2001: Odyssee im Weltraum

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Vorlage:Film

2001: Odyssee im Weltraum ist nach mehreren Rezeptionen zu urteilen ein Science-Fiction Film, der sogar einen Oscar für beste visuelle Effekte bekommen hat. Das Alles ist jedoch eine Verarsche! Es handelt sich um einen Kurzfilm, der sich um die Anfänge der Menschheit dreht. Stanley Kubrick, der wegen mehreren verwirrender und einzigartiger Filme bekannt geworden ist, verarscht also, nett formuliert, seine Zuschauer.

Handlung

Der Film beginnt mit einem schwarzen Bildschirm, den man sich gefühlte drei Stunden angucken muss. Dabei kann man sich wirsche Geräusche anhören und über "Gott und die Welt" nachdenken oder einfach noch mal auf die Toilette gehen und sich zusätzlich ein Bierchen aufmachen. Nach realen drei Minuten sieht man einen Löwen und dann kann man sich die Erde aus dem Weltraum angucken und dazu Strauss' "Also sprach Zarathustra" anhören, btw. die einzige Weltraumszene im ganzen Film. Filmisch schön umgesetzt endet diese spektakuläre Szene (1:15).
Es folgen etliche Szenen der afrikanischen Savanne oder der Urzeit. Nach einer halben Ewigkeit (5:56) tauchen dann die ersten Darsteller in Form von Urmenschen auf. Also merken sie sich die angegebene Zeit und spulen sie vor. Wenn sie auf Tapire stehen, können sie natürlich ab dieser Zeiteinstellung den Film weiterverfolgen, aber Affenschreie regen jedes Gemüt dann doch irgendwann auf.
Ab 7:10 wird dann ein Urmensch von einem Gepard gefressen. Eine der spannenden Wendepunkte im Film. Ab hier sollten sie vermehrt der Story ihre Aufmerksamkeit schenken, denn es werden ganz viele Affen an einem Wassertümpel brüllen und wild herum hüpfen. Jetzt können sie getrost vorspulen. Beenden sie diese Vorspulphase am besten an der Zeiteinstellung 11:30.
Wenn man die ganzen herumhüpfenden und schreienden Affen erstmal zum größten Teil übersprungen hat, beginnt eine Szene, in der ein großer Block einfach in der Steinzeit, in der Gegend herumsteht. Alle Urmenschen versammeln sich natürlich um diesen und brüllen ihn an. Eine nicht gerade interessante Szene, aber doch irgendwie witzig.
Danach kann man wieder vorspulen, bis zu einer Szene, in der ein Urmensch einen Knochen findet und benutzt und damit den Ursprung der Menschheit begründet. Dieses Ereignis findet in etwa bei 14:30 an. Nachdem er dann erstmal ein paar Skeletteile zertrümmert hat und man wieder "Also sprach Zarathustra" hören muss, kann man eigentlich abschalten. Es sei denn man steht auf Gewalt und möchte gucken wie ein Urmensch mit einem Knochen getötet wird (14:30).
Danach endet der Kurzfilm (18:58). Der Abspann ist dann mehrere Stunden lang und wirklich einfach nur stinklangeweilig, sie sollten auf jedenfall ab diesem Zeitpunkt abschalten, es sei denn, sie wollen bis zur Minute 143. abwarten. Es wird empfohlen statt des Abspanns ein Buch zu lesen.

Verschwörungstheorie

Es stellt sich jetzt natürlich die Frage auf, warum soviele Menschen einen Kurzfilm loben, der einen 124 minütigen Abspann hat.
Die Frage ist relativ einfach zu beantworten, die Zuschauer sind reihenweise eingeschlafen und Stanley Kubricks vorherige Filme waren wohl so toll, dass sie aus den Kinos herausgestürmt sind und sich irgendeine Story ausgedacht haben. Natürlich würde niemand diese Tatsache zugeben, denn wer gibt schon mehrere Euros für ein Nickerchen aus? Aber diese Tatsache bestätigt sich, wenn man sich Interpretationsversuche des Filmes anschaut. Jede Interpretation zieht nämlich andere Schlüsse und erwähnt andere Details.

Stanley Kubrick meinte hierzu selber:
"Ich habe versucht, ein visuelles Erlebnis zu schaffen, welches die sprachlichen Einordnungsschemata umgeht und mittels eines emotional-philosophischen Inhalts direkt zum Unterbewusstsein vordringt. Ich war bestrebt, den Film als intensiv subjektive Erfahrung zu kreieren, die den Zuschauer auf einer inneren Bewusstseinsebene erreicht, genauso wie Musik; eine Beethoven-Symphonie zu „erklären“ würde sie entzaubern, durch die Errichtung einer künstlichen Schranke zwischen Konzeption und Wahrnehmung. Es steht jedem frei, über die philosophische und allegorische Bedeutung des Films zu spekulieren – und derartige Spekulation ist ein Anzeichen dafür, dass es gelungen ist, das Publikum auf einer tiefen Ebene zu berühren – aber ich möchte keine verbale Deutung für 2001 aufstellen, der sich jeder Zuschauer verpflichtet fühlen würde, auf die Gefahr hin, das Wesentliche zu verpassen."

Stanley Kubrick - Playboy Magazin (1968)

Eine dezente Verschönigung seiner Einschlafstrategie.

Vorlage:Sa 2001: Orgie im Weltraum


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