Nachschub

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Nachschub ist eine spezielle Antriebsart, die vor allem in der Bundeswehr eine Bedeutung erlangte. Ursprünglich ein Begriff aus dem Schmugglergewerbe („Schieberware“) drückt er heute aus, dass angefordertes Material erst lange nach dem erwarteten Termin eintrifft, da es noch hin- und her verschoben werden muss. Für etwas mehr Geschwindigkeit muss man erst mit einem ausgewählten Stock drohen: die nach einem vorgegebenen Nummernsystem geordnet sind: der NATO-Stock-Nummer. Hat man die richtige NATO-Stock-Nummer gewählt, dann funktioniert auch der Nachschub. Geschoben werden überwiegend Paletten mit stapelbarer Ware oder Kleincontainer mit irgendwelchem Krimskrams darin. In zivilen Lagerhallen wird diese schiebende Tätigkeit durch einen Facharbeiterberuf (Fachkraft für Lagerlogistik) abgedeckt. In zivilen Lagerbereichen wird meist schon gefahren: mit hochentwickelter Staplertechnik.

Durchschnittlicher Nachschubsoldat: Passgänger, verweichlicht, stiefelbefreit

Nachschub ist auch eine pauschale Bezeichnung für speziell ausgebildete Nachschubsoldaten bei der Bundeswehr. Die Bundeswehr schiebt jedoch statt mit motorisierter Staplertechnik lauter kleine Handhubwagen und rechnet die geschobenen Strecken statt in Metern in englischen Füßen ab. An den Intellekt eines Nachschubsoldaten werden keine hohen Anforderungen gestellt. Es genügt, wenn er die ihm zustehenden Pausenzeiten kennt, niemals den Feierabend verpasst und weiß, bei wem er sich beschweren muss, wenn diese Zeiten zu seinem Ungunsten nicht eingehalten werden. Meist ist er ein Passgänger, was aber nicht auffällt wenn er beide Hände fest auf dem Hubwagen geparkt hat. Ist kein Hubwagen bei der Hand, dann kann er sie auch tief in den Hosentaschen versenken und Taschenbilliard spielen. Einmal pro Monat muss er an einer aktenkundigen Belehrung teilnehmen in der ihm beigebracht wird, dass er sich nicht an gefährlichen Orten aufhalten darf. Aus diesem Grunde gelten Nachschubsoldaten auch als sehr verweichlicht. Als Kopfbedeckung trägt er entweder einen Helm oder ein in einer roten Signalfarbe gefärbtes Barett, damit von oben herab fallende Gegenstände ihm ausweichen können.

Schmugglerware (wie zum Beispiel ein gewisser Teppich, der als Diplomatengepäck aus Afghanistan angeliefert wurde und dessen Auftraggeber hier nicht genannt werden darf) fällt beim Nachschub nur dann auf, wenn sie die Standardabmessungen der Paletten und Container übersteigt und deshalb nicht geschoben werden kann, sondern getragen werden muss. Dies ist eine unzumutbare Härte für den Nachschubsoldaten und hat meist ein juristisches Nachspiel zur Folge.