Schadenfreude

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Die Schadenfreude ist eine äußerst wichtige Emotion, die mit einigen anderen Faktoren zusammen ein komplexes System bildet, das das Funktionieren des menschlichen Zusammenlebens gewährleistet.
Hier mal wieder der Junge von den Simpsons, der immer die anderen auslacht.

Sinn

Wenn einem Menschen ein Unglück passiert, ist er naturgemäß traurig, verärgert etc. Um zu verhindern, dass darunter seine gesamte Umwelt leidet, hat die Natur sich des Tricks der Schadenfreude bedient. Diese bildet eine Art Puffer, denn wenn jemandem ein Missgeschick passiert, gibt es immer jemanden, der sich darüber freut - unterm Strich bleibt die Stimmung also konstant. Gibt es mehrere frohe Zeugen des Missgeschicks, so verbessert sich die Gesamtstimmung sogar. Klingt komisch, ist aber so.
Selbstverständlich wird die Stimmung dessen, dem die Schadenfreude gilt, dadurch noch weiter gesenkt. Wird immer wieder die selbe Person zur großen Erheiterung ihrer Freunde und Feinde von Missgeschicken heimgesucht, so kommt es zu Frustration bei ihr, dafür erlebt aber das Umfeld weitere Unfälle als Running Gag, was den Spaß-Faktor noch erhöht. Zudem steigert sich die Empfänglichkeit des gepeinigten "Opfers" für Schadenfreude enorm, sodass das Erleben eines noch so kleinen Unglücks bei jemand anderem einen unheimlichen Triumph darstellt, der (zumindest für den Moment) alle vorangegangenen peinlichen Erlebnisse vergessen lässt.

Schwachstellen

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Während es früher selbstverständlich war, jeden, dem es schlechter ging, nach Kräften zu verhöhnen (sei es bei Schaukämpfen, nach Seuchen oder auch einfach nur so im Alltag), so geht der Trend heute bedauerlicherweise in die Richtung, dass man sich zwar innerlich freut, dass schon wieder einem Fremden ein Leid geschehen ist und nicht einem selbst, man aber nach außen Mitleid oder wenigstens völlige Gleichgültigkeit zur Schau tragen muss, um nicht als asozial zu gelten. Das gesellige Auslachen anderer Menschen ist rar geworden, nur noch in Schulen findet es noch regelmäßig statt. Dennoch ist nicht ernsthaft zu befürchten, dass die Folgen der verminderten Schadenfreude in der Gesellschaft über eine leicht erhöhte Zahl der Depressionen bei Einzelpersonen hinausgehen werden.

Nur in Extremfällen gerät die Stimmung einer Gemeinschaft trotz Schadenfreude aus dem Gleichgewicht. Wenn nämliche ein wirklich gravierendes Unglück geschieht, wie etwa Kriege oder Naturkatastrophen, ist die Schadenfreude bei besonders mitfühlenden Menschen so groß, dass sie sich totlachen. Dies verursacht wiederum Schadenfreude bei noch mehr Leuten, und es entsteht eine Kettenreaktion, die unzählige Menschen extrem euphorisiert in den Tod stürzt.

Abgrenzung

Schadenfreude ist nicht angebracht, wenn

  • Flutopfer sich in den Keller flüchten
  • Flutopfer eine Waschmaschine aus einem Keller retten wollen

Diese Menschen sind vielmehr Kandidaten für den Darwin-Award.

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