Spinner

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Der Begriff des Spinners bzw. der Spinnerin leitet sich von der althergebrachten Tätigkeit des Spinnens bzw. Webens ab (ein Vorgang bei dem eine alte, im Allgemeinen vereinsamte Person vor einem zum Spinnen geeigneten Rad sitzt und mit beachtlicher Gleichmut, höchster Präzision und vor allem Beharrlichkeit verzweifelt versucht, ein Garn zu einem großen Ganzen zu verknüpfen - einem Ganzen, das das innere Wesen der Natur, die unabänderliche Verwobenheit aller vorhandenen, irdischen wie nicht existenten, transzendentalen Dinge zu fördern und zu Tage zu bringen, widerspiegelt - in einem offenbar zum Scheitern verurteilten Versuch, den Sinn des Lebens oder dessen Versinnbildlichung darin vorzufinden).

Da sich in jüngster Zeit nur noch wenige Spinner dieser spirituellen Tätigkeit hingeben, auch und vor allem der fehlenden Beharrlichkeit wegen, hat sich der Begriff gewandelt; das Spinnen der modernen Spinner und Spinnerinnen ist nunmehr zur Allegorie verkommen. Gesponnen werden nicht Garn sondern Gedanken, nicht Fäden sondern Gedankenstränge, und es entsteht nicht das Tuch als Sinnbild der Natur sondern das Gedankengebilde als Ausdruck des regen Geistes, der sich gegen die intellektuelle Gleichschaltung der Gesellschaft aufbäumt. Der Spinner ist somit zu verstehen als die vermutlich letzte Bastion der Revolutionäre - und nicht, wie landläufig vermutet, als eine bloße Unterart des gemeinen Idioten.

Vereinfachte Interpretation

Kein Tier, kein Mensch, kein singender Zwillingsemokrat und trotzdem: Bernd das Brot hat einen Spiderman - Schlafanzug. Was für ein Spinner.

In Kreisen, in denen absonderliche Gedankengebilde nicht geschätzt werden, erscheinen moderne Spinner in einem anderen Zusammenhang: Der Begriff Spinner ist vereinfachend auch durch die Wörter Idiot, Trottel, Vollpfosten sowie Analnasenbär substituierbar.

SpinnerInnen in der Tierwelt

Klein aber gefürchtet ist der tierische Spinner, die sogenannte Spinne: ein kleines, nerviges Tierchen, welches seinen Wohnsitz (das Spinnennetz) durch einen Faden, welcher aus der Drüse im Hinterteil des Tieres stammt, spinnt. Wenn ein gewöhnlicher Mensch dieses Phänomen beobachtet kann es zu einem Würgereflex kommen, und der Beobachter entledigt sich unvermittelt seines Mageninhaltes. Unter menschlichen Spinnern, besonders unter Spinnerinnen, sind sie (nicht nur deshalb) überaus gefürchtet.

Spinnen als Anders-Sein

Als "SpinnerInnen" kann man auch Menschen bezeichnen, die einfach anders sind und nicht mehr alle Latten am Zaun haben. Das Spinnen bezeichnet somit das Verrücktsein oder das total sinnlose Ausdenken von irgendwelchen Geschichten, die eh keiner glaubt; sprich das allgemeine Streben nach Alterität. Jedoch ist das Spinnen bzw. Verrücktsein auch eine anerkannte Krankheit. Typische Symptome sind:

  1. Sich so zu kleiden, das niemand das Geschlecht erkennen kann.
  2. In einer deutschsprachigen Band mit seinem Zwillingsbruder zu singen.
  3. Auszusehen, als ob jeglicher Versuch der Nahrungsaufnahme erfolglos scheint.
  4. So gay zu sein, sich die Haare verlängern zu lassen.
  5. Freiwillig Bill zu heißen!

Als Resume wurde festgestellt, das nur noch bleibt Tokio Hotel zu vernichten.....ähhhh bzw. versuchen diesen armen, hilfsbedürftigen Gehirnamputierten zu helfen.