Lehrer-Erzfeind

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Beim Lehrer-Erzfeind handelt es sich um einen Wichtigtuer, der meint die Ungerechtigkeit in Schulen bekämpfen zu müssen. Dieser Typ von Mensch lässt sich manchmal in diversen Straßenecken wiederfinden, da dieses Verhalten meist dazu führt, dass solch ein Schüler schließlich arbeitslos in der Gosse landet.

Es gibt verschiedene Typen von Lehrer-Erzfeinden:

Der "Ich-hab-diese-Note-nicht verdient"-Typ

Bei jeder Zurückgabe von Arbeiten lässt sich meist beobachten, wie sich seine Miene verfinstert. Als Folgereaktion gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wird er depressiv und heult, oder er geht auf niedrigem verbalen Niveau auf den Lehrer los. Zweiteres ist für die ganze Klasse meist schon eine unterhaltsame Devise, allerdings können auch beide Symptome gleichzeitig auftreten, was im rauen Alltag ein echtes Highlight darstellt.

Leider versinkt dieser Typ des Lehrer-Erzfeinds meist lieber in Depressionen und schließt sich mit anderen Schülern zusammen, die genau so eine Scheiße geschrieben haben, um sich dann im geschlossenen Kreis selbst zu bemitleiden. Hier fallen dann auch meist unsinnige Argumenten wie "[...] in der Aufgabe stand nur, dass man das errechnen sollte - nicht, dass man auch noch die Rechnung an sich auf dem Blatt stehen muss!"

Wenn man diesen Typ von Schüler darauf anspricht, dass die Arbeit doch eigentlich leicht gewesen sei, bekommt man mit hoher Wahrscheinlichkeit Antworten zu hören, die selbst bei MTV zensiert wären. Daher ist von einer Kontaktaufnahme mit einem solchen Schüler nach Arbeiten abzuraten.

Sofern er nicht irgendwann ausrasten sollte, sieht der Lehrer ihn im Normalfall als ganz normalen Schüler an, dieser sieht sich selbst aber meist stolz als Feind des Lehrers.

Der "Immer-ich!"-Typ

Dieser Typ glaubt, er würde jedes Mal aufs neue ungerecht von bestimmten Lehrern behandelt werden. Er ist in der Annahme, dass sein ausgeflippter Lebensstil dem Dozenten nicht passt. Das stimmt zwar schon, jedoch ist der Lehrer zu geschickt, um ihm eine offene Angriffsfläche zu ermöglichen. Der "Immer-Ich"-Typ ist darüber hinaus nicht ganz unschuldig an seiner Lage. Er ist einfach begriffsstutzig und während des Unterrichts, stets auf das Vorsagen der richtigen Antworten angewiesen. Dann aber wundert er sich zumeist noch, warum die Lehrerin bzw. der Lehrer in ihm nicht das vorhandene Potential erkennen.

Der "Ich-weiß-nicht-warum-der-Lehrer-mich-nicht-mag" oder der "Ich-will-den-offenen-Krieg!"-Typ

Die Angehörigen dieser Art sind oftmals auch Angehörige des "Immer-ich"-Typs. Sie legen eine gehörige Arroganz an den Tag und meinen über Leuten zu stehen, welche ihn locker in die Tasche stecken könnten. Oft bezeichnet er sich als Streber, obwohl sein Notenspiegel eher dagegen spricht. Lehrer haben alles Recht der Welt, diesen Typen zu hassen. Der arrogante Lehrer-Erzfeind lässt dies allerdings nicht auf sich sitzen und schlägt des Öfteren zurück, was nicht selten zu offenen verbalen Gefechten führt, die allerdings eine Zeitverschwendung für den allgemeinen Unterrichtsverlauf darstellt und obendrein dafür sorgen, dass zumindest das Sozialverhaltenszeugnis im Arsch ist.

Der Kampf Lehrer versus Schüler

Es kommt zu verschiedenen Übergriffen auf beiden Seiten. Meist ist keine der beiden Seiten bereit, dem Anderen Nachzugeben, wodurch ein meist langwieriger Kreislauf von mehr oder weniger sinnvollen Argumenten besteht.

Der Erzfeind

Der schlaue Erzfeind greift den Pädagogen nicht so an, dass er es bemerkt. Vielmehr zeigt er ihr von wenn der Lehrer nicht hinguckt den Stinkefinger und noch ganz andere Gliedmaßen, malt im Unterricht Aktbilder der Lehrkraft um sie dann der gesamten Klasse zu zeigen, oder ähnliches.

Der dümmere wird sie offen attackieren und sich damit sein ganzes weiters Leben versauen. Er glaubt aus jedem Streit mit dem Lehrer als Sieger hervorzugehen, obwohl dieser ihn in Wirklichkeit übertrumpft hat.

Der Lehrer

Der Lehrer wird versuchen sämtliche Schandtaten, die der Schüler mit seinen Freunden begeht, als besonders schlimm hinstellen und versuchen, seinen Erzfeind als primäres Problem darzustellen. So ist er "sicherlich der Anstifter gewesen" und hat "die Hauptschuld". Allerdings müssen für die Taten eines solchen Schülers meist auch unschuldige Klassenkameraden einbüßen, da ein Missbrauch seinerseits gerne verallgemeinert wird. Sollte er beispielsweise einer von sechs Leuten sein, die eine riesige Taschenlampe auf der Klassenfahrt mit sich geführt haben, so wird es vor der nächsten heißen "also bringt nicht so unnötigen Kram mit wie...". Des Weiteren wird der Lehrer-Erzfeind auch gerne als schlechtes Beispiel diverser Dinge gehandelt. So wird beispielsweise vom Lehrer nach Ausrechnen des Notendurchschnitts der Klasse argumentiert, dieser sei nicht aussagekräftig, da es ja sehr gute Schüler wie Streber XY, aber auch seeeeehr schlechte, wie den Lehrer-Erzfeind Sowieso gebe.