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Zwischenlager

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Ein Zwischenlager ist ein Ort oder Bauwerk, wo in der Regel Problemmüll, also hoch toxische, radioaktive oder bakteriologisch verseuchte Substanzen zwischen gelagert werden. Ebenso dient ein Zwischenlager dazu, oben genannte Substanzen aus undichten Endlagern aufzunehmen (vs. Endlager). Nach genügend langer Lagerzeit (Halbwertzeit) oder Entscheidung des Betreibers der Anlage, kann dieser Problemmüll in das Endlager verbracht werden. Alternativ ist auch eine Umnutzung oder die Neudeklarierung des Problemmülls möglich. Somit wird es möglich, Überbestände des Zwischenlagers auch über das duale System in einen nachhaltigen Stoffkreislauf zu bringen.

Vorkommen

Bisher konnte man sich auf politischer Ebene noch nicht auf eine einheitliche Definition des Begriffes Zwischenlager einigen. Statistischen Hochrechnungen zu Folge, gibt es mehr unbekannte als bekannte Zwischenlager.

Bauweise bekannter Zwischenlager

typische Absperrung eines Zwischenlagers (seeseitig)

Ein Zwischenlager entsteht aus Kostengründen zumeist auf offenem Gelände, bevorzugt jedoch in Naturschutzgebieten. Damit Außenstehende den Unterschied zu einem Endlager nicht erkennen können, wird das Zwischenlager, ebenso wie das Endlager, mit einem neutralen umweltfreundlichen Maschendrahtzaun unauffällig gekennzeichnet.

Wissenschaftlichen Studien zu Folge wäre diese Einzäunung jedoch nicht notwendig, da im Zwischenlager nichts dauerhaft gelagert werden soll. Ein Zwischenlager benötigt jedoch mindestens einen Gleisanschluss oder eine Straßenanbindung, welche für den An- und Abtransport des Problemmülls notwendig sind.

Zwischenlager im Naturschutzgebiet (inkl. Schifffahrtsweg und Solarzellen)

Ein modernes Zwischenlager besitzt auch einen Zugang zur offenen See, welcher zweckmäßig über einen Schifffahrtskanal realisiert wird. Dieser Schifffahrtskanal muss eine ausreichend tiefe Fahrrinne besitzen, damit auch Atom-U-Boote Problemmüll und Castorbehälter liefern und abholen können.

Zwischenlager für die Lagerung von Atommüll, welche ab 2012 in Betrieb gehen, müssen außerdem mit einer Solaranlage ausgerüstet werden. Die Solaranlage ermöglicht bei redundanter Parallelschaltung, die Abgabe von radioaktiver Strahlung in Richtung Sonne oder Satellit. Für das Offshore Zwischenlager (siehe unten) gelten noch Übergangsregelungen.

Gegner und Befürworter

Titanin IXXXXXXXXXX, Präsident der IRK, ist nicht arbeitslos

Da es bei der Belieferung von Zwischenlagern vereinzelt zu Protesten von technisch nicht informierten Teilen der Bevölkerung gekommen ist, wurde von Wirtschaftslobbyisten schon vor geraumer Zeit der Vorschlag unterbreitet, jährlich einen sogenannten Tag der offenen Zwischenlager-Tür durchzuführen. An diesem Tag sollen den Besuchern auch kostenlose Fahrten mit dem Atomtriebwagen angeboten werden und Proben des Problemmülls als Werbegeschenke verteilt werden.

Offshore Castorbehälter und Gleis für Atomtriebwagen

Zu den absoluten Befürwortern der bekannten Zwischenlager, gehört die große Anzahl der Betreiber der unbekannten Zwischenlager im In- und Ausland. Da es mehr unbekannte Zwischenlager als bekannte Zwischenlager gibt, ist also die Anzahl der Befürworter von Zwischenlagern folgerichtig mehr als doppelt so hoch, als bisher in den Medien berichtet.

Zuständig für die Überwachung der Zwischenlager ist entgegen landläufiger Meinung nicht die Internationale Reaktorsicherheitskommission (IRK). Sie hat nur beratende Funktion. Allerdings werden alle Zwischenlager regelmäßig vom Internationalen IRK-Präsidenten Titanin IXXXXXXXXXX persönlich aufgesucht. Damit ist er auch gut beschäftigt, so dass keine Langeweile aufkommt.

Offshore Zwischenlager

zum Meer treibende Offshore Castorbehälter (Quelle:Klugscheisser)

Noch in der Erprobungsphase befindet sich das sekundäre Offshore Zwischenlager für Atommüll. Der Atommüll wird in dem am Festland befindlichen Zwischenlager mit Bentonit fundamental-galvanisch vermischt, mit Elektroanschluss versehen und danach in einen seewasserfesten zylindrischen Offshore-Castorbehälter verladen. Die Offshore-Castorbehälter erkennt man an der signalfarbenen Algenschutzlackierung, welche bauartbedingt autolumineszierend ist. Die Offshore-Castorbehälter gelangen nach der Prüfung durch den Seewasser-TÜV und nach Freigabe durch die Atom-Zoll-Behörde, mittels Spezialschiffen oder Atom-U-Booten oder autark stromabwärts treibend, zur offenen See. Dort werden Sie am Meeresboden sturmsicher verankert. Auf diesen Castorfundamenten muss zwingend ein Windrad montiert werden, welches durch die entstehende Castorenergie (vs. Batterie) angetrieben wird. Der so erzeugte Wind kann aktuell noch kostenlos durch Segelschiffe genutzt werden.

Atomwind-Steuer (geplant)

Sollte die Erbrobung des Offshore Zwischelagers erfolgreich verlaufen, ist geplant, eine sogenannte "Atomwind-Steuer" für Nutzer dieser umweltfreundlich erzeugten Atom-Offshore-Windenergie einzuführen. Diese Steuer soll zum Ausbau der Wasserstraßen, dort mit Schwerpunkt bei der Wellenglättung, für die Unterhaltung der Seenotruf-Gebührenzentrale und für die weitere Erforschung der Atomwind-Steuer, mit dem Ziel des Aufbaus einer eigennützig agierenden Atomwind-Bundesbehörde, verwendet werden.