Altar

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Altar (lat. "aufus knius") bezeichnet einen meist von IKEA stammenden Tisch oder Steinklotz, der in religiösen Anbetungzeremonien verwendet wird um darauf allerlei religiösen Firlefans abzustellen.

Entstehung

Erste Altäre gab es schon zu biblischen Zeiten als Gottesdienste noch im Freien abgehalten wurden. Sie wurden entworfen, damit religiöse Gegenstände nicht im Sand abgestellt werden müssen und auch von Gottesdienstteilnehmern in hinteren Reihen gesehen werden können. Sie finden selbst heutzutage noch Verwendung, obwohl schon lange wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Religion Humbug ist.

Aussehen

Ursprünglich wurden einfache, hölzerne Klapptische verwendet. Klapptische hatten den Vorteil, dass sie leicht auf- und abzubauen waren. Der Klapptisch wurde meist mit einem reich verzierten Tuch verdeckt, da die Priester nicht sonderlich erpicht darauf waren, dass die Anwesenden erfuhren, dass ihre religiösen Führer sich keinen qualitativ hochwertigeren Tisch leisten konnten weil sie die Kollekte lieber für Blackjack und Nutten ausgeben. Auf dem Altar werden religiöse Gegenstände wie Kerzen, angeblich von Gott stammende Schriftstücke (z.B. die zehn Gebote auf Steintafeln), Brot und Wein, Weihrauchverbrennungsdosen und/oder zur Opferung vorgesehene Jungfrauen abgelegt. Als Menschen dazu übegingen seßhaft zu werden und Städte zu gründen, wurden die Tische nach und nach durch reichlich verzierte Steinklötze ersetzt, da diese wesentlich schwerer zu stehlen und ausserdem wesentlich stabiler waren.

Ablauf eines Gottesdienstes unter Zuhilfenahme eines Altars

Der Priester steht hinter dem Altar, die Gläubigen knien davor. Der Priester beginnt aus religiösen Schriften zu lesen, die er aus Bequemlichkeit lieber auf dem Altar ablegt, statt sie in der Hand zu halten. Eine auf dem Altar stehende Kerze erleuchtet die ansonsten völlig in Dunkelheit getauchte Kirche nur unzureichend, taucht den Priester aber in ein gruseliges Licht (ähnlich einer Taschenlampe, die beim Erzählen von Geistergeschichten im Ferienlager unter das Gesicht gehalten wird). Auf dem Altar steht ausserdem ein kleiner Behälter, in dem Weihrauch verdampft wird. Dieser dadurch entstehende Nebel gibt der ganzen Szenerie einen noch unheimlicheren Schein. Zum Ende des Gottesdienstes spricht der Priester ein Gebet und nimmt ein Tablet mit Keksen (die den Leib von Jesus Christus symolisieren) vom Altar und verteilt diese an die Gläubigen.

Altäre als Ziel kriegerischer Auseinandersetzungen

Wie allgemein bekannt ist, war in der Vergangenheit oft das Ziel einer Schlacht, möglichst schnell die Flagge des Gegners in seinen Besitz zu bringen um damit die Moral des Gegners zu brechen. Gleiches wurde in religiösen Konflikten mit Altären versucht. Drang eine angreifende Armee in die von ihr belagerte Stadt ein um die dort lebende Bevölkerung, die ihrer Meinung nach einen falschen Gott anbetete, auszulöschen, wurde als erstes versucht den feindlichen Altar zu zerstören um damit den Glauben der Verteidiger in ihren Gott zu erschüttern.