Handschuhfresser

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Der Handschuhfresser, im Dialekt auch anders genannt, ist die böseste Variante eines Skilifts, der in den Voralpen lebt und Jagd auf kleine Kinder bzw. deren Handschuhe macht.

Vorkommen und Lebensweise

Der Handschuhfresser lebt in mäßig steilen Gebieten, z.B. in den Voralpen, in verschiedenen Gebirgen in Deutschland und im Zentralmassiv in Frankreich, seltener in den Pyrenäen und den Rocky Moutains. Als Einzelgänger legt er sich meistens auf Wiesen, die zwischen 600m und 1500m hoch liegen, auf die Lauer. Weiter unten machen ihm fehlender Schnee das Jagen unmöglich, in höheren Lagen wird er vom Sessellift verdrängt.

Der Handschuhfresser ist ein Fleischfresser, der es auf kleine Kinder zwischen drei und sieben Jahren abgesehen hat. Eigentlich erlegt er die Kinder wegen ihrer Handschuhe und lässt die toten Körper verschwinden (Gletscherleiche). Der Handschuhfresser hat bis auf den Sessellift keine natürlichen Feinde.

Anatomie

Medizinisch gesehen ist der Handschuhfresser ein eher simpler Organismus. Er besteht aus einem Motor, zwei Umlenkrollen, wobei die höhere als Vernichtungswerkzeug dient und von den Haltern oft mit einem "Kinderschutz" versehen ist, einem Seil mit den daran liegenden Saugnäpfen und ein Senn, der vom Handschuhfresser einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Der Motor hat dieselbe Aufgabe wie das Herz und muss während gewisser Zeit mit einer dubiosen schwärzlichen Flüssigkeit nachgefüllt werden. Die Funktion der Rollen ist noch unklar. Das Seil dient zweifellos als Greifarm zum Beutefang und die Saugnäpfe zu deren Festhaltung, bis die Beute schließlich am "Kinderschutz" erlegt wird.

Jagdmethoden

Der Handschuhfresser nützt die angeborene Lust des Menschen, im Winter Skifahren zu gehen, meisterhaft aus, indem er sich auf flachen Wiesen auf die Lauer legt, wo die Menschen skifahren. Oft befindet er sich sich am Pistenrand oder gar abseits der Pisten nahe des Unterholzes, wo er die Opfer leichter erlegen kann. Zuerst weckt der Handschuhfresser das Interesse der Kinder bzw. deren Handschuhe durch ein lustiges Summen, das den Entdeckertrieb vierjähriger Goofen aufweckt. Nach langem Überreden der zu Recht zweifelnden Eltern schlittern die Kinder nun auf das Monstrum zu und werden sogleich von den todbringenden Tentakel ergriffen. Während die Eltern hilflos zusehen müssen (wenn sie sich noch nicht dem Après-Ski widmen), werden die Kinder den Hang hinauf gerissen, wo bei sie da schon halb gehängt und halb gerädert werden und dann bei der oberen Umlenkrolle zerfleischt. Bemitleidenswerte Hinterlassenschaften dieses Grauens sind zerrissene und zerfetzte Kinderhandschuhe.

Handschuhfressersterben

In letzter Zeit lässt sich ein Rückwärtstrend in der Handschuhfresserpopulation erkennen. Die Handschuhfresser werden zunehmend mit der Klimaerwärmung, der Weltwirtschaftskrise und ihrem Hauptkonkurrenten, dem Sessellift, und anderen Widrigkeiten konfrontiert. So werden die Handschuhfresser bis 2050 vermutlich ausgestorben sein.

Zitate

  • "No i weiß jo nit, sieht mer jo scho zimlich kriminell aus" (besorgte Mutter)
  • "Ja des is völlig ungefährlich!" (antwortender Senn)
  • "Summ" (Handschuhfresser)
  • "Siebenundvierzigste Gletscherleiche innert zwei Tagen" (Bild-Zeitung)
  • "Schatz, die Kinder sind abgeladen und dahinten steht eine nette Bar" (Mutter, die ihre Kinder beim Handschuhfresser abgeladen hat und das Schreien ihres Nachwuches geflissentlich überhört)