Krätze

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Krätze /'kɾætʒə'/ sind Milben und gehören zur Gattung der gemeinen Schmarotzer. Die zwischen zwei und 42 mm großen Urzeitkrebse leben bevorzugt unter den Eiern ausgewachsener Spastiopsychopathen (auch Gomez genannt) oder deren Zehennägeln. Ihr Hauptanliegen (ab einer Größe von 2,4 mm haben Lebewesen übrigens Hauptanliegen) bestehen aus dem passiven, vor allem psychosomatisch gearteten Drogengenuss. Betroffen sind vor allem Hartz-4-Empfänger zwischen neun und dreizehn Jahren und Alkoholiker (jeden Alters).

Symptome und Krankheitsbild

Körperlicher Befall

Das physische Krätze-Siechtum äußert sich zunächst durch einen absonderlichen Auswurf, der haptisch vanillin- bis formfleischähnlichen Ergüssen gleicht. Nach einigen Wochen erweitert sie ihre Einflusssphäre jedoch zu einem magnetischen Firnament, das nun auch für den Wirt deutlich zu spüren ist. Durchschnittlich 74% der Befragten klagen über akuten Schwund des Denkvermögens des linksgerichteten Stirnlappens, sowie Hang zum Rechtspopulismus und Juckreiz.

Seelischer Befall

Zu mentalen Auswirkungen konnten bisher keine Langzeitstudien durchgeführt werden, da alle Probanden vorzeitig abkrätzten. Es ist weiterhin jedoch davon auszugehen, dass eklatante bioökonomische Ekelhaftigkeiten im mittleren Dickdarm, sowie Winkeärmchen nicht auszuschließen sind.

Übertragung und Ausbreitung

Die Ansteckung ist nur dann möglich, wenn sowohl Wirt als auch Gast das gleiche high erleben, sprich die gleiche, oder eine ähnlich geartete Droge konsumiert haben. Dann ist die Übertragung jedoch nahezu unumgänglich. Selbst im Nebenzimmer kann durch verbale Ausdünstungen das nächste spastiopathische Individuum infiziert werden. In unmittelbarer Distanz kann sich allerdings selbst bei Konsum zweier verschiedener Substanzen der Befall drastisch auswirken. Durch eine Art Rückkopplungseffekt wird die energetische Rauschentwicklung, die den Betäubungsmitteln innewohnt in einem Radius von drei bis sieben Meter weitergegeben, sodass bei einem hoch frequentierten Gelände oder Raum, durch schnelle Musik im Dezibelbereich ab 700 unterstützt, Anwesende beide Rauschzustände adaptieren. Während beide ursprünglichen Konsumenten keine Veränderung wahrnehmen, wähnen sich alle übrigen Anwesenden alsbald in größter Ansteckungsgefahr, was irreparable Hirnschäden nach sich ziehen kann. So ist bei allzu großem Menschenandrang selbst eine Pandemie nicht ausgeschlossen. Ein prägnanter Fall trat so 2014 auf der Psychedelic Fair auf, wo die rasante Ausbreitung nur knapp den offiziellen Notstandsausruf verfehlte. Der genaue chemische Ablauf dieses Phänomens jedoch, wirft für Wissenschaftler noch immer große Rätsel auf und ist in der Natur einzigartig.

Behandlung

Die Therapie gegen Krätze erweist sich, je nach Wochentag als vergleichsweise diffizil. Die einzige Behandlung, die wissenschaftlich fundierte Besserung zeigt, ist s’maulhalten-gomez. Dazu muss der zu behandelnde lediglich für die Zeitspanne einer Erdumdrehung rückwärts schweigen. Laut einer Untersuchung des Krätzeinstitutes Münster für postrektale Verbalinitis gelingt die wirksame Anwendung des Medikamentes jedoch nur in 8,3% aller statistisch erfassten Fälle. Hilfsmittel wie Zahnspangen, Panzertape oder Tackernadeln erhöhten bisher ebenfalls nur gering die Erfolgsquote.

Entwickelung und Kultivierung

Anders als führende Organismen legen Krätzmilben weder Eier, noch gebären sie Junge. Ihre Fortpflanzung erweist sich als Verschmelzung aus Rhizom und Metamorphose. Die Vatermilbe produziert zu jeder 2. halbmöndigen Hormonphase des absteigenden Saturns eine neue Hautschicht, welche sie im zweiten Futur bei Sonnenaufgang (Siehe auch: Jidödeldi Du Dödelda) an einer vielschichtigen Blattsprossachse abwixxelt. Die Vatermilbe sucht nach dieser Entwickelung die Muttermilbe in der Rehmphase heim, lebt mit ihr in einem ehelichen Verhältnis bis zur nächsten Menstruation des Weibchens, wo er sie heimtückisch meuchelmordet. Die Abwicklung des Vaters, zerteilt sich unterdessen in zwei bis drei ähnlich große Abschnitte (je nach finanzieller Lage) und entwickelt sich von dort aus in 23-27 Mys zum maximalpigmentierten, ausgewachsenen Krätzromanen fachmännisch Krätzromans regio glutea.

historischer Kontext

Die Krätzromans regio glutea wurden historisch bereits im Toten Leib Jesu Christi nachgewiesen. Mitte des 18. Jhdts. galt der Parasit als ausgerottet. Im Zuge der Hartz-4-Reform traten allerdings wieder gehäuft Fälle in die Medien. Die gängige Lehrmeinung zum Ursprung der Krankheit sucht den Ursprung der Spezies im obligatorischen "Typ auf der Couch" wie bereits im Blockbuster ‚How High’ referenziert wurde. Der vegetative Ist-Zustand dieser Gattung Mensch in Kombination mit der konsumierten Menge an Pharmazeutika bietet den Urzeitkrebsen die Möglichkeit, sich durch natürliche Selektion zu einem mehrzelligen Schmarotzer auszubilden. Daraus entsteht eine Staatskrätzierung.