Sitzpinkler

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Hier wird's eklig...

Leute, die nicht viel abkönnen sollten hier nicht weiterlesen, sondern eher hier.

Vielleicht auch erst mal was Süßes?
Scheissende Spinne.jpg

Der gemeine Sitzpinkler (lat: urinarius sederius vulgaris) ist eine meist männliche Person, die auf der insbesondere in westlichen Zivilisationsgemeinschaften dafür vorgesehenen Sitzgelegenheit, der Sitztoilette, sitzend uriniert. Dies tut er im Gegensatz zum vorwiegend im fernöstlichen Raum vorkommenden Hockpinkler sowie dem Stehpinkler, der sich zwar meist sehr männlich vorkommt, dem es aber an Stil und Benehmen fehlt.

Das Phänomen ist weltweit bekannt: (engl. cockbathing; frz. Pisser á l'oef pocher; ital. ordinario strare seduto; span. sentarze en escudilla orena ; port. Urina posto; holl. sitten en ook pinkelen; schwed. sitta inne pippi; türk. otomarküre; russ. сидеть идти через улицу Моча; . arab. صتزبينكل ; chin. 撒尿 乘坐舒适; jap. 立位 小便無用; kor. 찾는 단어가 등록되어 있지 않습니다. 게시판에 요청을 할 수 있습니다.! ; bayr. Sitzbiesler)

Nachdem der Berliner Sitzpinkelerlass von 1673 in den Nachkriegswirren um 1872 in Vergessenheit geraten war, machte sich niemand wirkliche Gedanken darum und erst in den letzten Jahren wurde das vermeintliche Problem wiederbelebt.

Soziokulturelle Aspekte

Welche auch ansonsten ziemlich leidgeprüfte Mutter, Ehefrau, welche/r Lebens- und Lebensabschnittsgefährte/in, Zufallsbekanntschaft, ONS-Schnegge, kennt das nicht: Das halbe Badezimmer nass, überall mehr oder weniger gleichmäßig verteilte gelbe Spritzer: Wenn der Pascha doch wenigstens die Brille hochgeklappt hätte!

Typischer Stehpinkler

Natürlich kann und will sie das nicht dauerhaft hinnehmen und greift zu drastischen Mitteln, zu Zeitungspapier! Sie tapeziert damit das Bad bis in Nabelhöhe, einschließlich des Fußbodens.

Dann versorgt sie das Ziel ihrer Heimtücke überreichlich mit Getränken. Beim über kurz oder lang fälligen Entsorgungsvorgang verteilt der Stehpinkler Myriaden kleiner und größerer Tröpfchen auf dem Zeitungspapier, das (seiner Natur entsprechend) gemeinsame Sache mit der tapezierwütigen Dame macht und durch entsprechende Verfärbung jeden auch noch so kleinen Spritzer überdeutlich anzeigt. Als wäre das nicht schlimm genug, wird der Übeltäter zu allem Überfluss darauf hingewiesen, dass sich quasi im Schatten seiner Beine nicht ein einziger Tropfen finden lässt.

Die überzeugenden Ergebnisse solcher Aktionen sind: ein Paar rote Ohren, ein hygienisch reines Badezimmer, eine frisch gereinigte Hose und - es gibt einen Sitzpinkler mehr auf dieser Welt !

Die kluge Frau ist stolz auf sich und ihren Einfallsreichtum und wird durch Weitergabe ihrer Erkenntnisse an ihre Leidensgenossinnen dafür sorgen, dass der Lebensraum für Stehpinkler mehr und mehr eingeengt wird. Eine Aufnahme derselben in die Rote Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens wird sehr bald unausweichlich sein.

Natürlich weiß die deutlich arbeitsentlastete Sanitäranlagenreinigungskraft, dass solche Maßnahmen bei allem Aufwand sehr viel erfolgreicher sind als von weniger intelligenten Geschlechtsgenossinen ergriffene Mittel wie

Ein offensichtliches Mißverständnis
  • ersatzlose Streichung des Feierabendbieres
  • Liebesentzug, psychisch
  • Liebesentzug, emotional
  • Verordnung von Strafarbeiten (Bad putzen)
  • Wutanfälle, ungezügelt (Zeter und Mordio)
  • Liebesentzug, physisch
Fast richtig !

Erweist sich der männliche Beziehungspart jedoch als beratungsresistent, entwickelt sich ganz zwangsläufig eine Form des Geschlechterkampfes, der nur einen Sieger haben kann, den Mann. Reagiert dieser auf alle Bitten, Vorhaltungen, Drohungen oder Versuche anspruchsvoller Überzeugungsarbeit (s.o.) ausschließlich mit der Frage, warum er über zig-tausende von Jahren mühevoll den aufrechten Gang erlernt habe, nur um sich - wo er das jetzt ganz gut kann - beim Pinkeln hinsetzen zu müssen. Für ihn nachvollziehbare Antworten auf diese Frage kann es keine geben. Der Jetzt-erst-recht-Stehpinkler weigert sich, nach dem aufrechten Gang auch noch das Sitzpinkeln zu erlernen und die Dame des Hauses lehnt das halbherzig vorgetragene Angebot, als Gegenleistung für den Stehpinkler-Freibrief eigenhändig das Bad zu putzen, großherzig ab. Sie weiß - das kann er ja doch nicht.

Religiöses

Aus dem 1. Buch der Könige 21, Satz 21:
Der Prophet Elija droht König Ahab, im Nebenerwerb Stammvater aller künftigen Walfänger, bereits um das Jahr 850 v. Chr. , dass sein Chef – ob das nun sehr christlich ist oder nicht – jeden, der sich noch traut, an Wände zu pissen, ohne großes Federlesen um die Ecke derselben bringt. Ganz zweifellos hat Isebel, Ahabs liebreizende Gattin, auch die Nase voll gehabt von den fiesen Pipi-Rändern an den Wänden des ehelichen Heims und sich im Gebet an den Schöpfer gewandt, dass er dies abstelle. Das kommt davon, wenn man aus politischen Gründen heiratet und nicht aus Liebe !

Medizinische Gesichtspunkte

Führende urophile Urologen behaupten, beim Sitzpinkeln könne die Blase nicht völlig entleert werden, und das ist zweifellos nicht gesund, aber eben nur bei Männern nicht. Typisch, obskure, um nicht zu sagen eklige Leidenschaften pflegen und dann sowas – verdammte Machos in Weiß !

In einem Punkt allerdings haben die Heilkundigen recht, ganz gesund ist Sitzpinkeln auch nicht. Bei echten, wahlweise beneideten und bedauerten Kerlen, die ein Gemächt der Klasse King-Kong-Size, (auch LongDong oder Killer) ihr eigen nennen, ist die unmittelbare Gefahr, sich beim Sitzpinkeln ihr größtes Organ zu verkühlen, immer präsent, liegt es doch dabei ständig im – zunächst wenigstens - kalten Wasser. Auf die Idee, das Ding nach erfolgter Heldentat prophylaktisch trocken zu föhnen, können diese Prachtexemplare ja nicht kommen, dafür reicht die verfügbare Blutmenge im Kopf nicht aus.

Emanzipation

Auch im Altertum wurde schon geübt

Wie bei so vielen Lebensumständen darf auch bei der Befriedigung der elementarsten Bedürfnisse des menschlichen Lebens und der Abwicklung der Grundfunktionen der menschlichen Kreatur der Aspekt der Emanzipation keinesfalls fehlen. Die Frau ist von ihrer Natur der Spezies der Sitzpinkler zuzuordnen. Das hat die Schöpfung so vorgesehen weil es auf Damentoiletten keine Pinkelbecken gibt. Sehr praktisch. Zudem mögen Frauen keine nassen Schuhe, die waren ja schließlich teuer, sauteuer.

Die anatomischen Gegebenheiten beim weiblichen Geschlecht laden allerlei putzige aber nichts desto weniger ungebetene Besucher ein zum Aufbruch zu neuen Ufern. Diese kleinen Biester mögens warm und kuschelig, wofür man sicher Verständnis haben muss. Kein Verständnis haben muss man für ihre Fortpflanzungspraktiken. Sie sind jeglichen auch nur im entferntesten an irgendwelchen Schweinkram erinnernden Aktivitäten abgeneigt und vermehren sich dadurch, dass sie sich in zwei Stücke reißen, und das alle 20 Minuten! Alles andere dauert ihnen auch zu lange. Ihr Nachwuchs ist recht frühreif und zerreißt sich nach 20 Minuten zum ersten Mal.

Die hygienebewußte Frau von heute schreckt selbstverständlich vor der Platzierung ihres – mehr oder weniger - attraktiven Hinterns auf

Zudem hat sie evolutionsbedingte Ängste vor allem was da kriecht und krabbelt, selbst wenn sie es nur mit Hilfe eines Elektronenmikroskops sehen könnte. Man sieht es nicht und fürchtet sich trotzdem: Männer nennen das Einbildung, Frauen Intuition.

Als Problemlösung bietet sich der intuitiv handelnden Frau an, mit dem corpus delicti in gebührendem Abstand von den fiesen Viechern in einer Art Schwebezustand zu verharren und sodann den Dingen ihren Lauf zu lassen. Frauen nennen das dann Hygiene, Männer jedoch Sauerei. Und die Männer haben – ausnahmsweise – recht.

Anatomische Gegebenheiten zwingen die abzugebende Körperflüssigkeit derart durch eine Engstelle, dass sie nach Passage derselben befreit aufatmend nach allen Richtungen das Weite sucht, wissenschaftlich werden diese Fluchtbewegungen als Gießkannenprinzip bezeichnet. Falls die Inhaberin der Gießkanne keine geübte Hobbygärtnerin ist, hat sie mangels Training erhebliche Schwierigkeiten bei der Einhaltung der beabsichtigten Gießrichtung. Alkohol- und Drogenmißbrauch schränkt die Zielgenauigkeit ebenfalls erheblich ein.

In Anlehnung an die durchaus vergleichbare Situation im Umgang mit Eigenleben entwickelnden Duscharmaturen nennt man das Ergebnis auch Golden Shower. Mit der Zeit entwickelten sich Mischformen zwischen Steh- und Sitzpinkelnden Menschen.