Der kleine Mann

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Der kleine Mann ist eine besondere Form des gewöhnlichen Mannes.
Das „Klein“ bezieht sich beim kleinen Mann in der Regel nicht auf seine Körpergröße, sondern auf eine gewisse Eigenschaft oder die Größe verschiedener Körperteile.

Merkmale und Verhaltensweisen

Viele Kleine Männer leiden unter einem kleinen Penis, den sie unbedingt mit einem bestimmten Verhalten oder Gegenstand kompensieren müssen.
Häufig macht sich das dadurch bemerkbar, dass sie versuchen ihr Ego mit einem großen Auto aufzubessern (Golf, 3er BMW, Porsche).
Andere kleine Männer verhalten sich besonders auffällig, um so die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts auf sich zu ziehen (siehe Raver, Hip-Hopper, Machos usw.)
Ein weiteres Merkmal des kleinen Mannes ist seine geistige Beschränktheit. Wie auch im Fall mit dem kleinen Penis, versuchen diese kleinen Männer ihren Defizit zu kompensieren, indem sie besonders auffallen. Für den normalen Menschen ist dieses Verhalten jedoch meist sehr offensichtlich.

Die Existenz des kleinen Mannes konnten Forscher erst 1937 beweisen. Vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem danach folgenden Wirtschaftswunder fiel es vielen kleinen Männern sehr schwer, auf sich aufmerksam zu machen. So lebten sie zurückgezogen und unscheinbar. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung gelang es auch vielen der kleinen Männer, sich durch Materialismus von der Masse abzuheben.

Eine davon unabhängige Bedeutung des Terms Der kleine Mann ist vor allem in der Ex-DDR sowie im Ruhrpott verbreitet. Er wird meistens benutzt um auf die eigene, unzufriedenstellende Finanzsituation hinzuweisen. Das bedeutungstechnische Gegenstück des Kleinen Mannes sind "die da oben".

Anwendungsbeispiel:

  • „Vom Aufschwung kriegt der kleine Mann hier unten ja nix ab, aber die da oben stecken sich immer mehr Geld inne Tasche, nech?“ – Unterhaltung zwischen Stammkunde und Betreiber einer beliebigen Pommesbude im Ruhrpott

Integration

Seit einigen Jahren gibt es ein staatliches Förderprogramm für kleine Männer. Es wird versucht die kleinen Männer in die Gesellschaft zu integrieren. Dieses Programm kommt besonders den kleinen Männern zugute, die sich nicht durch Reichtum etc. von der Masse abheben können. Außerdem wurden spezielle Schulen für kleine Männer eingerichtet, wo sie die Möglichkeit haben, normale Verhaltensweisen zu erlernen.

Im Jahre 1952 hatte ein gewisser Axel Springer die glorreiche Idee eine Zeitung speziell für den kleinen Mann zu veröffentlichen. Axel Springer, selbst ein besonders kleiner Mann, ist Herausgeber der BILD. Das Niveau dieser Zeitschrift ist extra auf das des durchschnittlichen kleinen Mannes angepasst. Zu diesem Zweck werden regelmäßig Studien in Deutschland durchgeführt.
Heutzutage erfreut sich die BILD einer enormen Beliebtheit, was dafür zeugt, dass die Anzahl der kleinen Männer in Deutschland deutlich zugenommen hat.

Bekannte kleine Männer