Schwere Juvenile Demenz (SJD)

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SJD - Schwere, Juvenile Demenz ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die vorwiegend bei männlichen Personen zwischen 14 und 22 Jahren vorkommt.

Verbreitung

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SJD ist seit der Mitte des 20 Jahrhunderts weltweit auf dem Vormarsch. Warum genau die Zahl der Erkrankungen zunimmt, ist nicht bekannt. Es wird allerdings angenommen, dass viele Fälle früher schlicht nicht als solche erkannt wurden, das heißt, SJD Kranke wurden als "übermütige Jugendliche" angesehen oder als das Ergebnis einer falschen Erziehung.
Ein ähnliches Phänomen ist auch bei anderen Erkrankungen zu beobachten: So taxierte man früher ADS-Kinder einfach als disziplinlose Bälger, die die Aufmerksamkeit gleichgültiger Eltern zu erhaschen versuchen. Mädchen mit Borderline tat man wegen ihres ungefälligen, egozentrischen Verhaltens verständnislos als "soziopathisch" oder gar als "einfach ein bisschen Scheiße" ab.

Heute weiß man dass diese vermeintliche Charakterschwächen Krankheiten sind, die des vollen pharamzeutischen Einsatzes bedürfen.

Symptome

Die ersten Anzeichen der Krankheit sind unspezifisch; Lernfaulheit, belegte Sprache, häufiges Grinsen, Lachen ohne Anlass starker Drang, mit den Kumpels irgendwo in Ecken rumzustehen und ein gesteigertes Interesse für Motorroller, Mofas und Autos.

Mit Voranschreiten der Krankheit verstärken sich diese Symptome sehr rasch: Es kommt zu einer zunehmenden Verarmung der Sprache und der kognitiven Fähigkeiten generell. Die Betroffenen verspüren den Drang, stundenlang auf dem Zweirad oder im Auto immer die selbe Straße rauf und runter zu fahren, dabei den Motor möglichst oft aufheulen zu lassen und quietschende Vollbremsungen zu tätigen.
Grundsätzlich können die verwendete Fahrzeuge nicht laut genug sein. Dem gewünschten Lautpegel wird daher mit häufigem Hupen und dem Aufdrehen des Autoradios nachgeholfen.

Eine normale Kommunikation mit Nichtkranken ist den Patienten in der Regel bald nicht mehr möglich. Unter ihresgleichen indes, praktizieren die Erkrankten besonders im fortgeschrittenen Stadium eine wirre Form der Verständigung, mittels bizarrer Grunz- und Gröhllaute. Besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln besteht ein starker Drang, dem Kumpel mittels dezibelstarken "Hier"- Brüllen und penetrantem, lauten Lachen seine eigene Position zu signalisieren, auch wenn dieser höchstens 2 Meter weit weg steht.

Verlauf, Prognose

Patient mit Fahrzeug. Früher nannnte man in Unkenntnis der Krankheit so einen Menschen abwertend "Vollpfosten mit Karre"

In der Endphase der Erkrankung verliert sich auch die Kommunikationsfähigkeit mit anderen Kranken. Stundenlanges, stupides Rumsitzen folgt auf sakkadenartige Lachanfälle. Als letzter Orientierungspunkt dient dem Kranken dann noch der Fernseher und die Bierflasche. Bis schließlich die verkümmerten, neuronalen Verbindungen endgültig kollabieren und der Patient ins Koma fällt oder an seinem Erbrochenen erstickt.

Es ist anzumerken, dass relativ wenige Erkrankte diese Endphase überhaupt erreichen, da sie meistens schon vorher einen tödlichen Autounfall bauen, von ihren Kumpels überfahren oder zusammengeschlagen werden. Viele verenden auch vorzeitig an Alkoholvergiftung.

Ätiologie

Die eigentlichen Faktoren, die zur Erkrankung führen sind bis heute nicht erforscht. Es sind verschiedene Ursachen im Gespräch: Neben einer erblichen Disposition gibt es Theorien, wonach eine fettreiche (Burger und Fritten) Ernährung in der Kindheit den Ausbruch der Krankheit nach der Pubertät begünstigen könnte (Prof. Dr. Dr. Müsli 1998) . Dem widerspricht jedoch die Tatsache, dass SJD Erkrankte eigentlich nicht adipös sind, sondern eher zu übertriebener Dünnheit und Hyperaktivität neigen, also nicht wirklich zur Gruppe der bewegungsarmen "Fernseh-Fritten-Computer Kids" gezählt werden können.

Eine evidente Korrelation besteht zwischen SJD und Rauchen. Umstritten ist jedoch, ob der Zigarettenkonsum Ursache oder nur Symptom der Erkrankung ist. Das selbe gilt für den massiven Alkoholkonsum, dem SJD-Kranke fröhnen.

Weibliche Erkrankungsform

Frauen sind von der eigentlichen SJD nicht betroffen. Sie entwicken jedoch hin und wieder eine verwandte Erkrankungsform, die FJBI (Female juvenile brain-insufficiency)
FJBI-Kranke fühlen sich von SJD-Jugendlichen geradezu magisch angezogen und gesellen sich am liebsten Gruppen von männlichen Erkrankten zu. Dabei bewundern sie die Autos der SJD-Patienten und lauschen stundenlang deren Grunzlaute. Ob sie diese sinnmachend rezipieren können oder einfach nur den Klang reizvoll finden, ist noch umstritten.
Periodisch lachen FJBI-Patientinnen auch gerne schallend über Witze der SJD-Patienten, hier aber nachweislich ohne den "Witz" verstanden zu haben.

Therapie

Eine wirksame Therapie steht bis heute nicht zur Verfügung. Es gibt jedoch einige Behandlungsansätze, die auf eine Verzögerung des Verlaufes der Krankheit oder der Unterdrückung der Symptome zielen.
Früher war es Gang und Gäbe, Erkrankte durch das Militär behandeln zu lassen. Die besonders in der Rekrutenschule angewandte Therapie besteht dabei aus medizinischen Schlammpackungen (Patient robbt unter Stacheldraht durch) Bewegungstherapie (Dauerläufe) meditative Gymnastik (Klettern über meterhohe Holzwände), intensiven Massagen (Prügel) und psychologischer Konfrontation mit dem eigenen Gewaltpotential (Ausbildung an der Waffe).

Tatsächlich zeigt die Therapie nach Abschluss insofern Erfolge, als dass zumindest das extrem auffällige Verhalten der Patienten auf ein erträgliches Maß zurückgegangen ist (Die Kranken brüllen und lachen etwas weniger.)
Kritiker monieren, dass es sich dabei um reine Symptombekämpfung handelt, eine aufwändige dazu. Der neuronale Verfall selber sei von der Therapie nicht wesentlich beeinflusst worden.
Sie fordern daher gar die Abschaffung der generellen, kostenlosen Therapie-Möglichkeit, die derzeit noch jedem männlichen Bürger zusteht.

SJD als gesamtgesellschaftliche Problematik

Die stetig zunehmende Anzahl der Neuerkrankungen lässt SJD an der Spitze der gesellschaftsrelevanten Erkrankungen stehen. Keine andere Jugend-Demenzform ist so schwerwiegend und vor allem unheilbar, wie SJD. Das ungefällige Verhalten der Kranken leistet zudem Vorurteilen und Ablehnung seitens der gesunden Bevölkerung Vorschub. Die Zukunft wird zeigen, wie Politik, Forschung und Gesellschaft mit dieser Herausforderung umgehen werden.

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