Diverses:Werbeneologistisches Senseless-Bullshitting zur vermystifizierenden akustischen Dekoration überambitionierter Reklamefilme für schwerverkäuflichen Lifestyleschrott

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Es war kein normaler Samstag, es war ein Supersamstag. Mark wollte endlich mal jemand ganz normalen kennen lernen - so wie halt Cosma Shiva Hagen oder andere Singles mit Niveau. Er war zum Paarshippen nach Dresden eingeladen - in den Zwinger. Das ist DIE deutsche Brauerei, die als erste nur nach Pilsner Brauart braute und bis heute braut. Direkt im Eingangsbereich standen zwei große Palmen. Das war doppelte Pflanzenkraft! Die Leute waren alle voll hip und hatten alle das beste Netz. Um zur Bar zu gelangen, musste man durch einen tiefen Stein. Das war die Abkürzung zu den Stars. Die Gäste tranken Felsquellwasser aus Kreislaufflaschen und genossen das vollkommene Fernsehvergnügen.
Aaaaaaaaahhhhh...
Ein Tatortkommissar sang eine Arie - den Mund voll mit zartschmelzender Schokolade. Die Stimmung war Neogenial. Gut, es war recht heiß, weil die Winterverweigerer den Laden ziemlich eingeheizt hatten. Aber Mark war das schweißegal. Für ihn begann heute nämlich der Urlaub zum loslassen in einer vivilisierten Welt. An der Theke angekommen bestellte er sich einen Tee mit Kalt-Aktiv-Formel um sich ein Bisschen zu mentholen. Neben ihm wurden gerade zwei Selfiegangster mit Curvekomplex von einem Anwalt der Torten beraten. Sie wollten es sich mal so richtig fruchtig machen lassen. Der Anwalt versprach ihnen ein tolles Erlebnis mit Microgranulaten - frei nach dem Motto „Wer rubbelt, der jubelt.“ Mark bekam nun etwas Appetit. Seit Framstag hatte er außer einem kleinen Quäse kaum etwas gegessen. Jetzt war Zeit für Ofenwellness. Gönnung musste sein. Er bestellte sich eine Portion Expressreis mit Casting Cream Gloss. Den konnte er immer essen, denn der war ohne Ammoniak und völlig frei von Aluminiumsalzen. Aber der Kellner empfahl ihm stattdessen Blue Therapie Accelerated Cream, da diese mit Ovomaltine war. Er sagte: „Von Ovomaltine wird er zwar dicker aber auch länger.“ Der gutaussehende Meister-Proper-Verschnitt riet ihm außerdem zu einer gemütlichen Sitzecke mit Preisschmelzgarantie und versprach, seine Bestellung an den Tisch zu bringen. Die Sitzecke war mit Matrix-LED-Licht sehr stimmungsvoll beleuchtet. Ein paar Fleckenzwerge tummelten sich zwar auf den Polstern aber dank seines Taschentuches mit Mikrotiefenwirkung war das kein Problem. Das Gute daran ist schließlich das Gute darin, sagte er sich und fragte sein imaginäres Ich: „Who's perfect?“ Dann lehnte er sich zurück und betrachtete durch das Panoramaglasdach den Sternenhimmel. Er dachte: „Hoffentlich macht es jetzt nicht krack!“ Doch da kam auch schon der attraktive Kellner mit seinem Wunschpaket. Es war sogar ein Rundum-Sorglos-Paket mit einem Schälchen zum Händewaschen. Das Mizellenwasser war so frisch und rein, dass ihm fast zum tanzen zumute war. Ein Ohrwurm meldete sich bei ihm: „Everybody dance now!“ Das Waschwasser war voller gesunder Repairzyme, die man förmlich riechen konnte. Darüber freute Mark sich sehr. Denn schließlich war es noch weit bis zur Relaxrente, so dass man die Haut ruhig gelegentlich entknittern sollte, sofern man nicht gegen Mikropeptide allergisch ist. Er sah dem Kellner tief in die Augen und sagte: „Danke James“. Der Kellner sagte: Jeff, ich heiße Jeff. Dann setzte sich Jeff zu Mark. Er hatte Feierabend. Sie redeten noch lange, tanzten auch etwas und gingen später zu Jeff. Und die Sonne geht auf.

To be continued...