleibt wie sie jetzt ist.

Anwendung

Das Hauptanwendungsziel sind wie der Name schon sagt die Haare. Dort wird das Zeug glücklicherweise auch meistens angewendet. Ein anderer, gefährlicherer und schon fast illegaler aber leider verdammt lustige Verwendungszweck ist ein Flammenwerfer. Denn die ganzen kleinen Haarspraytierchen fangen in der Masse schwer Feuer, weil ja die anderen drumherum sind und das Feuer schnell auspusten können. Wenn jedoch gerade gesprüht wird, fängt jedes der armen Haarspraytierchen einzeln Feuer und verbrennt jämmerlich. Von dieser Nutzung ist jedoch tunlichst abzuraten, da es echt wahnsinnig gefährlich ist, in etwa vergleichbar damit, mit schlecht gesicherten Handgranaten zu jonglieren. Es kann etwas passieren, muss aber nicht.

Geschichte

Das normale Haarspraytierchen. Charakteristisch sind die vier Arme mit deren Händen es sich an Artgenossen festhält.

Die Geschichte des Haarsprays begann damit, dass die Menschen anfingen, auf ihre Frisuren zu achten. Anfangs verwendete man zur Stabilisation noch Kleister, Harz, Honig oder Wachs, das setzte sich leider in den Haaren fest und klebte zu stark, man bekam es also nicht mehr aus den Haaren raus, was beim Kleister noch annehmbar war, beim Honig jedoch zu schmerzhaften Bienenstichen im Sommer führen konnte. Deshalb versuchte ein Team aus Wissenschaftlern auf Basis der Erkenntnis, dass man nur Kleister verwenden konnte, eine Art zu entwickeln, wie man einen kleisterähnlichen Stoff, der Wind, Regen und Sonne trotzte und sich nur mit Shampoo entfernen ließ, so auf den Haaren zu verteilen, dass es sowohl schön aussah, als auch schmerzfrei zu entfernen war. Sie kamen nach jahrelangen Forschungen zu dem Schluss, dass es am besten ist, das Haarspray aus Haarspraytierchen zu fertigen, da diese gerne beim Fliegen weit voneinander entfernt sind und sich so gut auf dem Kopf verteilen, sich dort aber aneinander festhalten, um nicht vom Kopf zu rutschen, und damit die Frisur halten.

Wissenswertes über Haarspraytierchen

Haarspraytierchen werden in wissenschaftlichen Labors produziert, sind aber durchaus Lebewesen. Sie ernähren sich von winzigen Partikeln in der Luft und sind so klein, dass sie für das menschliche Auge einem Tropfen Flüssigkeit ähnlich sehen und auch so gut wie immer dafür gehalten werden. Sie haben vier Arme und keine Beine, brauchen jedoch auch keine Beine, da sie sich normalerweise nicht selbstständig fortbewegen. Wenn sie ausgewachsen sind, das ist nach etwa zwei bis drei Wochen der Fall, werden sie mit unzähligen anderen in Haarspraydosen gepfercht, wo sie darauf warten, herausgelassen zu werden. Das geschieht, wenn auf den Mechanismus gedrückt wird, den wir als "sprühen" kennen. In Wahrheit jedoch springen die Haarspraytierchen in Windeseile aus ihrem Gefängnis, segeln durch die Luft und landen auf den Haaren der Person, die das Haarspray verwendet. Da sie an den glatten Haaren abrutschen würden, reichen sie einander die Hände und halten sich somit gegenseitig fest, was damit natürlich auch die Frisur festigt. Aus ästhetischen Gründen werden immer neue Arten von Haarspraytierchen gezüchtet, mit mehr oder weniger Armen, oder längeren und kürzeren Armen, um immer andere Effekte bei der Benutzung zu erzielen, damit man unterschiedliche Frisuren kreieren kann. Meist werden auch unterschiedliche Rassen Haarspraytierchen in die Flaschen gefüllt, um ein noch besseres Endergebnis zu erzielen. Das Ende der armen kleinen Haarspraytierchen ist jedoch das Herausgewaschenwerden aus den Haaren, wobei sie jämmerlich im Abfluss ertrinken. Greenpeace ist an der Sache dran, doch da man Haarspraytierchen selbst mit einem Mikroskop kaum erkennen kann, glauben viele Menschen nicht an sie und somit bekommt Greenpeace in dieser Hinsicht keine Unterstützung.

Alternativen zum Schutz der Haarspraytierchen

Laut Umweltorganisatoren sollen sich sämtliche Menschen wieder Kleister und Honig, sowie Harz und Wachs in die Haare schmieren. Jedoch wäre dies einen drastischen Einschnitt in die Haarspraytierchenpopulation. Denn würde man Haarspray boykottieren, würde man die Tierchen nicht retten, sondern nur dafür sorgen dass keine weiteren produziert werden.

Sonstiges

  • Der Name "Haarspray" ist falsch gewählt. Man hätte die Sprache einheitlich machen müssen, es also "Hairspray" oder "Haarsprüh" nennen müssen.
  • Man sollte niemals versuchen eine Dose zu öffnen um die Haarspraytierchen alle auf einmal freizulassen, denn dann würden diese so erfreut und schnell die Dose verlassen, dass es zu einer Explosion im weitesten Sinne kommt, die den Retter schwer verletzen kann.
  • Theoretisch kann man Haarspray als Vernichter für Ameisenhaufen benutzen, wenn man das Haarspray als Flammenwerfer gebraucht. Da dies jedoch Tierquälerei ist, wird geraten wenigstens ein paar Freunde einzuladen, damit es sich lohnt.

Siehe auch