Sitzpinkeln

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Das Prinzip
Sitzpinkeln ist eine nordische Sportart, die durch die Wikinger auch in deutsche Gefilde gebracht wurde. Ziel für die meistens männlichen Sportsgeister ist es, aus einer Sitzpinklerposition heraus, einen möglichst weitreichenden Strahl Urin, vom Toilettenbeckenrand, wegzusenden. Hierbei ist Koordination und Ausdauer genauso gefragt, wie händisches Geschick.

Ursprung und Geschichte

Bereits im frühen Skandinavien wurden die Männer aufgund der Putzfaulheit und dem Unterdrückungsgeist vieler weiblicher Lebensgenossen dazu bewogen, ihrem Harndrang im Sitzen zu nachzugeben. Nach und nach setzte sich diese Gepflogenheit auch in unseren Breiten weiter durch. Allerdings ließ sich der Großteil der Männer nicht verbieten, im Stehen zu pinkeln.

Diese "Wahlfreiheit" zwischen Steh- und Sitzpinkeln mit dem Berliner Sitzpinkelerlass von 1673 passè. Nun wurde von der damaligen Reichesherrscherin Ursula am Strunzen offiziell das Stehpinkeln unter Kastrationsstrafe gestellt. In den Anfangsjahren des Erlasses gab es viele Männer, die sich mit dieser Situation nicht anfreunden konnten. Innerhalb der ersten sechs Monate wurde die Kastration durch Guillotine allein in Berlin 7365 mal vollstreckt.

Aus dieser Vernichtungswell entwickelte sich sehr langsam um 1800, in Italien, eine Revolutionsbewegung um den berühmten Stehpinkler Giacomo Girolamo Casanova, die aber blutig mit seiner Kastration niedergeschlagen wurde. Es dauerte lange, bis sich wieder eine neue, verwegene Anti-Sitzpinkelbewegung formierte. Sie versuchte, Ihrem Protest Ausdruck zu verleihen, indem die Mitglieder absichtlich Ihre Gemächte über den Toilettenbeckenranden hinaushingen und Ihrem Harndrang freien Lauf ließen. Diese Versuche waren natürlich noch etwas unbeholfen und schwierig, da man noch nicht so klare Kontrolle über seinen Körper hatte. Aus diesem v.a. auf öffentlichen Toiletten praktiziertem Prozedere entwickelte sich ein sehr interessanter, animalischer Mehrkampf.

Arten

Offizieles Spielgerät
  • Weitpinkeln: Ziel ist es möglichst weit vom Toilettenrand weg die Tropfen zu verteilen.
  • Synchronpinkeln: Zusätzliches Augenmerk zum Weitpinkeln liegt auf möglichst synchronem Urinbogen und identischem Spritzbild.
  • Kunstpinkeln: Ziel ist es, aus einer "Urinatkabine" über eine blickdichte Wand in ein angrenzendes Pissoir zu treffen.
  • Massepinkeln: Ziel ist es, einen Behälter mit einem Durchmesser von 20 cm, dessen Öffnung sich in 250 cm Entfernung und 50 cm in der Höhe befindet, zu treffen und mit möglichst viel Flüssigkeit zu füllen.
  • Freestylestrullen: Musik an, Hände weg vom Spielgerät und ordentlich Druck drauf. Eine Fachjury entscheidet nach Menge, Dauer und Rhytmusgefühl.

Wettbewerbe und Ligen

  • seit 1903 gibt es in Italien die Strunzia A
  • seit 1912 gibt es in Spanien den Copa dela Urinta (CodUri)
  • seit 1927 gibt es in England den Royal Club of Pissing (RCoP)
  • seit 1934 gibt es in Deutschland die Liga der Vereinigten Urinate (LVU)
  • seit 1952 Teil der klolympischen Wasserspiele

Rekorde

Weitpinkeln

  1. Undetto pa Muzi (ITA) 537 cm (1998)
  2. Fred van Pissgen (NL) 535 cm (1983)
  3. Manneken Pis (GER) 534 cm (1984)

Massepinkeln

  1. Masahiko Funakipi (JAP) 5,67 liter (2003)
  2. Sherman Fredden (ENG) 5,34 liter (2004)
  3. Marten Moilsens (SVE) 5,29 liter (1983)