Freiwilliges Soziales Jahr

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Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel behandelt das Freiwillige Soziale Jahr als Alternative zur Perspektivlosigkeit. Wer weitere Infos zum Totschlagen von Zeit braucht, sei auf diesen Artikel verwiesen!
Das Maggi-FSJ-Feld. Beide Institutionen ziehen sich naturgemäß an. Ohne Maggi-Fertigprodukte hätte der FSJler ein Ungleichgewicht.

Das Freiwillige soziale Jahr bietet in Deutschland eine elegante Gesetzeslücke zur Ausübung der Sklaverei. In verschiedensten Formen existiert es international daher schon seit der Antike. Die Aufgabe des sogenannten Freiwilligen besteht darin, anderen Menschen das Leben möglichst angenehm zu gestalten während man selbst knapp unter dem Existenzminimum dahinvegetiert.

Geschichte

Im Laufe des 18. Jahrhundert und 19. Jahrhunderts wurde die Sklaverei immer unbeliebter und bekam nicht zuletzt durch das Engagement von Abraham Lincoln, dem König aller Kinnbartträger, einen mächtigen Imageschaden. Die Industrialisierung kam noch ganz gut ohne Sklaverei aus, denn es wurde ein einfaches System entwickelt, bei dem sogenannte Kapitalisten alle anderen ausbeuteten. Bald stellte sich allerdings die Frage: Was macht man mit den alternden Kapitalisten, die sich Unmengen an medizinischer Lebensverlängerung leisten können, und den Millionen anderen, die schwere Arbeitsverletzungen davon getragen haben? Ganz klar - neue Sklaven mussten her!

Zivildienstleistende zeigten sich nur als teilweise geeignt, da sie häufig keine Lust hatten, ihren Frohndienst zu leisten. Man brauchte also Verrückte, die die Drecksarbeit eines Zivis freiwillig und wenn möglich noch (viel) billiger erledigten. Das war die Geburtsstunde des freiwiligen Sozialen Jahres.

Die Beteiligten am Sklavengeschäft

An dem lukrativen Geschäft mit den FSJ-lern beteiligen sich gleich mehrere Parteien, die ein raffiniertes Netz der Ausbeutung aufrecht erhalten. Einerseits wird der/die Freiwillige in einer Dienststelle beschäftigt, wo ihn Vorgesetzte, Mitarbeiter und Klienten nach Lust und Laune herumkommandieren, schikanieren oder mit schweren Pflegefällen allein lassen können. Hinzu kommt der sogenannte "Träger", ein scheinheiliger Jugendverband hinter dessen gutmenschlicher Fassade ein Haufen Pädagogen neuartige gruppendynamische Übungen in als Bildungsseminare getarnten klinischen Studien an den jungen Ahnungslosen erprobt. In manchen Fällen profitieren selbst die Eltern des FSJ-lers von dem grausamen Geschäft mit der menschlichen Ware, indem sie das Kindergeld des ahnungslosen Sprösslings für sich behalten und davon den nächsten Elternurlaub auf Teneriffa finanzieren.

Die Umpolung junger Menschen zu FSJ-lern

Es kommt natürlich die Frage auf, warum man überhaupt ein Freiwilliges Soziales Jahr machen sollte. Um genug Freiwillige für die Sklavenarbeit zu finden, wird ihnen das Angebot mit verschiedenen Ködern schmackhaft gemacht. Geworben wird unter anderem mit Spaß, Geselligkeit, neuen Erfahrungen und pädagogischen Aufgaben. Letztlich erledigt der Durchschnitts-FSJ-ler dann Aufgaben wie niedere Fahrdienste, Putzaufträge, Möbel- und Leichentransporte. Aber das kann man ja vorher nicht wissen. Der wichtigste Grund für männliche Interessierte ist die unglaublich hohe Frauenquote unter den FSJ-lern. Mit diesem Anreiz wird allerdings bislang keine Werbung gemacht.

Siehe auch