Bassistenschwemme

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Die Bassistenschwemme ist die Bezeichnung für das Phänomen, dass sich in Wikis gleich welcher Art ein weit überdurchschnittlicher Anteil von Bassisten (Vergleichsgruppe: Musiker sämtlicher sonstiger Herkunft) auffinden lässt.

Dieses unbestrittene und auch in der Stupidedia durch exaktes Zahlenmaterial belegte Faktum (siehe Drei Migranten mit dem Kontrabass) rief direkt Musiksoziologen und Vehaltensforscher auf den Plan, ein fundiertes Erklärungsmodell anzugeben. Im Wesentlichen kristallisieren sich aktuell zwei divergierende Modelle heraus.

Die Vereinsamungsthese

Der Bassmann (zur Erklärung: bei Bands der, der meist relativ bewegungslos einsam im Halbdunkel am Rande des musikalischen Geschehens steht) leidet unter seiner inferioren Stellung in der Bandhierarchie. Da er auch bei Proben weit unterproportional zeitlich beansprucht ist (viele Bands spielen den ewig gleichen Basspart bei Proben vom Band ein und besetzen den Bass nur noch für Liveauftritte) besitzt er auch genügend Zeit, sein angegriffenes Ego durch andere Aktivitäten zu stärken zu suchen. Hierfür bietet sich jede Wiki-Community, die ihrerseits von Leuten mit zuviel Zeit überflutet ist, geradezu an. In dieser "Gemeinschaft von Tagedieben" (Zit. nach W. Icki "Wiki Membership as a new Form of Social Distortion"; Übers. Z. Wörg) gelingt auch dem Bassisten in Form einer Schiefheilung inmitten einer Gruppe Gleichbetroffener die Überwindung seines Einsamkeitsgefühles.

Die Kompetenzthese

Da kein Bassist durch seine musikalische Tätigkeit ausreichend ausgelastet sein kann, verbleibt immer ein kreativer Überschuss. Zusammen mit einem Minimum an Schreib-Lese-Kompetenz (so sind Bassisten nachweislich in ihren Bands oft die einzigen, die Noten lesen können und ihre Parts auch gerne vom Blatt abspielen) ergibt sich hieraus direkt die Befähigung, in Wikis die Rolle des musikkundigen Lektors zu übernehmen. Insbesondere Artikel aus dem Bereich Rock ("ah gut!") bzw. Hip Hop ("bäh, böse!") fallen in den Bearbeitungsbereich der Bassmänner, wodurch sie sowohl bereichernd als auch kritisch mahnend wirken.

Eine abschließende Beurteilung wird erst nach Beendigung einer vergleichenden Feldstudie möglich sein.