Privatschule

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Unter einer Privatschule versteht man im Volksmund ein kostenpflichtiges (also ein nicht oder nur teilweise vom Staat untestützes) Bildungsinstitut, welches als Ergänzung oder Erweiterung zum staatlichen Bildungsangebot existiert. Doch diese Annahme gründet leider auf Verwirrungen und Werbungen, welche den Zweck und das Erscheinungsbild von Privatschulen im Laufe der Zeit verzerrt haben.

Ursprung

Den Ursprung der Privatschulen nimmt man im alten Ägypten an. Die frühen Klassentrennungen wirkten sich auch im Bildungssystem vieler frühzeitlichen Zivilisationen aus. Um ca. 2900 v. Chr. soll Pharao Tarakutikitaki II zu seinem ältesten Sohn gesagt haben: "Mein Sohn, wenn du lernen willst, ein Land zu führen und dich an deinen Untertanen zu bereichern nützen dir Sätze der Mathematik nichts. Die einzige Mathematik die du kennen musst, ist, dass die Erwirtschaftungen deines Volkes gleich deinem Vermögen sind." Den Quellen zufolge soll sein Sohn eine Art Klosterschule besucht haben, welche sich der Ausbeutung der Lehrlinge erfreut haben soll.

Entwicklung

Im Mittelalter erlebten die Kirchen einen Aufschwung, in dem sie mit der Angst der Menschen vor dem Tode durch kaufbare Erlösungsbriefe zu grossem Reichtum kamen. Dieses erste bekannte System der Abzocke, welches im grossen Stil betrieben wurde, färbte auf die diversesten Unternehmen ab, doch ihnen fehlte eine Angst, welche sie propagieren konnten um die Menschen in Furcht zu versetzen. Die privaten Bildungsanstalten jedoch konnten eine Angst schüren. Wenn schon die Angst vor dem Tode verbreitet wurde, könnte man die Ängste vor dem Leben anheizen waren die Überlegungen. Aus einem zeitgenössischen Flugblatt ist zu lesen: "Mehr sein als ein Bauer? Lerne Lesen und Schreiben! Lebe nicht in der Armut und Schulden."

Situation heute

Die Zahl der Privatschulen ist enorm gewachsen. Heute existieren allein in der Schweiz mehrere tausend lizensierte und nichtlizensierte Bildungsinstitute. Viele davon haben sich zur KMA (Kartell morderner Abzocke) zusammen geschlossen, welche sich unter den Sufixen "Vereinigung der Privatschulen", "Dachverband Privatbildung" oder "Scientology e.V." in der Öffentlichkeit präsentiert. Zum Ziele setzen sich die geldgeilen Köpfe hinter den Schulen die bedingungslose Ausbeutung und finanzielle Ausweidung ihrer unwissenden Opfer. Gesucht werden sie meist auf aristokratischen Veranstaltungen oder anderen Orten, an denen sich kaufkräftige Eltern mit ihren Sprösslingen zeigen.

Die Korruption wird von den Privatschulen als Mittel genutzt, um in die neutralen Bereiche des Schulwesens vordringen zu können. Viele Berufsberatungen sind heute schon von den Saugwürmern der Wucher-Schulen durchsetzt, welche fadenscheinig die verzweifelten Arbeitssuchenden an ihre Schule verweisen, mit den Versprechen von Karrieremöglichkeiten.

Viele der Weisheits-Tempel bieten eigene Informationsabende an, welche in Gratiszeitungen in pseudoprofessionellem Erscheinungsbild mit neumodischen Fachwörtern (effiziente Klassen, Plenarassoziation, Energiearbeit/Lichtarbeit) und schöngeredetem Angebot um neue Mitglieder buhlen.

Ein wichtiges Mittel der Privatschulen ist das Bei-Laune-Halten der ahnungslosen Schüler. In Kreisen der Abzocker-Organisationen spricht man scheinheilig vom "Motivationsfaktor". Dahinter versteckt sich die Abwendungsstrategie gegen Misstrauen und Nachfragen. Einige der beliebten Mittel sind:

  • Sozialimperialistische Handlungen wie Angstschüren, Hochschulvorbereitungen und schulinternen Hilfsaktionen
  • Ausbau von Informatikanlagen oder Gebäuden, um die jährlichen Rechnungserhöhungen zu rechtfertigen
  • Vorgaukeln einer führenden Position im Bildungsmarkt durch bezahlte Kritiker
  • Organisiertes Auftreten in Zeitungsartikeln, um nicht nur den Kunden ein bearbeitetes Bild zu vermitteln, sondern auch um den Neid in befreundeten Schülern zu wecken und den Kundenstamm zu vergrössern.

Schulalltag

Um das Konto der Verantwortlichen stets zu füllen, muss ein Kompromiss aus gebotener Leistung und minimalen Ausgaben gefunden werden. Die Lehrer sind stets hochbezahlte Arbeitskräfte, welche nicht zwingend über die nötige Ausbildung verfügen müssen, um an einer privaten Schule unterrichten zu dürfen. In der Schulzeit werden den Schülern kaum Inhalte vermittelt, wobei die Verantwortlichen ihren Beruf verleugnen (Lehrer: etwas zu lehren/beibringen) Den Schülern wird laut Zeugenaussagen "...die Arbeit zum Selbermachen hingeschmissen. Die Lehrer beschäftigen sich privat oder erledigen schulische Angelegenheiten, um mehr Freizeit zu haben." Das System des Selbststudiums wird gefördert, in dem es als moderne und effiziente Lernmethode dargestellt wird. Der Schulbesuch ist eigentlich nicht mehr nötig, da sich der Schüler das Wissen stets selbst vermitteln muss.

Den Schülern wird immer der Eindruck vermittelt, nach den neusten pädagogischen Methoden zu arbeiten und auf höchstem Niveau Schulstoff vermittelt zu bekommen. Dies dient der Reduzierung von Fragen und Widerstand. Schulabgänge werden mit den Neuzugängen immer ausgeglichen, da es mehr naive Menschen gibt als solche, die es besser kennengelernt haben. Meistens besteht nach einem Rauswurf die Möglichkeit, der Schule später wieder beizutreten. Ein Privatschullehrer sagte grinsend: "Hauptsache das Geld kommt."

Einfluss von Freikirchen

Hinter vielen Privatschulen steckt eine oder mehrere Freikirchen oder Sekten. Einerseits soll ein moderner und harmloser Eindruck einer gottesorientierten Schule entstehen, andererseits lassen sich aus Sicht der Religionsgemeinschaften über die Privatschule neue Mitglieder anwerben und die Erziehung der jüngeren Schüler teilweise übernehmen. Von der Jesusgefolgsschaft über Täufergemeinschaften bis hin zu homosexuellenhassenden Hardcore-Fundamentalisten schimmert jeder Glauben durch das Schulprofil.