Autobahnraser: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 17. Juni 2017, 17:26 Uhr

Autobahnraser (oder Autobahn Raser) ist und war die allerallererste Rennspielsimulation der Welt. In diesem Spiel der Legoländischen Firma Eanix wird das knallharte Leben auf und neben der Autobahn simuliert. Das Spiel wurde am 11. September 1991 gleichzeitig mit dem Spiel Duke Nukem Forever auf der World Game Trade in New York vorgestellt. Ziel des Spiel ist es, möglichst viele Kilometer zu absolvieren, bevor der letzte Tropfen Öl auf der Welt aufgebraucht ist.

Hintergrund

Das Spiel entstand in Legoland. Programmierbeginn war 1894, 1942 wurde die erste Beta-Version veröffentlicht. Teile des Quellcodes wurden entnommen und wurden als eigenständige Projekte wie Google oder Raumschiff Enterprise (ja DAS Ramschiff Enterprise) veröffentlicht. Dieses Spiel war so erfolgreich, das viele Hersteller das Prizip kopierten. Es entstanden jedoch nur drittklassige Abklatsche wie "Need For Speed" oder "Tetris".

Grafik

Screenshot aus der Betaversion vom Februar 1942

Hier haben sich die Entwickler ins Zeug gelegt. Extra für dieses Spiel wurden in Afrika und Asien hunderte Arbeitslager gegründet. Für eine Schüssel Reis oder wahlweise eines auf die Fresse werkelten 61.447 Menschen, Affen und Kängurus Tag und Nacht und erschufen mit Wachsmalkreide, Kugelschreiber und Fantasie eine bis dato noch nie und niemals zuvor gesehene 3D Grafik. Bis heute hat es kein Hersteller geschafft, diese Grafik zu toppen. Krass. Für das Spiel wurden so viele Pixel benötigt, das seit dem unter Artenschutz stehen und vom Aussterben bedroht sind. Bud Spencer äußerte sich dazu ungefragt wie folgt: ”Hey, lasst den anderen auch noch was über, sonst gibts eines auf die Dampfkartoffel.”

Story

Die Story ist leider das einzige Manko an diesem sonst so realistischen und fantastischen Spiel. Es gibt keine.

Spielerklassen

Ähnlich einem Rollenspiel kann man hier zu Anfang zwischen verschiedenen Klassen wählen. Die Auswahl hat Einfluss auf das gesamte Spiel und sollte weise gewählt werden.

Lastwagenfahrer: Er stinkt wie 300 Meter Achselschweiß, kriegt aber am günstigen Bier an der Raststätte. Zur Not kann er einen Stau mit seinen 75 Tonnen von hinten anschieben.
Fußgänger: Hat klare Vorteile im Stau, ansonsten der Dumme. Falls weiblich, wird er geren vom Ingo mitgenommen.
Polizei: Ist sogar im Stau einsam.
Ingo: Kann das Spiel nicht beenden, da er neuerdings mit Strom fährt.
Motorradfahrer: Beliebtes Ziel für alle anderen Spieler.
Q7-Fahrer: Diese Klasse ist nur den reichen Käufern der Platinum Edition vorbehalten. Angeblich gibt es welche.
Der Hoff: Ist noch ne coolere Sau als Ingo. Erkennbar an seiner roten Badehose.
Bordsteinschwalbe: Eindeutig der schwierigste Spielmodus. Auch dieser Charakter muss man bis zum letzten Öltropfen durchhalten.

Maps

Raststätte: Hier kann sich man mit der Online-Community treffen. In manchen Bonusrunden kann man hier auch mal ne virtuelle Wiener für nen Euro kaufen. Lecker.
Stau: Da geht der Punk ab.
Linke Spur: Will man einen im Spiel seltenen Audi Q7 oder BMW X6 antreffen, wechselt man hierher. Der Q7 oder X6 erscheint Augenblicklich im virtuellen Rückspiegel. Als netter Gag blinken seine Lichter im Takt zum Facebook Profil des Spielers.
Standstreifen: Die begehrten Blitzertrophäen kann man nur hier einsammeln. Inklusive Polizist.
San Andreas: Hat man genug von der Autobahn, nimmt man die nächste Ausfahrt und landet in San Andreas. Keine Ahnung was man hier machen kann.
DriveIn: An diesem Schalter bekommt man Bier und Wiener ohne aussteigen zu müssen.
Brücke: Wie bei der Rastststätte kann man hier auch Mitspieler treffen, mit Steinen oder Holzblöcken. Alternativ kann man die Brücke für eine Pause nutzen und sich darunter verkriechen.

Verfilmung

Im Oktober 2008 wurde bekannt, das Uwe Boll an einer Verfilmung des Spieles arbeitet. Der Film erzählt die Geschichte eines genervten Truckfahrers, welcher sich gemeinsam mit seinem schwedischen Halbbruder durch die harte Welt der Autobahnen schlägt. Höhepunkt des Filmes ist, als in einem 40 km Stau kurz vor München die Klimaanlage im Truck ausfällt. Ursprünglich sollte Arnold Schwarzenegger die Hauptrolle spielen. Jedoch verlor er nach einem wochenlangen Kampfsaufen seinen Führerschein, als er versuchte, seinen Hummer auf einem VW Lupo zu parken. Arnold war somit nicht für die Rolle geeignet, wurde aber durch seinen Zwillingsbruder Dany De Vito ersetzt. Der Halbbruder wird gespielt von Dieter Hallervorden, welcher bereits viel Erfahrung mit Roadmovies hat. In weiteren Rollen sind Mehmed (bekannt aus der Fernsehserie "Alarm für Dönner 11") und die gesamte Enterprise-Besetzung aus der gleichnamigen Truckerserie zu sehen.

Trivia

  • Bei der Präsentation des Spieles auf der WGT wurde die einzige Kopie von Duke Nukem Forever durch einen Papierflugzeuganschlag zerstört.
  • Michael Schuhmacher bezeichnete das Spiel als "Ayrton Senna der Rennspiele".
  • Im Spiel gibt es auch ein Easter Egg: Betätigt man 3 mal den Scheibenwischer und fährt anschließend im zweiten Gang rückwärts wird ein Muli freigeschaltet.
  • Der Quellcode des Spieles hat genau 666.666.666.666.666.665 Zeichen. Die Nationalhymne von Spanien basiert auf 849 von ihnen.
  • 1953 wurde es zum Computerspiel des Jahres gewählt, obwohl es noch lange nicht fertiggestellt war. Das liegt aber wohl nur daran das 1953 generell wenig Computerspiele verbreitet waren.
  • In dem Film "Back To The Future II" kann man in Minute 63:25 für einen Bruchteil dieser Sekunde sehen, wie der Enkel von Marti Autobahnraser auf einem 3D-Hologramm-Schirm spielt.