Gangsta-Syndrom

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Gangsta-Syndrom, (lat. hippodamus destructus syntonum).
Als Gangsta-Syndrom (umgs. Dicke-Hosen Krankheit) bezeichnet man eine schwerwiegende Erkrankung des Großhirns, bei der das Bewusstsein des Betroffenen auf einige wenige Funktionen beschränkt wird. Des Weiteren verliert der Erkrankte einen Großteil seiner motorischen Fähigkeiten (siehe: Westside-Syndrom).

Ursachen

Die genauen Umstände über den Ausbruch der Krankheit sind bis heute noch nicht abschließend geklärt. Neuste Untersuchungen von amerikanischen Wissenschaftlern (Quelle: Joachim Bublath) legen jedoch die Vermutung nahe, dass es sich um eine Verkettung verschiedenster unglücklicher Umstände im sozialen Umfeld, im eigenen „Charakter“, der Erziehung durch die Eltern, falls bekannt, und des evolutionären Entwicklungsstandes handeln muss.

Symptome

Die Krankheit verläuft in mehreren, nacheinander auftretenden Phasen, in denen sich die Symptome immer weiter verschlimmern, bis letztendlich der Tod eintritt.

Diggies-Stadium

Im Anfangsstadium der Krankheit, dem so genannten „Diggies-Stadium“, treten erste äußerliche Auffälligkeiten auf. Der Erkrankte beginnt damit, seltsame Kopfbedeckungen (Mützen, Stirnbänder und Kopftücher) zu tragen. Des Weiteren quält den Infizierten infolge von unangenehmen Hautreizungen im Intim- und Analbereich das ständige Bedürfnis seine Kleidung jeweils eine Nummer größer zu kaufen und seine Hosen unterhalb der Knie zu tragen (sog. "Hosensch***erhosen). Außerdem sind erste schwache Anzeichen des verbalen Niedergangs zu spüren (siehe: Hip-Hop-Slang).

YoYo Nigga-Stadium

Im zweiten Stadium, dem so genannten „YoYo Nigga-Stadium“, werden diese Symptome immer stärker. Schon nach wenigen Wochen beschränkt sich der Wortschatz nur noch auf einige wenige zusammenhängende Worte, wie z. B.

  • dein mudda
  • yo nigga
  • yo yo yo
  • ey alder
  • ich mach dich messer

Als weitere Symptome des zweiten Stadiums treten vermehrt Hautreizungen im Bereich des Oberkörpers auf, die zur Folge haben, dass der Erkrankte T-Shirts und Korbballtrikots (engl. Basketballtrikot) in massiver Übergröße bis hin zu kleinen Zelten tragen muss. In manchen Fällen treten aus noch ungeklärten Gründen massive Probleme im Bereich der Handgelenke auf. Um diesem Phänomen entgegen zu wirken, werden starke Bandagen in Form von Frotteschweißbändern eingesetzt.

In-da-hood-Stadium

Nach etwa 15 bis 16 Wochen tritt das dritte Stadium ein, das so genannte „In-da-hood-Stadium“. In diesem Vorendstadium beginnen über 90 % der Betroffenen mit dem Tragen von großen „Goldketten“ (billige Plagiate aus Kunststoff, die für teures Geld veräußert werden). Der verbale Niedergang des Erkrankten erreicht in diesem Stadium seinen Höhepunkt. Dem Betroffenen ist es nun nur noch möglich, sich über verwaschen klingende Laute zu verständigen. Auf Grund der schweren „Goldketten“ treten nach einiger Zeit starke Veränderungen an der Wirbelsäule auf. Um dem entgegen zu wirken, muss die Schirmmützenkopfbedeckung in einem bestimmen Winkel auf dem Kopf versetzt werden. Durch diesen Versatz wird der Körper des Erkranken mit samt der „Goldkette“ durch den Wind wieder in eine aufrechte Lage gebracht.

Ein weiteres Symptom sind die länger werdenden Arme, die oft in einer Art Kletterbewegung nach vorne geworfen werden. Hierbei handelt es sich vermutlich um eine Art Instinkthandlung, die die fortschreitende De-Evolution begleitet. Bei den meisten Erkrankten setzt vermehrter Haarwuchs an Handflächen und Fußsohlen ein, bei einem von 10 beginnt sich ein kleiner Greifschwanz am Steißbein auszubilden.

Aggro-Berlin-Phase

Im Abschlussstadium, der so genannten „Aggro-Berlin-Phase“, tritt ein völliger Verlust der Sinne und jeglicher anderer menschlicher Fähigkeiten ein. Der Betroffene beginnt damit, sich 24 Stunden am Tag mit binären Musikklängen (bestehend aus den Werten 0=bumm und 1=tscha) zu beschäftigen. Auf Grund des nun großflächig gewordenen Hautausschlags ist der Patient dazu gezwungen, seine „Kleidung“ gegen große Zelte bzw. Abdeckplanen zu tauschen. Neben anderen Wahrnehmungsstörungen und Wahnideen entsteht als eines der schlimmsten Symptome der Krankheit bei dem Betroffenen nun noch das Gefühl der sexuellen Attraktivität. Als letztes tritt bei dem Erkrankten auf Grund einer Hirnblutung, ausgelöst durch eine Überdosis binärer Musik, der Tod ein.

Schutz und Behandlung

Die Behandlung und genauere Erforschung der Krankheit werden bis jetzt von der Textil- und Campingindustrie (ähnlich wie bei der Rohrölindustrie) behindert, da die infizierten Subjekte die Hauptabnehmer von Übergrößenkleidung und Zeltplanen darstellen.

Auf Grund der Anstrengungen von führenden amerikanischen Wissenschaftlern sind jedoch einige wirksame Methoden zur Heilung der Krankheit entwickelt worden. Bei rechtzeitiger Erkennung der Krankheit ist es möglich, mit einfachen Mitteln wie normaler Rockmusik oder auch Klassik die Symptome zu lindern. Durch die weitere Zugabe von Fachliteratur (Rolling Stones), ist es möglich, die Krankheit zu heilen.

Sollte der Patient jedoch schon in einem der fortgeschrittenen Stadien sein, besteht keine Möglichkeit mehr, ihn zu retten. Die behandelnden Ärzte haben lediglich noch die Möglichkeit, durch die intravenöse Verabreichung der Medikamente „HansaPils 0,33“ oder „Oettinger 0,5 Radler“, die Leiden des Betroffenen (und der Umgebung) zu lindern. Das Versterben des Erkrankten ist allerdings nicht mehr aufzuhalten.

Einen wirksamen Schutz gegen die Krankheit gibt es bis heute leider noch nicht. Lediglich eine frühe Aufklärung durch die Eltern ist ein wirksamer Schutz. Informationsmaterial und persönliche Berater finden Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

Das Gangsta-Syndrom ist schon bei Verdacht namentlich meldepflichtig (§666 IfSG).