Mindestlohn

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Mindestlohn eines ukrainischen Arbeiters auf einem Blick

Der Mindestlohn ist eine gesetzlich festgeschriebene Untergrenze, was jemand pro Stunde in dem jeweiligen Staat zu verdienen hat. Natürlich hängt der Mindestlohn von der jeweiligen Situation ab, in der sich der Bürger des betroffenen Staates befindet. Österreich hat einen Mindestlohn von 5,99€ pro Stunde, Bulgarien einen von 79 Cent. Das liegt daran, weil man in Österrich einfach einen höheren Lebensstandard hat als in Bulgarien. Während man sich im Osten mit einem Schwamm und einem Fluss zum Waschen zufrieden gibt, braucht man in Österreich gleich eine ganze Badewanne. Luxus pur.
Bis 2013 war Deutschland das einzige Mitglied der Europäischen Union ohne Mindestlohn, da die Deutschen glauben, dass sie sowieso schon genug verdienen, selbst, wenn sie arbeitslos sind. Als Folge der gescheiterten Agenda 2010-Politik forderte die SPD bei den Koalitionsverhandlungen 2013 einen Mindestlohn von 8,50 Euro, um sich den Anstrich einer sozialen Partei zu verpassen. Dass ihr Mindestlohn für Azubis rein gar nichts bringt, als dass ohnehin unterbezahlte 1 Euro-Jobber (siehe Agenda 2010) ihren Beruf verlieren, wird fleißig ignoriert.

Manche fordern den Mindestlohn sogar für Dinge.