Banknachbar

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Einen Banknachbarn hat man meistens in der Schule. Es sind die Leute die neben einem selbst sitzen und oft nur für Unruhe sorgen, stinken oder einfach blöd sind. Der Banknachbar ist die Vorstufe zum echten Nachbarn, der ständig neber einem wohnt.

Nutzen eines Banknachbarn

Gerade für nicht all zu helle Birnen kann der Sitznachbar in der Schule die letzte Rettung sein: Abschreiben im Test, fragen wenn man was nicht hört oder versteht oder einfach gesammelte Aggressionen an ihm auslassen. Da sich das ganze Spektrum aller Gesellschaftsschichten in der Schule wiederfindet, hat man auch verschiedene Nachbarn. wodurch ein Nutzen schon ein mal zum Nachteil wird.

Typen eines Banknachbarn

Wie bereits erwähnt gibt es verschiedene Typen, die man alle in eine Schublade schieben kann! Hier nun die häufigsten Typen.

Der Nullchecker

Wohl die nervtötendste Art aller Schüler. Stellt mitten im Unterricht Fragen wie:"Erklär mir das mal. Was hat die Lehrerin gesagt? Was war Hausaufgabe?". Häufig ein männlicher Genosse zwischen 12 und 16 Jahren mit pickelbesprießtem Gesicht, eignet sich leider nicht gerade zum Abschreiben.

Der Alles-Hinterfrager

Dieser Typus hat auch einen großen Nerv-Faktor. Meist ein kleinwüchsiger Junge zwischen 13 und 15 Jahren, der gerade eine Phase von großer Selbstgeilheit durchmacht. Wenn der Lehrer eine Aufgabe stellt, so mosert der Hinterfrager gleich wieder rum, was die Aufgabe denn bezwecke. Übliche Zitate:" Wozu lernt man Gedichte analysieren, aber nicht Kochen? Warum machen wir das und nicht das?" Fragt man ihn allerdings, warum er sich in seiner Freizeit nicht selbst das Kochen beibringt, antwortet er:"Ich habe keine Zeit...". Wenn er etwas in einer Klausur fragt, und man antwortet (,Bloß nicht tun!!!), fragt er meist eine weiterführende Frage auf die Antwort.

Der Mäppchenklauer

Jene Gattung stellt ein großes Mysterium auf. Einerseits klauen sie im Unterricht ständig das Mäppchen, zerbrechen Stifte und klauen das Geodreieck ihres Nachbarn, andererseits sind sie immer Mitglied im Gangsta Club der Schule und hören Hip-Hop. Ein Tipp zur Bekämpfung: Der Mäppchenklauer wird geradezu verrückt, wenn man sein Mäppchen klaut. Selbstversuch auf eigene Gefahr.

Die Grinsebacke

Die Grinsebacke ist, wie vielleicht nicht wirklich vermutet, nur männlich und mindestens 13 Jahre alt. Ihr immer anhaltendes Grinsen kann zu krankhaften Albträumen führen. Sie lächeln ihre Nachbarn an, die Lehrer die sie mögen und sogar die Lehrer die sie hassen! Nicht einmal eine 6 in der Mathearbeit kann das manische Lachen aus ihrer dämonischen Visage wischen. Hoher Gruselfaktor!

Der Fettberg

Wie aus dem Namen zu entnehmen ist, handelt es sich um eine eher breite Art des Banknachbarn. Er tritt sowohl männlich als auch weiblich auf(besonders eklig) und breitet sich wie Kriecher auf das Feld des Nachbarn aus. Sein großes Verlangen nach körperlicher Zuneigung ist nicht jedermanns Sache. Meist aber ein guter Schüler der zum Abschreiben taugt.

Der Raucher

Er ist eine Beleidigung für die Nase seiner Nachbarn, denn schon mit 12 Jahren hat er angefangen zu rauchen. Der Raucher hat ein ziemlich großes Aggressionspotential. Sollte lieber nicht angemacht werden, körperliche Schädigungen könnten die Folge sein. Tritt er allerdings in Verbindung mit der Fettberg-Charakteristik auf, ist er schon viel weniger gefährlich, aber umso ekliger.

Das Phantom

Dieser Schüler ist ein angenehmer Nachbar, denn er ist die Hälfte des Schuljahres auf irgendwelchen Veranstaltungen gegen Hunger in Afrika oder ähnliches. Ist er aber doch mal im Unterricht, verwöhnt er seine Kollegen mit seiner göttlichen Aura der Hingabe und des Verstehens, lässt aber auch bei sich abschreiben. Nervt hin und wieder, wenn er den verpassten Stoff nachfragen will. Für soziale Kontakte ist es nicht zu gebrauchen.

Der arrogante Streber

Der Albtraum eines jeden Schüler: Der arrogante Streber hat ein unglaubliches Wissen in allen Fächern, schreibt nur Einsen, aber hilft niemandem. Im Unterricht bezeichnet er alle anderen als ungebildete Proletarier, baut vor Tests eine Hochburg aus Büchern auf, dass man nicht spicken kann und mobbt seine Nachbarn wann immer es geht. Falls man neben ihm sitzt, sollte man die Ohren auf Durchzug stellen, denn ewige Monologe darüber, wie schlecht und dumm man sei, sind an der Tagesordnung.

Der liebe Streber

Eigentlich ein Traumnachbar. Er hilft seinen Nachbarn solange, bis sogar der Nullchecker die Relativitätstheorie kapiert, lässt gerne bei sich abschreiben und macht in den Pausen die Hausaufgaben anderer. Leider lässt der optische Aspekt viele Wünsche offen und auch soziale Bedürfnisse prallen an ihm ab. Aber vielen Leuten ist es wert von irgendwelchen Comichelden zugeschwafelt zu werden, aber im Test eine 1 zu schreiben. Tritt häufig in Verbindung mit dem Fettberg auf. Lässt Streiche willenlos über sich ergehen!

Der zarte Riese

Meist 2 Meter groß, tritt dieser Hühne in schwarzen Mänteln und schwarzen Boots auf, schreit in der Pause ab und an mal die Namen nordischer Götter und hört ausschließlich Death Metal, ist aber trotzdem ein Weichei. Für seine Nachbarn erledigt er alle Aufgaben korrekt und mit Schneid, vernachlässigt dabei aber seine eigenen Noten. Falls man ihn aber reizt, und das geht ziemlich schnell, so hat man sich den Hass für die restliche Lebenszeit gesichert. Leider wird der Riese oft sehr anhänglich an Leute, die er mag. Hierzu siehe auch Scheinriese.

Tipps zum Entnerven des Nachbarn

Wenn man seinen gehassten Nachbarn einfach mal seine Zuneigung zeigen will, sollte man folgende Tipps zu Rate ziehen:

  • Vor einem Schulfach, in welchem man viel reden muss, in ein großes Leberwurstbrot beissen und danach viel mit dem Sitznachbarn "diskutieren".
  • Den ganzen Tag lang in der Nase popeln und ungefragt das Schreibmaterial des Nachbarn nehmen.
  • Kurz vor der Mathestunde dem Nullchecker mitteilen, dass man eine HÜ schreibt.
  • Den Stuhl des Kollegen unten leicht ansägen( beim Fettberg reicht nur ein kleiner Ritz)