Benjamin von Stuckrad-Barre

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Benjamin von Stuckrad-Barre (* 27. Januar 1975 in Bremen) ist ein Popliterat. An sich könnte man sich den Rest jetzt denken.

Karriere eines tragischen Genies

Stuckn wurde als Pastorenkind in Bremen geboren und wuchs in Rotenburg (Wümme) auf, was noch schlimmer ist und immerhin ein paar seiner seelischen Narben erklärt, Jesus und Rotenburg ist echt 'n bisschen viel.

Soloalbum. A star is born

1998 erschien sein dekadenter Debütroman "Soloalbum", handlungsfreies Verbalgewichse ohne auch nur den Ansatz eines Spannungsbogens über einen larmoyanten, hasserfüllten, Oasis-liebenden (ach du Scheiße) von seiner Tussi verlassenen (aber warum denn nur?) Schnösel, das er zu 80% bei Nick Hornbys "High Fidelity" abgekupfert hatte, der 20% Rest begeisterte Harald Schmidt aber so sehr, dass er das Plagiat der "deutschen Jugend" wärmstens ans Herz legte. Das Echo war gespalten, Nörgler empörten sich über die "ekelhafte Arroganz" des Protagonisten, die Fans lobten hingegen seine "herrliche Arroganz".

Der erst 23-jährige Jungstar bekam flugs eine Lesesendung auf MTV und trat mit Christoph Schlingensief auf. Einige immer penetranteren Werke (Livealbum, Dark Side of the Moon-Remix) folgten, immer auf der Suche nach Hipness belohnte der Stern ihn deshalb mit einer Kolumne die niemand braucht.

Stuckn dreht durch

Zum Vorzeigekotzbrocken avancierte der Schreiberling aber erst durch die birnige Idee, Titanic (in der Nachfolge von Rotten Ronnie, Erzbischoff Dyba und Helmut Markwort) und ein Internet-Portal wegen fünftrangigen Nebensächlichkeiten zu verklagen. Das hebt ihn aus der grauen Masse der 08/15 Nervensägen heraus, das ist die direkte Qualifikation für die Spastikerchampionsleague.

Aber die saubere Frau Engelke hatte vom immerhin oft noch ganz witzigen Spacken Niels Ruf den Rachen wohl noch nicht voll gekriegt (außer wörtlich) und wollte noch ein zweites mal beziehungstechnisch mit beiden Händen ins Klo greifen, ergo griff sie sich auch noch diesen Kerl. Was in Stuckis Seelenstriptease-Machwerk "Blackbox" prompt aufgearbeitet wurde, denn sonst erlebt er ja nix. Außer vor der Glotze zu hängen und sich Gerichtsshows anzuschauen. Auch das verarbeitet er auf knapp 150 Seiten in dem Buch. Kritiker glauben, Stuckrad-Barre wählte den Titel "Blackbox", weil...naja... nach einem Absturz ist das halt das einzige was übrig...bleibt. Und. Naja. Und so. Und warum auch. (Die letzten Zeile waren eine repräsentative Probe seines literarischen Könnens.)

Zur Zeit lebt er in Zürich, die Schweizer brauchen ja immer ein paar Jahre länger, um abzuraffen was Sache ist. Seinen Skiurlaub verbringt er immer mit seinem größten Fan Hartmut Engler, der ihm das PUR-Meisterwerk "Gruppenalbum" widmete.

Er arbeitet heute auch als Stupidedia-Webmaster und droht seinen Kollegen immer wieder mal gern mit sinnlosen Klagen, beispielsweise wenn sie diesen phantastischen Eintrag nicht mit Preisen überschütten.

Sämtliche Versuche, seinen Namen loszuwerden und in Klaus-Rüdiger von Dompfaff-Hugendubel zu ändern, sind bisher gescheitert.