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Die Ludolfs

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Die Ludolfs sind ein soziales Projekt der dafür bekannten Kanäle von Kabel 1, RTL 2 und DMAX: Die Dokumentation einer Fleisch(wurst)-werdung dreier Gartenzwerge sowie des einzigen Mütze-Menschen Manni im damit komplettierten Quartett mit gerecht aufgeteilter Gehirnmasse auf alle vier, was natürlich nur für die Autoverwertung und –entehrung ausreicht. Wann das passiert ist oder wurde, kann nicht mehr mit Sicherheit festgestellt werden.

Standpunkt oder Auftreten

Die drei Autoholiker mit dem Namen Ludolf, zu viel für den Ludolf und zu wenig für die Ludolfinger, wohnen östlich im Westerwald, erlangen unter den Zuschauern als Schmalspurhelden eine breite Kenntnis und essen gern fettig, wenn sie ihre Finger nicht gerade einölen. Hinzu kommt, dass sie in jeder Folge die selben Klamotten anhaben. Der größte Verbrauch der Ludolfs beläuft sich auf ein koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk, welches im ganzen "Haus" verteilt ist. Bekannt sind sie auch dafür das sie immer das mir und mich verwechseln, und sich nie waschen.

Die vier von der Dankstelle

Die vier Ohnglieder der Truppe.

Peter

Eigentlich adoptiert und der leibliche Bruder von Rubeus Hagrid. Der einst 195 Kilo schwere geschäftsführende Warlord, macht ständig Häufchen und wird dafür gern bewundert. Sein Haufenprinzip gilt als ausnahmslos und genial (so liegen Neonlampen selbstverständlich nicht bei den Blinkern, sondern oben, bei den Türen!). Was auch immer das Lager der Brüder beinhaltet, Peter findet es innerhalb von Minuten. Ansonsten narkolepsiert er eigentlich den ganzen Tag vor sich hin.

Zwar hat er in jüngerer Vergangenheit schwer abgenommen, jedoch wird er immer noch zur Furie, wenn's ums Essen geht. In der Küche zeigt er, wie man cholesterinunbewusst und unhygienisch aus billigen Discount-Fertiggerichten kulinarische Hochgenüsse zaubert. Peter liebt sein Gemüse "frisch aus der Dose" und seinen Herd auf vollgas. Ansonsten gehört in jedes gute Essen ein halber Liter fettige Milch - auch bei aufgewärmten Buttergemüse - und ordentlich Zucker als Geschmacksverstärker.

Markant für Peters Auftreten ist das Tragen von ein und derselben Jogginghose, gepaart mit Pantoffeln, die stets ohne Socken getragen werden müssen, da sie bereits mit den Fußnägeln verwachsen sind. Auch der Flaumbart wurde seit dem 16. Lebensjahr aus Protest gegen die Spießergesellschaft weder gestutzt, noch gekämmt oder gar gewaschen. Für feine Ausritte in die Stadt trägt der moderne Ludolf gerne mal eine Baskenmütze und einen weißen Regenschirm zum Relaxoutfit.

Peter ist darüber hinaus neben Helge Schneider und Peter Sloterdijk als bedeutendster deutscher Gegenwartsphilosoph zu betrachten und bereichert den Alltag mit Zitaten wie zum Beispiel:

  • "Die besten holländischen Holzschuhe sind aus Holz und kommen aus Holland - aber nur die besten!"
  • "Die Holländer sind ein Volk aus Fahrrädern!"
  • "So ein Holzlöffel aus Kunststoff ist unwahrscheinlich gut. Der kann nicht anbrennen, dann sieht der nicht so braun aus!"

Legendär sind seine Ausführungen über die Nudel, die demnächst in einer schriftlichen Form unter dem Titel Kleine Kulturgeschichte al dente veröffentlicht werden:

"Eine Nudel ist ein Gedicht. Du kannst es kalt essen, du kannst es warm essen. Oder ohne Soße. Aber besser isses, wenn man die Nudel mit der Soße essen tut, weil sonst bleibt die kleben! Im Hals bleibt die kleben! Da kann man ersticken! Das soll man nicht machen!"

Peter ist ein Philosoph der Neuzeit der von Kollegen wie Miki Krause, Donald Trump und Kim Jong-Un sehr geschätzt wird. Er begründete Kants kategorischen Imperativ mit Romantisch! Leckerfantastisch! Er prägte außerdem viele italienische Gerichte wie z.B. den Gaumen umschmeichelnden Tipotodini Butolini Musolini. Er vergleicht sein Essen auch gerne mit Menschen, in diesem Fall mit einer scharfen Italienerin.

Günterchen

Der stille und sprachgestörte Günter bediente den Telefonapparat und die Türklinke (zum Betrügen von Türken, auch „Ablinke“ genannt, verweisen wir auf einen nicht auffindbaren Artikel!). Sein Lieblingsspruch: Hammermomentanichda (das ist NICHT türkisch!).
In Sachen Körperbau stand er seinen Bruder Peter einst fast in nichts nach, obwohl er eigentlich nichts außer Kaffee und Vitamintabletten zu sich nahm und Zigaretten rauchte. Irgendwie war Günter der einzige noch halbwegs Normale unter der gesamten Horde von Halbgescheiten, da er sich erst mal aus allem - aber echt aus allem - raushielt und noch nicht mal zum gemeinsamen Familiengrab mitfuhr oder bei Stefan Raab ins Fernsehen ging. Sein Standardoutfit bestand aus einem schicken Blaumann, Fusselbart und ordentlich mit Pomade verzierter Köterfrisur. Günter war bekennender und leidenschaftlicher Kettenraucher, wobei ihm die Marke völlig schnurzwurst war. Die Hauptsache war, dass die Fluppe ordentlich qualmte.

Am 31.01.2011 wurde Günter tot in seiner Wohnung aufgefunden. Leider muss man davon ausgehen, dass er analog zu seiner Arbeitsgeschwindigkeit keinen schnellen, sondern quälend langsamen Tod gefunden haben muss. Es sei denn, die Meldung stellt sich als schlechter Scherz des Senders DMax heraus, um für die zuletzt zusehends zunehmend erfolglosere Sendung für mehr Quote zu sorgen.

Uwe und Manni

Sie fingern sich, durch den Schrott terminatorisierten Wohlstandmetalls, auf vier Rädern. Außerdem macht es den beiden überhaupt keinen Spaß, alte Airbags zu sprengen. (Zitat Manni: "Och Uweee, gleicht bumst es wieder!")

Uwe ist der langweiligste der Truppe, da er ein fast normalbürgerliches Leben mit seiner Schwester und Junior Ludolf führt. Unter seinen Brüdern tarnt er sich mit einer Lockenperücke und einem ölverschmierten Gesicht als Starkpigmentierter, um den Randgruppenbonus einzufahren. Im ostfriesischen Badeurlaub allerdings flog die Tarnung beinahe auf, da sein Gesicht durch die ätzende Wirkung des Salzwassers fast wieder Normalfarbe annahm.

Manni ist möglicherweise mit Gollum verwandt. Sein permanentes hyänenartiges Lachen ist nur ein verkappter Hilfeschrei nach Liebe. Er poliert den Lack, bis er matte Stellen hat und bei Autos, die er (körperlich) liebt, kommt Kokosfett für die Ritzen zum Einsatz. Manni ist der infantilste und der scheinbar Jüngste der Bande, weshalb er auch ständig den Benjamins- oder Eselshut tragen muss, um den "Kindchenschema-Bonus" beim Publikum auszunutzen.

Manni hat eine eigene Sprache entwickelt die aus einem großen Teil Deutsch, etwas falschem Englisch und einer eigens erfundenen Sprache besteht. Teile dieser Sprache wurden bereits in Deutsch übersetzt. Sagt Manni z.B. "Ich schübe den Höbel" will er dem Normalbürger "Ich schiebe den Hebel" sagen.

Das Videospiel

Nach dem erfolgreichen Ludolf-Comic plant DMax nun auch ein stilechtes 80er Jahre Videospiel für den C64 und den Atari. Inhalt wird sein: Suche die koffeinhaltige Brause im Haus der Ludolfs. Lass dich dabei nicht vom Gartenzwergklatscher Manni oder dem Nudelgourmet Peter entdecken! Ansonsten wirst du von Günther zugepafft und von Uwe mit einem Airbag für die Tür beschossen. Hat man alle 295 Clubcolas mit überaltertem Verfallsdatum gefunden, bekommt man zur Belohnung Peters Riiiiiiiieeeeeesen-Eisbecher (welcher allerdings nur mit seinem Löffel verspeist werden kann!).

Zitate

  • "Ich glaube nicht an den Weltall." - Peter als ungläubiger Thomas.
  • "Fleisch muss frisch sein!" - Peter
  • "Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt!" - Peter
  • "Kleiner Stinker!" - Peter zu Uwe
  • "Fantastisch! Romantisch!" - Peter
  • "Frieden, Liebe, Apfelkuchen!" - Peter
  • "Was ist Tofu?" - Peter
  • "Uweeeee , Manfrieeeeed essen kommen." - Peter
  • "Wüchtüch (wichtig)." - Peter
  • "Silberfolie (Alufolie)." - Peter

Fazit

Eine schrecklich(e) nette Familie!