Säge Nezareth

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Der nachfolgende Artikel könnte deine religiösen Gefühle verletzen oder du könntest gar vom Glauben abfallen. Wenn du in dieser Hinsicht keinen Spaß verstehst, lies bitte hier weiter.

Falls dein fester Glaube unerschütterlich ist, du gar keinen hast oder sowieso schon den Scheiterhaufen vorgeheizt hast, wünschen wir dir viel Vergnügen beim Lesen dieses Artikels.

Gezeichnet, die Hohepriester und Propheten der Stupidedia

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Ist das a) die Säge Nezareth oder b) nur ein Museumsbesitzer, der etwas Kohle machen will? Richtig, Antwort B ist richtig! PS: Echte Fotos der Säge gibt es nicht, da unser Fotokorrespondend im Himmel leider schon gestorben ist.

Die Säge Nezareth (onomatopoetisch Ritze-Ratze-Ritze-Ratzinger) ist ein mystisches Werkzeug, welches vor gut 2018 Jahren für Furore sorgte und seitdem vom profanen Boden dieses Planeten verschwunden ist. Ihr werden schier unglaubliche Wunderdinge zugeschrieben, die der Weltöffentlichkeit durch dezent plazierte Schleichwerbung im Jahrtausendbestseller „Die Bibel“ überliefert sind.

Kreuze braucht es überall, sei es bei Kreuzigungen, in Klassenzimmern oder in Todesanzeigen. Das dachte sich auch ein Zimmermann aus Nazareth und erfand im Vorübergehen eine magische Säge, mit der man ebenjene herstellen konnte (und – wie sich später herausstellen sollte – noch viel mehr!). Da er damals noch nicht zu Uri Geller gehen konnte, beschloss er sich mit seiner Geschäftsidee selbständig zu machen; aus Mangel an Kreativität benannte er sein Werkzeug nach seinem Heimatort und freute sich seines Lebens, aus urheberrechtlichen Gründen nannte er sie aber dann Nezareth statt Nazareth. Fast alle Kreuze wurden inzwischen mit der Säge Nezareth gesägt, es grassierte das Sprichwort, mit einer Säge Nezareth hätte Gott statt sechs nur drei Tage zur Errichtung der Welt gebraucht.

Dennoch wurde er zu reich, und irgendwann spinnte Judas, einer seiner 12 Auszubilden, eine Kampagne gegen ihn , die in einer Hinrichtigung enden sollte. Es war geplant, Jesus an Kreuz zu bringen und hinterher sein Privatvermögen zu rauben, Judas sollte üppig abbekommen. Also wurde Jesus gekreuzigt. Da das Kreuz, an dem dies geschah, von seiner eigenen Säge gesägt worden war, tat es ihm logischerweise nichts, das war einer von Jesu Tricks gewesen. Damit der Schwindel aber nicht aufflog und man vielleicht auf die Idee käme, zu einer anderen Tötungsmethode überzugehen, stellte er sich tot und gönnte sich eine kleine schöpferische Pause im Himmel, schon allein, weil Gott da oben sich so gut mit Schöpfung und so auskennt.

Irgendwann kam er dann wieder herunter und zeigte der Menschheit weitere lustige Features seiner Säge. So konnte er zum Beispiel ganz locker das Meer durchsägen und durch den entstandenen Korridor hindurchmarschieren. Ohne dass die Säge rostet, selbstverständlich. Und - das war der größte Gag - von außen sah es so aus, als würde er über das Wasser marschieren, so dass niemand auf die Idee käme, ihm deswegen die Säge zu klauen.

Aber irgendwann fand er, dass ihm diese Welt ohne sein Vermögen irgendwie zu langweilig wurde, und eine Anstellung als Rettungsschwimmer war ihm zu dürftig, obwohl er wegen seiner Wasserskillz dafür durchaus geeignet wäre. An einem Tag, den man später als Christi Himmelfahrt bezeichnen würde, beschloss er, auch den Raketenantrieb seiner Säge auszuprobieren. Seitdem sitzt er im Himmel und sägt dort oben Geschenke für den Weihnachtsmann.