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Massivkopf

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Schädel eines Massivkopfes – im Querschnitt!

Als Massivkopf bezeichnet man einen Kopf (bzw. dessen Besitzer), dessen Schädel keinerlei Hohlraum aufweist (kleine Lücken werden hierbei ignoriert, die Grenze liegt bei insgesamt 0.2 Litern); insbesondere kann er somit kein Gehirn enthalten. Er stellt das genaue Gegenteil des Hohlkopfes dar und ist leider keinen Deut besser.

Vorkommen

Massivköpfe treten vornehmlich dort auf, wo Durchsetzungsvermögen und mentale Stabilität gefordert sind. Im Gegensatz zu Hohlköpfen sind Massivköpfe gänzlich immun gegen Einflüsterungen und Beeinflussungen aller Art, zweifeln ebensowenig wie sie zögern; Angriffe und Beleidigungen prallen einfach ab und sie sind abwischbar. Setzt sich die Verknöcherung bis ins Rückenmark fort, ist auch noch für eine beispielhaft aufrechte Haltung gesorgt; für zusätzliche Geradlinigkeit kann ein kleiner Kompass sorgen, der üblicherweise am unteren Hinterkopf versenkt wird.

Erkennungsmerkmale

Neben den oben beschriebenen Verhaltensmerkmalen gibt es eine einfache Möglichkeit, eine Person auf Massivköpfigkeit zu untersuchen: den Klopftest (wissensch.: Kopfklopfklopf). Hierbei wird ganz einfach mit den Fingerknöcheln vorsichtig auf die Schädeldecke geklopft; es ertönt ein charakteristisches Geräusch, das Aufschluss über die Beschaffenheit des Kopfes gibt. Im Falle des Massivkopfes gibt es nicht viel zu hören: Der Ton ist leise und dumpf. Anders ist es bei Hohlköpfen, bei denen der Klopftest ein vernehmliches Klock Klock liefert. Ertönt ein Rasseln und Klappern oder ist gar ein Tschingderassabumm zu hören, hat man es mit einem seltenen Klapperklopfkopf zu tun, für den Sammler enorme Summen zahlen und der deshalb bei Kopfgeldjägern so begehrt ist wie sonst nur Massivholzköpfe mit Edelholzfurnier und polierter Platte.