Griechenland-Referendum

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Piep, piep! Satellit!
Der nachstehende Text erweitert den Zusammenhang des Hauptartikels Grexit.

Das Griechenland-Referendum (eigentlich Referendumm, jedoch war Tsipras nicht intelligent genug, um diesen Begriff richtig zu schreiben), war die finale Phase des Herumeierns bei den Verhandlungen über die Hilfsgelder der EU im Jahr 2015. Die Bürger konnten hierbei darüber abstimmen, ob die Schuld ihnen selber oder den Gläubigern zugeschoben wird. Am 27. Juni 2015 wurde als Termin der 5. Juli beschlossen, damit man noch genug Zeit hatte, eine lästige Verfassungsklage in die Tonne zu treten.

Vorgeschichte

Im Vorfeld hatte Uneinigkeit über die zu erwartende Wahlbeteiligung geherrscht. Einige völlig verrückte Menschen sagten, Griechen würden doch nie arbeiten gehen, da hätten sie doch genug Zeit, um am Sonntag mal so ein Kreuz zu machen. Die meisten meinten jedoch, Griechen wäre sogar zu faul, am Sonntag früh um 13 Uhr ihren vom unter der Matratze angehäuften Bargeld plattgedrückten Arsch ins nächste Wahllokal zu schieben. Um mehr Menschen zur Wahl zu mobilisieren, sind seit der Schließung der Banken Busse und Bahnen frei.

Natürlich liegt der größte Teil des griechischen Privatvermögens in reichen Steuersündern. Die Regierung hatte daher reagiert und den kriminellsten Bereich des Landes an allen finanziellen Geschäften gehindert (die Banken). Touristen durften allerdings weiterhin Geld abheben. Auf dem Schwarzmarkt wurden abgehobene Gelderverkauft.

Inhalt

Der Inhalt auf den Wahlzetteln war klar verständlich und absolut unmissverständlich formuliert, damit ihn auch die Dümmsten, also die gesamte griechische Bevölkerung, verstanden:

Soll der von der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds der Eurogruppe am 25. Juni vorgelegte Entwurf einer Vereinbarung, der aus zwei Teilen besteht, welche einen einheitlichen Vorschlag darstellen, angenommen werden?

Das erste Dokument war überschrieben «Reforms for the completion of the Current Program and Beyond» (Reformen für die Beendigung des laufenden Programms und darüber hinaus) und das zweite «Preliminary Debt sustainability analysis» (Vorläufige Schuldentragfähigkeitsanalyse).

Die Bürger des Landes, die den Vorschlag der Institutionen ablehnen, stimmen: NICHT ANGENOMMEN / NEIN. Die Bürger des Landes, die den Vorschlag der Institutionen annehmen, stimmen: ANGENOMMEN / JA“

Übersetzung

Auf Deutsch übersetzt lautete der Vorschlag folgendermaßen:

Soll der von der Klospülungs-, Staubsager-, Glühbirnen- und Gurkenkrümmungs-Komission, der Europäischen Zockerbank und der Inhumanen Wahnsinns-Fakultät vorgelegte und schon längst umgesetzte Plan, gegen den wir eh nichts mehr machen können, außer Deutschland den Stinkefinger zu zeigen, angenommen werden? Dieser besteht übrigens aus zwei 10 Zentimeter dicken Aktenordnern, weil das gesamte Bürokratie-Blabla in einen Ordner nicht reingepasst hätte.

Der erste Ordner ist überschrieben "Griechenland ist pleite, sollen die mal selber mit klar kommen" und der zweite "Alle Griechen müssen alles Geld hergeben, was sie besitzen. Dazu zählen natürlich nicht die ganz Reichen, die ihr Geld außer Land geschafft und für Yachten und Nutten verballern, die ganz Armen, die eh nichts mehr haben, die ganz Wichtigen, zum Beispiel Tsipras oder Varoufakis, die ganz Unwichtigen, also die Rentner, die schon fast tot sind und die ganz Dummen, also die Touristen, die in diesem bankrotten Land ernsthaft Urlaub machen.".

Noch einmal für alle, die noch nicht weggenickt sind, eine absolut idiotensichere Erklärung:

Die Bürger des Landes, die den Vorschlag der Troika ach nein, es hassen ja alle die Troika, wir nennen uns lieber Institutionen, ablehnen und egoistischerweise noch mehr Geld von halb Europa in den Arsch geschoben haben wollen, stimmen: NICHT ANGENOMMEN / NEIN. Die Bürger des Landes, die es völlig ungerecht finden, dass Deutschland Griechenland mit 30 % hilft, nur weil es als Belohnung für den Zweiten Weltkrieg massenhaft Schulden erlassen wurden, und Mutti mit einem Tritt in den Arsch aus der gemeinsamen Währung bzw. sich selbst zurück ins Mittelalter katapultieren wollen, stimmen: ANGENOMMEN / JA.

Konsequenzen

Für den Fall, dass das Ergebnis positiv ausfiel, hatten Tsipras und Varoufakis ihren Rücktritt angekündgt, was klar ist, denn dann hätte es ja auch nichts mehr zu entscheiden gegeben. Varoufakis sagte dazu wörtlich:

Ich würde mir lieber den Arm abhacken, als weiter im Amt zu bleiben. Irgendein griechischer Finanzminister

und nahm nach der Abstimmung im Zwiegespräch mit Tsipras seinen viel zu breiten Hut, auf dem exotische Früchte und eine Ouzo-Trinkvorrichtung angebracht waren, um sich erstmal vierzig Wochen auf den Bahamas von dem ganzen Mobbing in Europa zu erholen, während der Ministerpräsident den negativen Ausgang des Referendums dankbar entgegennahm, um ihn dann komplett zu ignorieren. Jetzt kann ihm zumindest keiner mehr vorwerfen, Deutschland den Stinkefinger zu zeigen.