Trashfood

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Trashfood (englisch von trash für ‚Abfall‘ und food für ‚Essen‘) ist ein Kunstwort, das eine Art von Gericht bezeichnet, welches nach eigenen Vorstellungen aus billigen, im Discounter gekauften Nahrungsmitteln zu einem Menü zusammengestellt wird.

Geschichte

Zusammengesetzt aus den englischen Wörtern "trash" und "food", existiert das Wort selber im angelsächsischen Raum nur vereinzelt, in getrennter Schreibweise und beschreibt umgangssprachlich billiges Fastfood. Trashfood im eigentlichen Sinne existiert in Deutschland, seit die Preise in der Gastronomie immer weiter steigen und junge Menschen nichtmehr von ihren Schulen mit Mittagsessen versorgt werden können. In den letzten Jahren erlebte diese Form des Essens einen Aufschwung, da die Preise zwischen Gastronomie und Billig-Supermärkten immer weiter auseinandergehen.

Verbreitung

Verbreitet ist Trashfood überwiegend bei Schülern, die in ihrer Mittagspause etwas essen wollen um ohne Hungergefühl in den nachmittäglichen Unterricht starten zu können. Schulinterne Cafeterias bieten häufig entweder nicht die entprechenden Kapazitäten, vielfältige Angebote, sind zu teuer oder schlichtweg nicht vorhanden. Externe Gastronomien, wie Dönerbuden oder Pizzerien werden auf Dauer als zu eintönig und ebenfalls teuer angesehen.

Gerade in Deutschland ist die Konkurrenz unter Discountern groß und daher die Preise für trashfoodgeeignete Lebensmittel vergleichsweise niedrig, was die attraktivität dieser Verpflegungsform hierzulande nochmals steigert.

Ziel

Ziel ist es, für möglichst wenig Geld, möglichst großvolumiges, kalorien- und zuckerhaltiges Essen zu erhalten. Zum Vergleich und zur besseren Preiskalkulation dienen folgende Größen, die es klein zu halten gilt:

Preis [Euro]/Volumen [cm³]

Preis [Euro]/Kalorien [ccal]

Preis [Euro]/Zucker [g]

Trashfood-Varianten

Prinzipiell liegen die Grenzen des Trashfoods bei der Eingangstür des Discounters oder auch billigen Supermarktes, das heißt, es gibt keine festen Gerichte und so entstehen immer wieder neue Kreationen, die erheblich zur Abwechslung beitragen. Dennoch hier einige bereits etablierte Varianten:



dazu:

Zubereitung

Wenn man einige Grundsätze beachtet, ist die Herstellung von ansehlichem Trashfood gar nicht so schwer. Wichtig ist, immer das preislich Billigste zu wählen, um den Preisrahmen nicht zu sprengen, d.h. Marken, mit Ausnahme der Billigmarken, sind wenn immer möglich zu meiden. Jegliche Teigwaren sollten in verpackter Form gekauft werden und keinesfalls vom teuren Bäcker. Stets die Augen nach Angeboten offen halten. Ein aktiver Preisvergleich ist obligatorisch.

Die Zubereitung gestaltet sich meistens relativ einfach und ist oft auch im Gehen zu erledigen, was praktisch sein kann, wenn die Zeit gerade reicht, um zum Discounter und zurück zu gelangen. Joghurt wird auf verschiedenste Teigwaren einfach gekippt und durch gezieltes drücken auf den Becher dosiert, eine der anspruchsvolleren Zubereitungen. Kuchen ist verpackt und muss so geöffnet werden, dass sich die Verpackung noch gut zum einhändigen halten des Kuchens nutzen lässt, während man vom ganzen Kuchen und abwechselnd vom Apfel abbeißt. Beim Baguette mit Fleischbällchen wird immer abwechselnd einmal vom Baguette und die Hälfte eines Fleischbällchens abgebissen.