Duodezim Oktav Schnackler

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Für den Jodler braucht man einen ordentlichen Resonanzkörper (rechts), oder zwei (links).

Der Duodezim Oktav Schnackler ist eine bekannte Gesangsfigur beim Jodeln.

Geschichte

Ursprünglich entwickelt wurde diese anspruchsvolle Kehlkopfakrobatik im österreichischen Pränatal. Große Beliebtheit konnte der Schnackler aber auch auf der deutschen Alpennordseite erreichen. So kommt eine Wiederholungssequenz des Schnacklers beispielsweise im weltberühmten “Berchtesgardener Wirtshaussjodler” vor. 1972 wurde der Duodezim Oktav Schnackler in das Standardrepertoir des deutschen Jodeldiploms aufgenommen. Seither muss für die Prüfung zum goldenen Alphorn bei einmaligem Luftholen ein achtfacher Schnackler vorgetragen werden. Bei den Prüfungen ist die Anwesenheit eines Rettungssanitäters Pflicht.

Voraussetzung und Gefahren

Selbst für geübte Jodler nicht ungefährlich! Resi Leigschwendner kurz vor ihrem Tod.

Diese physische Höchstleitung erfordert eine besondere Konstitution, die meist nur von Eingeborenen des Voralpenlandes erreicht wird, die schon von früher Kindheit an ein hartes Trainingsprogramm absolvieren. Der Schnackler an sich stellt eine große Belastung des frontalen Kehlkopfkortex dar. Ausgelöst durch die hochfrequenten Schwingungen der Glottis kann es, vor allem bei ungeübten Jodlern, zu einer schmerzhaften Reizung und in Extremfällen sogar zu einer Ablösung der zwei kleineren Stellknorpel im Kehlkopf kommen. Diese können in die umgebenden Gewebeschichten eindringen und zu einer starken Vergrößerung der Halsregion (Laryngozele) des betroffenen Jodlers führen. Das diese sackartigen Auswölbungen weitreichende Auswirkungen auf das zukünftige Jodelvermögen des Patienten haben, liegt auf der Hand.

Berühmte Schnackler

Nur wenige Frauen waren bisher in der Lage, diese jodlerische Höchstschwierigkeit zu meistern. Einen Rekord für die Ewigkeit hält seit 1958 die Garmischer Legende, Resi Leigschwendner mit 11 ununterbrochenen Schnacklern hintereinander! Diese im Alpenraum hochverehrte Jodlerin musste ihren Rekord allerdings teuer bezahlen. Bereits 1961 erlitt sie während eine TV-Auftritts eine Laryngozele, die sowohl ihr Sprach- als auch ihr Jodelvermögen für immer nahm. 1963 starb sie schließlich an einer Halsentzündung.

Eine heutzutage unerreichte, meisterhafte Beherrschung dieses “Salto Mortale” des Jodelns ist unzertrennlich mit dem Namen Anderl Huaba verbunden. Erstaunte Bewunderer pilgern von April bis November von weither zum Hüttenabend auf Anderl Huabas Napalm um an diesem Ohrenschmaus teilzuhaben.