Winterschlussverkauf

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Der W. ist zum Sommerschlussverkauf, was die olympischen Winterspiele zu den gleichnamigen Sommerspielen sind. Ein Kommerzspektakel, damit die, die zu dusselig waren für Sommersportarten, auch 'ne Chance haben sich etwas um den Hals zu hängen.

Die grundsätzlichen Regeln sind dabei die gleichen wie beim Sommerschlussverkauf. Aufgrund der klimatischen und ausstattungsbedingten Unterschiede zum SSV sind dabei allerdings einige Sonderregeln zu beachten, und der Experte kann sofort einige kurzweilige Unterkategorien erkennen.

Der wohl am meisten auffallende Unterschied im Klima ist, dass es draußen vor der Türe schweinekalt ist, da der WSV üblicherweise Mitte November bis Anfang Dezember stattfindet. Entsprechend sind die Teilnehmer alle mit dicksten Mänteln und anderen wärmenden Kleidungsstücken behängt. Daher hat der Veranstalter eines WSV dafür zu sorgen, dass sämtliche Heizungen auf Anschlag laufen, um den Temperaturunterschied maximal zu halten. Eine Mindesttemperatur von 40-45°C ist dabei in der Kaufhalle auf jeden Fall Voraussetzung und Garant für einen gelungenen WSV. Veranstaltungsprofis, vor allem solche mit vielen Teilnehmern, können hier spielend 60 und mehr Grad im Verkaufsraum erreichen.

Ein weiterer launiger Unterschied ist, dass im SSV üblicherweise lediglich Kleidung verschleudert wird. Da beim WSV desgleichen für Wintersportgerät gilt, lassen sich hier unheimlich unterhaltsame Zusatzkategorien einführen:

Skistiefel-Stehaufmännchen

Bei dieser Kategorie werden dem Athleten klobige, unförmige und absolut unpassende Skistiefel an die Füße geschnallt. Diese sind dabei vom Hilfspersonal (dieses ist vom Veranstalter zu stellen) möglichst eng und unbequem um die Waden zu schnallen, damit der Kandidat nicht aus Angst sofort wieder aus den Stiefeln kippt oder sich mitten im Wettbewerb davon befreit. Auch hilft dieses Vorgehen dem Athleten, mehr Zeit für seinen Versuch herauszuschlagen. Ziel des Athleten ist es nun, mindestens 10 Meter mit den Stiefeln an den Beinen in aufrechter Haltung zurückzulegen, quer durch das Gedränge. Profisportler können hier bis zu 5 Meter durchaus schaffen (der Weltrekord liegt aktuell bei 5,20 Meter, wobei dieser vom ICOWSV (International Committee of Winterschlussverkauf) nicht anerkannt wurde, da der Athlet Sepp Meiser Hilfestellung durch seinen Trainer hatte, dieser hat 10 Meter weiter den Löffel abgegeben und die Menschenmasse hat sich um ihn gedrängt um zu sehen wie er abnippelt, so konnte Meiser fast ungehindert zu seinem Traumlauf antreten, was eindeutig gegen die Regeln verstößt. Die Bennennung kommt daher, dass üblicherweise nach den ersten paar Metern bereits irgendjemand den Athleten so anrempelt, dass dieser, üblicherweise Nase zuerst, flach auf dem Boden aufschlägt und ob der klobigen Klötze an den Beinen nicht wieder hoch kommt. Der Athlet hat rein regeltechnisch unbegrenzt Zeit um sein Ziel zu erreichen, doch werden ihm üblicherweise bei erster Gelegenheit die Skistiefel von den Füßen gezogen, weil der nächste Athlet sein Glück versuchen will.

Schneebrett vorm Kopf

Bei dieser sehr launigen Disziplin geht es darum, mit einem Paar Ski bewaffnet den Weg von der Skiabteilung, die üblicherweise natürlich im hintersten Eck des Kaufhauses liegt, bis zur Kassa zu kommen. Dabei ist das Paar Ski auf die Schulter zu legen und durch heftige Links-rechts-Bewegungen des Körpers entsprechend in Schwingung zu versetzen. Ziel ist es, möglichst vielen anderen Teilnehmern die Bretter gegen den Hinterkopf zu knallen. Als Wettkampfrichter fungieren dabei die behandelnden Notärzte, es zählen nur echte und vollständige Gehirnerschütterungen. Da dies in letzter Zeit immer schwieriger wird, da einerseits die Teilnehmer am WSV vorsichtiger werden, andererseits die Teilnehmerzahl mit Gehirn abnimmt, hat das ICOWSV den Einsatz von Kleinkindern als Stolperfallen und Ablenkungstäuschkörper seit einem Jahr gestattet.