Bernd das Brot

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Das kommt davon, wenn man die ganze Nacht mit Privatfernsehen verbringt.

Bernd das Brot ist eine Art Dauerwerbesendung des Kinderkanals. Die Serie zeigt Parallelen zu den Mainzelmännchen oder dem schwäbischen „Äffle und Pferdle“. Die unglaublich schlauen Produzenten haben den Zahn der Zeit erkannt und versuchen mit Bernd eine ernsthafte Konkurrenzmarke zur Stupidedia in Sachen zeitgenössischer Satire auf einem Niveau zu erzeugen, das praktisch alle Altersgruppen verstehen.

Inhalt

Ein Kastenbrot mit zwei Knollenfüßen, angeklebten Händen und Puppenaugen sowie einem Brotschlitz als Mund macht diverse Sachen auf dem Bildschirm (in Fachkreisen spricht man von „random shit“). Unterstützt wird es dabei von einem dummen Schaf und einem Daniel Düsentrieb-Verschnitt in der Hülle eines Busches. Das ist wirklich so. Wer es nicht glaubt sollte KIKA einschalten.

Auf jeden Fall heißt das pissgelbe Schaf mit den roten (Kopf-)Haaren Chili und der Busch nicht George Double View sondern Briegel. Warum ausgerechnet ein GELBES Schaf und ein Busch das Brot begleiten hat bis heute niemand kapiert, aber hey! Man sieht eine Serie mit einem Brot als Hauptdarsteller. Vier Korn, zwei Bier und drei Jägermeister egalisieren die Frage dann immer wieder.

Die drei werden in ihren nicht vorhandenen Storys von diversen Nebencharakteren begleitet, die ebenfalls Sozialkritik üben sollen, was meist jedoch lächerlich überzogen ist. Wenn es mal nicht überzogen ist, ist es unrealistisch. Und wenn es weder unrealistisch noch lächerlich überzogen ist, ist es trotzdem Mist. Zumindest sagt das Bernd.

Die Storyboards sind von Bonanza, Star Trek und diversen anderen Serien geklaut, genauso das lächerliche Set und die Requisiten. Nun ja, geklaut ist der falsche Ausdruck, das trifft nämlich nur auf die Ideen zu. Die Requisiten sind dann doch meist selbst gefertigt, alternativ in somalischer Kinderarbeit. Und das auch noch schlecht. Richtig schlecht. Jeder drittklassige YouTuber mit seiner 25€-Webcam und selbst gebastelten Requisiten ist da stellenweise besser veranlagt. Dank einer Crackversion von Adobe Premiere (jetzt Adobe Sky) und Aftereffects (Darmausgangeffekte) jedoch auch kein Wunder.

Unterhaltungswert

Es schmerzt mich das zu sagen, aber trotz all diesem Gepfusche ist die Sendung unterhaltsam. Kann aber auch sein, dass der KiKa ähnlich wie die Macher von Spongebob und South Park über subliminale Fernsehhypnosestrahlen (was auch immer das bedeuten soll) den Zuschauer an den Schirm fesselt. Spekulationen zufolge ist das Ganze nur der Versuch eines Konsorziums zur Verdummung oder Kontrolle der Menschheit.

Über Bernd

Ich verdiene mehr als du. Und ich bin nichtmal eine Person, sondern nur ein Bildnis eines Brotes.

Bernd ist ein Brot, nein viel Schlimmer eine Puppe die aussieht wie ein Brot. Er hat viele Probleme! Beispielsweise eine gewisse Mehlsuppensucht oder seine - „Running Gag“ - viel zu kurzen Arme. Immer und immer wieder kommen diese beiden Themen in den Folgen zur Sprache - was bei den ersten drei Malen noch lustig war, hat es nach dem billionsten Mal einfach seinen Reiz verloren. Die Schreiber der Serie scheinen das Hirn eines Neandertalers zu haben, anders lässt sich eine derartige Ideenflaute nicht erklären. „Höhö, Arme kurz, höhö, mehlsuppenabhängig… lustig, höhö.“ Solches oder ähnliches muss in deren Köpfen rumgeistern.

Bernd soll als Protagonist den Zuschauer darstellen, denn er wundert sich immer wieder über die unglaubliche Dummheit von Briegel und Chili… was der KiKa dabei übersieht ist, dass dem Zuschauer dies auffällt und der ein oder andere es nicht besonders schätzt, als drogenabhängiges Brot dargestellt zu werden.

Bernd soll sich im Bereich von Wänden und speziellen Tapeten als Experten auszeichnen können. Hierin ist auch sein geschichtliches Wissen zuverlässig und angeblich kann er auswendig alle Ereignisse der Tapetenkrise nacheinander aufzählen, ohne sich um seine viel zu kurzen Arme zu beschweren.

Erfolg der Serie

Die Fernsehkartoffeln hier in Deutschland wurden von allerlei Hirnweichmachern bereits so maltretiert, dass man als Durchschnittscouchkartoffel praktisch sowieso schon alles in sich reinhämmert, was über den Hirnsteuerungsapparat läuft. Auf Kinder hat es eine ähnliche Wirkung, und hinter den Kindern stehen Eltern; mit Kaufkraft! Also wenn 5 Millionen Fernsehzombies jede Nacht Bernd das Brot glotzen, muss die Kacksendung auch noch am Tag laufen… Und im Kino…. Und man braucht überteuertes Merchandise, um den Fußballmutties auch noch die letzten Kohlen aus der Tasche zu ziehen.

Stück für Stück baut sich so eine Seriencashcow auf; über Idioten, produziert von Idioten, finanziert und konsumiert von Idioten und Kindern. Wobei Letztere meist Abkömmlinge der Idioten sind oder direkte Kinderidioten.

Fazit

Daher spekuliert das Erfolgsrezept der Serie auf die Volksweisheit: „Idioten sterben nie aus.“ Sollte dies der Fall sein, kann man allen kommenden Generationen von Menschen viel Vergnügen bei diesem tollen Familienspaß wünschen. An alle intelligenten Zuschauer richtet sich hierbei die Bitte, stattdessen doch lieber etwas Intelligenteres zu tun. Stupidedia lesen zum Beispiel.