Diverses:Paschulke vs Schmidt

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Paschulke und Schmidt Nachbarn und Gegner

Der Nachbarschaftskrieg zwischen den Parteien Schmidt und Paschulke ist ein tägliches Ereignis im Schrebergarten "Grüne Wichtel". Die Gründe dafür sind völlig absurd aber leider auch alltäglich in deutschen Kleinstädten, Dörfern oder Schrebergärten.

Hintergründe

Die Lauben von Paschulke und Schmidt liegen Zaun an Zaun. Horst Paschulke ist ein leidenschaftlicher Ornithologe und Hobbygärtner, während Dietmar Schmidt seine Zeit lieber mit Bier, Fußball und lauter Musik vertreibt. Da Schmidt aber noch ein Wohnrecht auf Lebenszeit für seine kleine Gartenlaube besitzt, ist der Vorstand der "Grünen Wichtel" dazu verdonnert, das dekadente Leben des ignoranten Menschen zu dulden.
Dass laute Musik sich nicht mit sensiblen Vögeln verträgt, sorgt bei Nachbar Paschulke für Frust, da er seinem Hobby, dem katalogisieren und beobachten der heimischen Vogelarten, nur bedingt nachgehen kann. Die täglichen Bierdosen, die seinen wunderschönen Vorgarten zieren, sorgen für den Rest. Auch ein Grund für den Streit ist die Tatsache, dass Florian Schmidt eine Frucht sorgloser Nächte zwischen Elfriede Paschulke und Dietmar Schmidt ist. Doch der eigentliche Auslöser war ein anderer.

Auslöser

Die Dohle überlebte leicht verletzt

Ein schöner Sommertag ließ Gutes hoffen und so machte sich Herr Paschulke mit Fernglas und Vogelbuch bewaffnet auf den Weg zu seiner gemütlichen Terrasse. Dietmar Schmidt lag schon geraume Zeit auf seiner Liege, die Bierdosen sammelten sich und der Alkoholpegel war schon auf einer "pöbelwerten" Höhe. Achtlos warf Schmidt eine Bierdose über die Rhododendronhecke und traf zufällig eine Dohle, die genügsam Paschulkes Vogelfutter dinierte. Die Dohle fiel ohnmächtig zu Boden und die Adern an Paschulkes Hals fingen an zu pochen.
"Schau mal Florian, ich hab 'ne Dohle erschlagen" war der geistreiche Kommentar von Schmidt und der Auslöser für einen beispiellosen Nachbarschaftskrieg. Mit Wut im Bauch stapfte Paschulke zur Hecke und forderte eine Entschuldigung (Die Dohle war inzwischen bei einem anderen Laubenbesitzer fündig geworden). Schmidt aber konnte über diese Banalität nur Lachen und wurde sofort mit einer Ohrfeige bestraft. Dies ließ er sich natürlich nicht bieten und holte seinen Mülleimer. Der Hausrat wurde sorgfältig über Paschulkes Zuchtrosen verteilt. Tagein, tagaus ging es so weiter, bis die Situation irgendwann eskalierte.

Eskalation

Die Axt im Kopf hatte für Schmidt eine tödliche Wirkung

Horst Paschulke hatte genug von Nachbar Schmidt. Er entschied sich, die Polizei zu rufen, dies wurde vom Vorstand des Schrebergartens aber unterbunden, da es dem guten Ansehen hätte schaden können.
Verzweifelt und mental stark angeschlagen entschied sich Paschulke also, in den sauren Apfel zu beißen und ein vernünftiges Gespräch mit Nachbar Schmidt zu suchen. "Schließlich sind wir alle Grüne Wichtel" war der Gedankengang von Horst. Er schälte sich in ordentliche Kleidung, kämmte die wenigen Haare auf seinem Kopf und marschierte rüber zu Nachbar Schmidt. Dieser sah den fein rausgeputzten Paschulke und fing spontan an zu lachen. Resigniert und mit einem komischen Gesichtsausdruck ging Paschulke zurück zu seiner Laube, holte seine geschärfte Gartenaxt und machte sich auf den Weg zurück zu Schmidt.
Dieser hatte sich bereits in seine Laube zurück gezogen (wahrscheinlich, um illegale Pornofilme zu gucken). Paschulke klopfte und das Letzte, was Schmidt sah, war der funkelnde Stahl der herabschnellenden Axt.

Paschulke nickte, rief die Polizei und ließ sich widerstandslos verhaften.