Donald Tusk

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Tusk tut das, was jeder Politiker macht: Eine Rede halten
Diese Person lebt nicht in Polen!

Donald Franciszek Tusk (*22. April 1957 in Danzig) ist ein polnischer Politiker, der häufig mit einer Comicfigur von Disney verwechselt wird. Seit November 2007 ist er der Ministerpräsident von Polen. 2014 wurde er EU-Ratspräsident.

Familie

Tusks Vorfahren gehörten alle irgendeiner ethnischen Minderheit an. Sein Großvater war allerdings deutscher Reichsbürger und musste deshalb im zweiten Weltkrieg der deutschen Wehrmacht dienen. Dieser hatte jedoch keinen Bock drauf und tauchte, nachdem er wahrscheinlich desertiert hatte, bei der polnischen Exilarmee im Westen ein.

Bei den Präsidentschaftswahlen 2005 wurde Tusk vorgeworfen, dass er unpatriotisch sei, da sein Opa kurz bei der Wehrmacht war. Dieser Vorwurf kam natürlich von unseren lieben Freunden der Partei Recht und Gerechtigkeit, die eigentlich "Rechts und Heil Kaczyński!" heißen müsste. Aber mit den Kaczyński Brüdern musste sich Donald Tusk noch häufiger in seiner politischen Laufbahn herumärgern bis der KGB in Putins Auftrag durch einen guten Schuss Flugzeugabsturz in Smolensk den Spuk beendete.

Politik

Die jungen Jahre

Als junger Mann war Donald Tusk bei der Solidarność tätig. Sein politisches Engagement machte ihn vom Journalisten zum Bauarbeiter. 1989, als die Macht des Sonnenbrillenmannes Woijciech Jaruzelski schwand, gründete Tusk eine liberale Partei.

Präsidentschaftswahlen 2005

Tusk war zwar beim ersten Wahlgang der beste, hatte aber keine 50%. In der Stichwahl gegen Lech Kaczyński verlor er knapp. Dieses Ergebnis war nicht nur ein Rückschlag für Tusk, sondern für ganz Polen.

Parlamentswahlen 2007

Zwei Jahre nach der Niederlage gegen Lech Kaczyński schaffte es Tusk die Parlamentswahlen für sich zu entscheiden und eine Koalition zu bilden. So wurde er Ministerpräsident. Zu diesem Zeitpunkt wurde Polen von den Kaczyński-Brüdern regiert. Lech war Präsident und Jarosław der Ministerpräsident. Durch den Wahlsieg Tusks wurde Polen zumindest einen der beiden Zwillingsbrüder los.

Ministerpräsident

Tusk musste stand vor einem Scherbenhaufen. Jarosław Kaczyński hatte nämlich so manche diplomatische Beziehung stark belastet. Tusk baute diese wieder auf und seitdem verstehen sich Deutschland und Polen auch wieder. Gerade Angela Merkel, selbst im Besitz polnischer Wurzeln, ist von ihrem östliche Amtskollegen sehr angetan. Tusk förderte eine Dreiecksbeziehung mit Merkel, Sarkozy und seiner Wenigkeit. Die politisch korrekte Bezeichnung lautet "Weimarer Dreieck".

Parlamentswahlen 2011

Tusk schaffte es als erster in der 3. polnischen Republik wiedergewählt zu werden. Dies ist sehr außergewöhnlich, da man normalerweise nach vier Jahren abgewählt wird. Aber erst im Jahre 2011 stellte man in Polen fest, dass man den amtierenden Ministerpräsidenten wiederwählen kann. Dadurch wurde Polen Deutschland noch viel ähnlicher. Inzwischen ist es so ähnlich, dass Tusk sich sogar für die Einführung des Euros stark macht. Kritiker befürchten allerdings, dass die Identität Polens dann nur noch über die Sprache und den Autodiebstahl definiert werde. Daraufhin gab Donald Tusk bekannt, dass er fließend Deutsch spreche und dass er die Kriminalität weiter bekämpfen möchte.

EU-Ratspräsident

Mitten in der Ukraine-Krise hat die EU beschlossen, Position gegen Russland zu beziehen. Da Tusk schon als polnischer Ministerpräsident bewiesen hat, wie groß seine Abneigungen gegenüber Russland sind, wählte man ihn im August 2014 zum EU-Ratspräsidenten.

Ehrungen

Donald Tusk erhielt bisher drei Ehrungen, von denen zwei seine Arschkriecherei bei Merkel Bemühungen um die deutsch-polnischen Beziehungen ehren.